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Netanyahu: Wir sind bereit für die arabische Gewalt angesichts der Trump-Entscheidung

Die arabische Welt hat ihre Unzufriedenheit über die Möglichkeit geäußert, dass US-Präsident Donald Trump Yerushalayim als Israels Hauptstadt anerkennen wird – oder sogar die amerikanische Botschaft dorthin verlegen wird – mit mehreren Drohungen, wenn eines dieser Ereignisse eintritt.

Sowohl Jordanien als auch Ägypten drohten zum Beispiel am Sonntagabend US-Außenminister Rex Tillerson, dass ein solcher amerikanischer Schritt „einen Ausbruch von Gewalt im Nahen Osten“ verursachen würde, der zu einem „Zusammenbruch der Gespräche zwischen Israel und der PA führen würde.“

Israel sei dazu bereit, sagte Premierminister Benjamin Netanyahu dem Knesset-Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung. Channel 10 berichtete am Dienstag, dass Netanyahu den Mitgliedern der Knesset einen Tag zuvor gesagt hatte, dass die IDF und die Polizei bereit seien für Ausbrüche von arabischen Aufständen im Zuge einer Entscheidung von Trump.

Damit sagte Netanyahu den Mitgliedern der Knesset, dass noch nicht klar sei, ob die Ankündigungen überhaupt stattfinden würden. „Wir sind auf alle Möglichkeiten vorbereitet“, sagte Netanyahu. „Die Sicherheitskräfte wissen sehr gut, was zu tun ist und wie man es macht.“ Der Premierminister fügte hinzu, dass es derzeit keine konkreten Informationen über einen möglichen Ausbruch von Gewalt gibt, wenn Trump die Anerkennung von Yerushalayim als Israels Hauptstadt ankündigt.

Ein Bericht auf der Politico-Website von Montagabend besagt, dass das US-Außenministerium den amerikanischen Botschaften im gesamten Nahen Osten befohlen habe, das Sicherheitsniveau zu erhöhen. Da die Möglichkeit besteht, dass nach einer Ankündigung tatsächlich Gewalt ausbrechen wird.

Präsident Trump sollte Montagabend entscheiden, ob er die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem um weitere sechs Monate verlängern sollte. Aber eine Erklärung des Weißen Hauses besagt, der Präsident habe beschlossen noch ein paar Tage zu warten, bevor er sich entschliesst was zu tun sei.

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Von am 05/12/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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