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Libanon: Mob stürmt US-Botschaft wegen Trumps Jerusalem Erklärung

Am Sonntag kam es vor der US-Botschaft in Beirut zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen einem Mob libanesischer und palästinensischer Demonstranten mit Sicherheitskräften, weil Präsident Donald Trump Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennt.

Proteste vor der US-Botschaft in Beirut. Foto: Bilal Hussein

Die Demonstranten versammelten sich Hunderte von Metern von der schwer bewachten Botschaft entfernt, wo sie ein Abbild von Trump, US-amerikanischen und israelischen Fahnen sowie Müllhaufen verbrannten.

Als sie Steine ​​schleuderten, reagierten die Sicherheitskräfte mit Tränengas und Wasserwerfern. Libanesische Sicherheitskräfte lösten den Protest schließlich auf. Am Nachmittag kam es jedoch erneut zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, welche die Demonstranten verfolgten, einige von ihnen verhafteten und Tränengas einsetzten.

Al Jazeera berichtete: „Hier herrscht große Wut in Bezug auf arabische Führer, die Demonstranten hier fühlen, dass die arabischen Führer nur reden, aber nichts unternehmen. Was die Menschen hier fordern, ist eine neue Intifada und von der Palästinensischen Autonomiebehörde, den Friedensprozess zu beenden.“

Die Polizei sperrte die US-Botschaft mit hohen Zäunen ab und die Demonstranten schafften es nicht in die Nähe der Botschaft.

Im Libanon leben Hunderttausende so genannte palästinensische Flüchtlinge, fast 10 Prozent der Bevölkerung.

Ähnliche Demonstrationen fanden am Wochenende in mehreren arabischen und muslimischen Städten auf der ganzen Welt statt, aber keine von ihnen war von Bedeutung.

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Von am 10/12/2017. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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