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ZdJ-Vorsitzender Schuster: Antisemitismus in Deutschland wächst

Neunzig Prozent der Juden in Deutschland empfinden den Antisemitismus als Bedrohung, während 70 Prozent es vermeiden, irgendwelche jüdischen Symbole in der Öffentlichkeit zu tragen, sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland sagt, dass der Antisemitismus im Land wächst und Sorge in der jüdischen Gemeinschaft hervorruft, die mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Holocaust blüht.

ZdJ-Vorsitzender Josef Schuster. Foto: ZdJ

Josef Schuster sagte am Mittwoch bei einem Empfang des American Jewish Committee (AJC) in Berlin, dass Juden in Deutschland den zunehmenden Antisemitismus rechtsextremer Nationalisten, muslimischer Einwanderer und Linker fürchten, die ihren Antisemitismus oft als Kritik an Israel tarnen.

Schuster sagte, dass in jüngsten Umfragen „90 Prozent der Juden den Antisemitismus als ein sehr großes Problem wahrnehmen und … 70 Prozent vermeiden es, irgendwelche jüdischen Symbole in der Öffentlichkeit zu tragen.“

Er nahm auch Bezug auf die nationalistische Alternative für Deutschland (AfD), die, wie er sagte, Holocaust-Leugner in ihrer Partei toleriert und sich nicht eindeutig von antisemitischen Gefühlen distanziert.

Ähnliche Tendenzen des zunehmenden Antisemitismus, sind auch in den USA, Großbritannien und Australien auf dem Vormarsch.

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Von am 30/11/2017. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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