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Netanyahu: Der Rücktritt des libanesischen Premierminister wegen des Iran ist ein Weckruf an die Welt

Netanyahu forderte die internationale Gemeinschaft auf, nach dem Rücktritt des libanesischen Premierministers der Aggression der Islamischen Republik Iran zu begegnen.

Premierminister Benjamin Netanyahu reagierte auf den dramatischen Rücktritt des libanesischen Premierministers Saed Hariri am Samstag und sagte, es sei „ein Weckruf an die internationale Gemeinschaft, gegen die iranische Aggression vorzugehen“.

Hariri gab in einer Rede in Saudi-Arabien bekannt, dass er von seiner Position als Premierminister des Landes zurücktritt, indem er die Feindseligkeit Irans anführte der sich in die Politik seines Landes einmischt.

Der Iran habe im Libanon „Unordnung und Zerstörung“ hervorgerufen und sich in seine inneren Angelegenheiten sowie in andere arabische Länder eingemischt, so Hariri.

In Bezug auf die Hisbollah-Terrorgruppe, die im Libanon stationiert ist und vom Iran unterstützt und finanziert wird, sagte Hariri: „Irans Arm … hat es geschafft, durch die Macht seiner Waffen dem Libanon vollendete Tatsachen aufzuerlegen.“

„Sie [Iran] haben einen Staat in einem Staat aufgebaut“, erklärte er.

„Ich sage dem Iran und seinen Verbündeten – Sie haben in Ihren Bemühungen verloren, sich in die Angelegenheiten der arabischen Welt einzumischen“, fuhr Hariri fort und fügte hinzu, dass die Region „wieder auferstehen wird, und die Hände die ihr in unverschämter weise ausgestreckt habet, werden dann abgeschnitten.“

Hariri sagte auch, dass es kürzlich einen Versuch gab ihn zu ermorden. Sein Vater Rafiq Hariri, wurde 2005 von der Hisbollah getötet.

„Der Rücktritt des libanesischen Premierministers Hariri und seine Äußerungen sind ein Weckruf an die internationale Gemeinschaft, gegen die iranische Aggression vorzugehen, die versucht, Syrien in einen zweiten Libanon zu verwandeln“, erklärte Netanyahu.

„Der Iran hat daran gearbeitet, eine militärische Präsenz in Syrien aufzubauen. Diese Aggression gefährdet nicht nur Israel, sondern den gesamten Nahen Osten. Die internationale Gemeinschaft muss dieser Aggression entgegentreten“, forderte der israelische Premierminister.

Der Iran bestritt Hariris Anklage und sagte, seine Aussage sei ein US-amerikanisches und „zionistisches“ Komplott gegen die Islamische Republik.

„Die Wiederholung der unrealistischen und unbegründeten Anschuldigungen der Zionisten, Saudis und Amerikaner gegen den Iran durch den zurücktretenden libanesischen Premier ist ein Indiz dafür, dass dieser Rücktritt ein neues Szenario für die Schaffung von Spannungen im Libanon und in der Region darstellt“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Qassemi. „Aber wir glauben, dass die widerstandsfähigen Menschen im Libanon diese Phase leicht überwinden werden.“

„Der plötzliche Rücktritt von Herrn Hariri und seine Äußerung in einem anderen Land sind nicht nur überraschend und bedauerlich, sondern auch ein Hinweis darauf, dass er ein Spiel spielt, das von denen entworfen wurde die die Region ins Unglück stürzen wollen und der Gewinner dieses Spiels sind nicht arabische oder muslimische Länder, sondern die Zionisten“, fügte er hinzu.

Von Aryeh Savir,
für Welt Israel Nachrichten

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Von am 06/11/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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