Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Berliner Polizei untersucht Diebstahl von „Stolpersteinen“

Die Berliner Polizei untersucht das Verschwinden von mehr als einem Dutzend Holocaust-Gedenkstätten namens „Stolpersteine“, kleine Messingplaketten, die außerhalb der ehemaligen Häuser von Juden und anderen Nazi-Opfern in der deutschen Hauptstadt auf den Bürgersteigen eingelassen wurden.

Stolpersteine Choriner Straße/Ecke Lottumstraße in Berlin. Foto: Wollmann-Fiedler

Die Polizei sagte, dass die Bewohner des Berliner Bezirks von Neukoelln gemeldet haben, dass die kleinen Denkmäler in mehreren Straßen fehlen.

Ein Lokalpolitiker sagte, er vermute, dass Mitglieder der extremen Rechten hinter der Offensive stecken.

Das Stolperstein-Projekt wurde 1996 vom Künstler Gunter Demnig initiiert und versucht, die Namen von Juden und anderen an die Orte zurückzubringen, an denen sie einst lebten. Jede quadratische Plakette trägt den Namen eines Opfers und Informationen, wie zum Beispiel wann sie deportiert wurden und wo sie getötet wurden.

„Es ist ärgerlich und es tut weh“, sagte Demnig nach Angaben der Deutschen Welle.

Es gibt mehr als 60.000 der „Stolpersteine“, die in ganz Europa installiert wurden.

 Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2017.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…



Von am 10/11/2017. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.