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Netanyahu lobt die Demonstranten im Iran für ihr „edles Streben nach Freiheit“

„Ich wünsche dem iranischen Volk Erfolg in seinem edlen Streben nach Freiheit“, sagte Premierminister Benjamin Netanyahu.

Netanyahu hat in einem Video, das am Montag in sozialen Medien gepostet wurde, eine israelische Verbindung zu den Anti-Regierungs-Protesten im Iran verneint. „Ich habe heute die Behauptung des iranischen Präsidenten Rohani gehört, dass Israel hinter den Protesten im Iran steht“, sagte Netanyahu in einem 90-Sekunden-Video. „Das ist nicht nur falsch. Es ist lächerlich.“

Netanyahu grüßte die „mutigen Iraner die auf die Straße strömen auf der Suche nach Freiheit und Gerechtigkeit. Sie suchen die Grundfreiheiten, die ihnen jahrzehntelang verweigert wurden.“ Er nannte das iranische Volk „klug“, „kultiviert“ und „stolz“.

Netanyahu, der auch die europäischen Regierungen dafür kritisierte, dass sie die Proteste nicht ausreichend unterstützen würden, sagte auch: „Wenn dieses Regime endlich fällt, was eines Tages sein wird, dann werden Iraner und Israelis wieder gute Freunde sein.“

der Premierminister hatte am Samstag seine Regierungsminister gebeten, ihre öffentlichen Kommentare zum Iran zu minimieren, nachdem zwei Minister ihre Unterstützung für die Demonstranten getwittert hatten.

Die von jungen Leuten angeführten Proteste, werden vor dem Hintergrund des Versagens des gemäßigten Präsidenten Hassan Rouhani durchgeführt, mehr politischen Wandel und wirtschaftliche Möglichkeiten zu bieten.

Bei einer Razzia gegen die Proteste wurden am Montag Dutzende Demonstranten festgenommen und die Telegramm-Nachrichten-App, die als Kommunikationsmittel für Demonstranten genutzt wurde, weiterhin blockiert.

US-Präsident Donald Trump nutzte einen seiner ersten Tweets im Jahr 2018, um seine Unterstützung für die Protestierenden auszusprechen. Vizepräsident Mike Pence twitterte auch seine Unterstützung.

Israels Geheimdienstminister Israel Katz, sagte am Montag gegenüber dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung der Knesset, dass Israel nicht an den Protesten im Iran beteiligt ist. Sondern dass „dieses deprimierende Regime im Iran durch eine demokratische Regierung ersetzt werden soll“, berichtete die Times of Israel.

Er beschuldigte den Iran auch, Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah zu unterstützen. „In den letzten Tagen haben wir eine direkte iranische Beteiligung in Gaza gesehen. Iran, Hisbollah und Hamas arbeiten daran, die Bedrohung gegen Israel aus Gaza zu verbessern“, sagte er.

Nach den Wahlen zu einer zweiten Amtszeit von Mahmoud Ahmadinedschad, einem Hardliner, stand der Iran im Jahr 2009 vor Massenprotesten. Bis zu 70 Demonstranten wurden bei diesen Protesten getötet.

Quelle: JTA

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Von am 02/01/2018. Abgelegt unter Naher-Osten,Video. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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