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Jüdisches Museum München: Das Programm im November 2017

Ausstellungen

Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport
bis 07.01.2018 | Ebenen 1 und 2
You’ll Never Walk Alone. Es überrascht wenig, dass gerade dieses Lied, einst komponiert für das Musical Carousel, zu einer Hymne des Sports geworden ist. Die Frage nach Zugehörigkeit stellt sich in der Sportarena ebenso wie in der sie umgebenden Gesellschaft. Die Ausstellung nähert sich einer komplexen Suche nach Gemeinschaft, indem sie Sportler_innen jüdischer Herkunft und ihre Fans ins Blickfeld nimmt. Erstmals gezeigte Erinnerungsstücke aus privaten Sammlungen, Medien mit persönlichen Sportkommentaren bis hin zu aktuellen Fanartikeln beleuchten Selbstwahrnehmungen und Zuschreibungen und zeigen die Vielfalt der Optionen, auf der Spielfläche „sportlich und jüdisch“ zu sein.
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums München.

Ausstellung
Hirsch Aub – Porträt eines Rabbiners
bis 29.04.2018| Studienraum | Ebene 1
Als sich 1825 in München der Anwärter auf das Rabbineramt Hirsch Aub gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzte, begründete dies eine 45 Jahre andauernde Ära, in der der Rabbiner seine Gemeinde durch bewegte Zeiten leiten sollte. Die im Zuge der Emanzipation jüdischer Bürger_innen einsetzende Reformbewegung innerhalb des Judentums ging vielerorts nicht konfliktfrei vonstatten, sowohl in den Gemeinden selbst als auch in Bezug auf die christlichen Kirchen. Durch seine klare Positionierung zur traditionellen Religionsausübung, die sich dennoch einigen Elementen der neuen Gottesdienstform offen gegenüber zeigte, gelang es Aub, die Einheit der jüdischen Gemeinde in München zu wahren und gleichzeitig Wohlwollen und Anerkennung auf staatlicher Seite zu gewinnen. Eine Schenkung des Jewish Museum New York, ein großformatiges Porträtgemälde Hirsch Aubs um 1850, ermöglicht es dem Jüdischen Museum München nun, Münchens prägenden Rabbiner angemessen in Szene zu setzen und im Rahmen einer Studienraumausstellung zu präsentieren.
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums München.

Vermittlung

Rundgänge für Einzelbesucher_innen

Öffentliche Rundgänge
MI | 16:30
SA | 11:00; 12:30 und 16:30
SO | 11:00; 12:30 und 16:30
Dauer: 60 Minuten | Kostenlose Teilnahme mit Eintrittskarte | Keine Anmeldung erforderlich.

SO | 05.11.2017 | 14:00-15:30
Familienworkshop | Meschugge. Ein verrückter Sprachkurs
Hast du schon einmal „Massel“ gehabt oder jemandem gesagt, dass er „meschugge“ sei? Dann hast du jiddische Begriffe benutzt. Gemeinsam lernen wir jiddische Worte und versuchen uns im Schreiben.
In Kooperation mit dem Münchner Ferienpass, Kinder können auch ohne Begleitperson teilnehmen. Für Kinder kostenlos, Erwachsene 3 Euro. Max. 10 Kinder im Alter von 8-12 Jahren.
Tel. 089 288516423 oder vermittlung.jmm@muenchen.de.

DI | 21.11.2017 | 10:00
Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport
Rundgang für Senior_innen | Kostenlose Teilnahme mit Eintrittskarte. Keine Anmeldung erforderlich.

MI | 22.11.2017 | 12:00-13:30
Kinderworkshop | Greif es an!
Warum trägt die Tora eine Krone und wie schmecken koschere Gummibärchen? Durch das Ertasten und Vergleichen von Ritualgegenständen können wir mehr über die Tora, den Schabbat und den jüdischen Alltag erfahren. Und die koscheren Gummibärchen? Sie machen als Kostprobe Appetit darauf, einige grundlegende Informationen zu den jüdischen Speisegesetzen kennen zu lernen.
Kostenlos. Max. 20 Kinder im Alter von 8-12 Jahren.

SO | 26.11.2017 | 17:00
Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport
Kuratorenführung | Kostenlose Teilnahme mit Eintrittskarte
Max. 25 Personen. Anmeldung unter +49 89 288516423 oder fuehrungen.jmm@muenchen.de

DO | 30.11.2017 | 16:00
Schnupperrundgang für Pädagog_innen – Zum Kennenlernen
Pädagog_innen sind herzlich eingeladen, uns und das Jüdische Museum München bei unseren 60minütigen Schnupperrundgängen kennenzulernen.
Teilnahme kostenlos, Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungen

DI | 07.11.2017 | 20:00
Kurt Landauer – Maria Baumann
Briefwechsel Oktober 1944 bis August 1948 in der Reihe „Jahrhundertbriefe“
Die Lebensgeschichte des Münchners Kurt Landauer (1884–1961) ist in Büchern festgehalten und auch verfilmt worden. Er war der legendäre Präsident des FC Bayern München und gehörte zu den wenigen im Nationalsozialismus als Juden Verfolgten, die sich nach der Schoa entschieden, aus der Emigration in die Heimat zurückzukehren. Jetzt ist der eindrucksvolle Briefwechsel von Kurt Landauer und seiner langjährigen Vertrauten und späteren Ehefrau Maria Baumann (1899–1971) zugänglich und eröffnet unbekannte Einsichten in die Familiengeschichte Landauers aus der Vorkriegszeit, Landauers Emigration in die Schweiz und die Nachkriegsjahre in München. Erstmals können wir bisher unveröffentlichte Briefe aus der Korrespondenz mit Maria Baumann und den authentischen Lebensbericht Kurt Landauers vorstellen.
Es lesen: Maja Beckmann und Stefan Merki. Einführung: Rachel Salamander
Eine Veranstaltung der Literaturhandlung in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen und dem Jüdischen Museum München.
Ort: Münchner Kammerspiele. Kartenreservierung in der Literaturhandlung unter Tel. +49 89 2800135
Bereits 2014 zeigte das Jüdische Museum München im Foyer die Installation „Kurt Landauer Fanshop“. Jetzt konnte der schriftliche Nachlass von Kurt und Maria Landauer für das Museum angekauft werden.

SO | 19.11.2017 | 18:30
Yoga im Jüdischen Museum München
POP-UP YOGA München – das heißt Yoga immer und überall und vor allem für jeden! Raus aus dem Studio, hinein in die Stadt, jetzt also auch im Jüdischen Museum München. Passend zur aktuellen Sport-Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ kann, wer möchte, seine Yogamatte in der Ausstellung ausrollen und miteinander trainieren.
18:00-18:30 Ausstellungsbesuch kostenlos. Anmeldung unter popupyogamuc@gmail.com
Kosten: 15 € pro Person. Begrenzte Teilnehmerzahl. Wir freuen uns auf Sie!

SO | 26.11.2017 | 19:00
„Unser Verein ist judenfrei!“ – Ausgrenzungen im deutschen Sport
Vortrag mit Sporthistoriker Lorenz Peiffer
In der Geschichte der deutschen Turn- und Sportbewegung ist der 30. Januar 1933 ein markantes Datum. Deutsche Turn- und Sportvereine und ihre Verbände zählten zu den Wegbereitern für die Durchsetzung der rassistischen Ideologie in der deutschen Gesellschaft. Sie waren Akteure in dem politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozess. Die freiwillige Einführung des sogenannten Arierparagraphen bereits im Frühjahr 1933 in zahlreichen Vereinen und Verbänden – zu einem Zeitpunkt als sich die neue nationalsozialistische Sportführung noch nicht etabliert hatte – war ein erster Schritt auf dem Wege des beispiellosen Zivilisationsbruchs.
Für alle Teilnehmer dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ um 17:00 im Rahmen einer kostenlosen Kuratorenführung anzusehen. Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 25
Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München im Rahmen der 31. Jüdischen Kulturtage München.
Eintritt frei. Anmeldung unter Tel. +49 89 288516423 oder veranstaltungen.jmm@muenchen.de

MO-MI | 27.-29.11.2017
Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft in Süddeutschland
11. Sporthistorische Konferenz der Schwaben Akademie Irsee
In deutschen Turn- und Sportvereinen sind bereits in der Kaiserzeit zahlreiche Jüdinnen und Juden als aktive Sportlerinnen und Sportler, als Funktionäre in den Leitungsgremien von Vereinen und Verbänden, als Pioniere im Journalismus oder als Ärzte und Mäzene zu finden. Die Tagung will den Spuren nachgehen, die ihr Wirken in Süddeutschland hinterlassen hat.
Informationen und Anmeldung: Schwabenakademie Irsee | Klosterring 4 | 87660 Irsee | Telefon: 08341 906 661 oder 662 | E-Mail: buero@schwabenakademie.de | www.schwabenakademie.de

DO | 30.11.2017 | 20:00
Kicker-Konzert | Eine musikalisch-sportliche Begegnung für mehrere Spieler
„Kickerkonzert“ ist eine eigens für die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ konzipierte Folge der Reihe „Unikate“. Hier werden eigenwillige Instrumente vorgestellt, die aus neuartigen Gerätschaften andere Höreindrücke vermitteln. Im Jüdischen Museum München wird der „Kicker“ neu interpretiert: Als Musikinstrument, das die Energie temporeicher Begegnungen im Tischfussballmatch überträgt auf das musikalische Zusammentreffen hochkarätiger Musiker_innen des Orchester Jakobsplatz München. Die Frage, wer dieses Match gewinnen wird, ist einfach zu beantworten: die Zuhörerinnen und Zuhörer.
Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums München in Zusammenarbeit mit Horst Konietzny in der Reihe „Unikate“ mit Christoph Reiserer und Ardhi Engl von „Signalraum“ sowie in Kooperation mit Musikern des Orchester Jakobsplatz München.
Kartenreservierung unter Tel. +49 89 288516423 oder veranstaltungen.jmm@muenchen.de
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Einlass und Abendkasse ab 19:00

Besucherinformationen

JÜDISCHES MUSEUM MÜNCHEN
Öffnungszeiten: DI-SO | 10:00-18:00

Eintritt 6 Euro | Ermäßigt 3 Euro

Ebene -1 | Dauerausstellung
STIMMEN_ORTE_ZEITEN
Juden in München

Ebenen 1 und 2 | Ausstellung
Never Walk Alone.
Jüdische Identitäten im Sport
bis 07.01.2018

Ebene 1 | Ausstellung im Studienraum
Hirsch Aub – Porträt eines Rabbiners
bis 29.04.2018

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Von am 30/10/2017. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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