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Beendigung der diplomatischen Krise zwischen Israel und Jordanien

Israel und Jordanien einigten sich auf die Lösung tödlicher Vorfälle, welche die Arbeit der israelischen Botschaft in Amman zum Erliegen brachten, sagten Beamte beider Länder.

Die Ankündigung der Beamten in Jerusalem über das Abkommen erfolgte am Donnerstag, was bedeutet, dass „die israelische Botschaft in Jordanien sofort wieder zu voller Aktivität zurückkehren wird.“

Das Abkommen beinhaltete die Erschießung von zwei Jordaniern durch einen Sicherheitsbeamten der israelischen Botschaft in Amman im Juli 2017 und die Ermordung eines jordanischen Richters durch israelische Sicherheitsbeamte am Grenzübergang Allenby im Jahr 2014. Israel hat sich bereits für die Erschießung des Richters entschuldigt.

An der Botschaft erschoss der israelische Sicherheitsbeamte Ziv Moyal zwei Jordanier, nachdem einer von ihnen ihn angegriffen hatte, was zu einer diplomatischen Krise zwischen Jerusalem und Amman führte und alle diplomatischen Mitarbeiter, darunter Botschafter Einat Schlein dazu veranlasste, nach Israel zurückzukehren.

„Die israelischen Behörden werden die Unterlagen zu dem Vorfall vom Juli 2017 weiter prüfen und eine Entscheidung in den kommenden Wochen vornehmen“, hieß es in der Erklärung eines Sprechers des israelischen Ministerpräsidenten. In der Erklärung heißt es nicht, dass Israel sich für den Vorfall im Juli entschuldigt hat.

Der jordanische Regierungssprecher Mohammad Momani sagte, Israel habe sich entschuldigt und würde rechtliche Schritte gegen Moyal einleiten und den Familien aller drei Todesopfer finanzielle Entschädigung anbieten.

Quelle: JTA

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Von am 19/01/2018. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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