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Was das Nazi-Regime über die Vereinigten Staaten von Amerika dachte und berichtete

Das Bild, das sich die Nationalsozialisten von Amerika machte, war voller Widersprüche; Zustimmung und Hochachtung wechselten sich mit Ablehnung und Verachtung ab. Nach der Kriegserklärung Nazi-Deutschlands an die USA im Dezember 1941 wandelte sich die verhalten freundliche Einstellung endgültig. Hass-Schriften wie „Land ohne Herz“ von A.E. Johann oder Giselher Wirsings „Maßloser Kontinent“ wurde den „Volksgenossen“ schmackhaft gemacht. 1942 kam in Berlin das Buch: In Gottes eigenem Land. Ein Blick ins „Dollar Paradies“ heraus. Dieser Kriegsbestseller, den der Arzt Eduard Ahlswede geschrieben hatte, erschien mit einer Auflage von 1.100.000 Exemplaren und beinhaltete Unglaubliches, wie unter anderem: Von den Einheitsbanausen in USA darf man sagen:

1. Sie glauben alles, was sie gedruckt sehen – I saw it in the papers -, zum Beispiel auch
Angriffsvorbereitungen der Marsbewohner und Deutschlands auf USA, und ähnliches.

2. Sie haben alle die gleichen Ansichten und führen und führen die gleichen patenten
Redensarten – snappy payings -, die gerade in Mode sind, die gedächtnismäßig
angeeignet und papageienhaft nachgeplappert werden…

3. Sie grinsen, einer wie der andere, fast den ganzen Tag – keep smiling boy – …

4. Sie sind ausgesprochene Herdenmenschen, die nie allein sein können, ja, das
Alleinsein geradezu fürchten, da ihnen jede Phantasie, jede innere Reserve fehlt, um
ihre Freiheit verwerten zu können. Jeden Tag hört man: „ich weiß nicht, was ich mit mir
anfangen soll“ – „I don´t know what to do with myself!“ – .

5. Sie kauen alle Gummi und lassen eine Zahnlücke frei, oder schaffen sich eine, wohin
das Gummi gelegentlich in Ruhestellung kommt.

6. Sie tragen alle Ingersolluhren – Einheitspreis 1 – 1 1/2 Dollar – und kaufen auf Stottern
– instalment plan -.

7. Sie arbeiten mit der „trial and error method“, das heißt sie sind Empiriker und
entscheiden in allen auch nur etwas schwierigen Fragen nach der Erfahrung. Wie die
Nachtwandler probieren sie zunächst, ob eine Sache geht: klappt es, wundern sie sich
und bleiben dabei, klappt es nicht, versuchen sie einen anderen Weg.

8. Sie essen alle Griddle-Cakes mit Syrup und Grapefruit zum Frühstück. Mit letzterer
übersäuern sie sich den Magen und landen beim Arzt; aber die Zeitungen erzählen
doch, daß Grapefruit gesund sei, deshalb wird sie weiter gegessen.

9. Sie fahren „tin-lizzies“ oder „chevies“ – Ford- oder Chevroletwagen – oder kaufen sich
ein gebrauchtes Automobil eines anderen Fabrikates. Sie geben selbst zu, daß sie
sich damit die Kopfschmerzen eines anderen kaufen – they buy the other man´s
headache – .

10. Sie verwechseln alle Zivilisation mit Kultur. Sie vergessen, daß man ihre ganzen
zivilisatorischen Errungenschaften: elektrische Schreibmaschinen, Patentbetten,
Radio usw. in 14 Tagen nach Borneo schaffen kann, die Kopfjäger dort aber keinen
Deut an Kultur dadurch gewinnen.

11. Sie gehen zur Hebung ihres Kulturniveaus wöchentlich zweimal ins Kino, spielen
zweimal Bridge in der Woche und gehen einmal in den Klub.

12. Sie bluffen alle, das heißt sie versuchen einen höheren materiellen Wohlstand
vorzutäuschen, als sie tatsächlich aufweisen können.

13. Sie leben nur aus Konservendosen, ärgern sich aber, daß diese keine
Reißverschlüsse haben, denn sie sind sehr unordentlich und vergessen dauernd den
Dosenöffner.

14. Sie sind immer in wahnsinniger, fürchterlicher Eile, rasen im 80-km-Tempo ins Büro,
dann aber stieren sie dreiviertel Stunden zum Fenster hinaus oder erzählen
Geschichten, meist von Girls, Jazz-Königinnen oder neuen Cocktail-Rezepten.

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Was über den Schulunterricht in Amerika berichtet wurde:

Es gibt in den USA keine Kinderstube in unserem Sinne. Im allgemeinen erziehen die Kinder sich selbst, bilden schon mit acht Jahren kleine „Gangs“, wenn sie nicht sehr reiche Eltern haben und dann von einer Neger-Nurse erzogen werden. Aber dieser Tag brachte etwas Interessantes. Eines der Kinder, welche ich untersuchte, hatte einen Schulatlas bei sich, in welchen ich zufällig einen Blick warf, dann aber fast hinten vom Stuhl kippte. Ich traute meinen Augen nicht. Stand da – in diesem Schulbuch über Geographie und Völkerkunde – in roten Buchstaben quer über die Länder gedruckt, eine knappe für die Kinder sehr einprägsame Erklärung. So hieß es über

Deutschland, England, Frankreich usw.: „zivilisiert“
über den meisten Balkanstaaten: „halb-zivilisiert“,
aber über den USA: „enlightened“ – „erleuchtet“..!

Dem amerikanischen Kind wird also, ohne nähere Begründung, die Überzeugung beigebracht, daß Amerika als einziges Land auf der höchsten Stufe der Kultur steht.

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Über die amerikanischen Umgangsformen:

In der Tat legen die Amerikaner erschreckend geringen Wert auf Umgangsformen. Es ist Sitte, sobald sich Amerikaner kennen lernen, das heißt in dem Augenblick, indem sie einander vorgestellt sind, sich gleich mit ihrem Vornamen anzuschreien, möglicherweise gleich mit einem Kosenamen, da viele keinen eigentlichen Vornamen kennen. Ein Dritter, welcher hinzukommt, wird oft keinen Wert darauf legen, überhaupt vorgestellt zu werden und gleich den Kosenamen anwenden. Vier von fünf Amerikanern werden stets bei dieser Gelegenheit einem mit der flachen Hand auf die Schulter schlagen, wie mit einem Teppichklopfer. Als sich auf einer Gesellschaft nach einem solchen Schlag die Wolke von Staub und Wollfäden auf meiner Schulter wieder gelegt hatten, fragte mich einer der Gäste, den ich überhaupt nicht kannte: „Sag mal Ed (Edu), ihr habt wohl sehr gutes Bier in Deutschland?“ Genau so verfährt der Amerikaner auch, wenn er zum ersten Male einem jungen Mädchen vorgestellt wird, nur daß er etwas weniger hart auf die Schulter klopft – diese Einschränkung allerdings nur, um ihr nicht gleich am frühen Abend ein Loch in die Bluse zu schlagen. Sicher geht viel wahre Romantik, im gesunden Sinne, verloren, wenn der Jüngling, kaum einem jungen Fräulein vorgestellt, statt Miß Amerika zu sagen, ihr auf die Schulter klopft und Flopsy, Popsy oder Wopsy sagt…

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„Ed“ berichtet unter anderem über die Ehescheidungs-Industrie von Reno:

An dem verpfuschten Eheleben so vieler Amerikanerinnen trägt die Ehescheidungsmühle in Reno-Nevada sicher nicht geringe Schuld. Denn ohne diese spielend leichten Scheidungen würde manche Amerikanerin einen ernsten Versuch machen, ihre Ehe durchzuhalten… Reno bemüht sich, eine Ehescheidung so leicht wie möglich zu machen, um dieses einträgliche Business an sich zu reißen. Jeder wird auf Antrag geschieden, wenn er entsprechend dafür bezahlt… Vor dem Richter erscheinen nie mehr als vier Personen: der Kläger, dessen Anwalt, der Anwalt des Beklagten und ein Zeuge…

Der Anwalt der Klägerin stellt dann zwei oder drei formelle Fragen:
Wie hat sich ihr Mann verhalten? – Er war grausam. Hat das ihre Gesundheit beeinträchtigt? – Ja, es hat mich sehr nervös gemacht! Stellt der Anwalt zu viele Fragen, wird der Richter sofort ungeduldig, denn er weiß, daß er in fünf Minuten den nächsten Fall zu verhandeln hat. Nach den Nevada-Gesetzen gibt es acht Scheidungsgründe, aber das beste Business bringt immer der „Grausamkeitsgrund!“

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Pantoffelhelden – Henpecked Husbands:

„Die amerikanischen Männer werden von ihren Frauen beherrscht.“ Ein treffsicheres Urteil, zu welchem man hinzufügen möchte: Nicht nur beherrscht, sondern auch in unangenehmer Weise bevormundet, wobei ich nur das wiederhole, was Hunderte von amerikanischen Ehemännern mir gestanden haben, wenn auch ungern.

Der Amerikaner ist der Prototyp des Pantoffelhelden. Der wirklich klassische Pantoffelheld wächst nur auf amerikanischem Boden. Dieses gilt mehr oder weniger für jeden Ehemann drüben, mit nur verschwindend geringen Ausnahmen, sonst wären es keine amerikanischen Ehemänner. Die Frau regiert, hat das Wort, was sie will, ist Befehl!

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Die Amerikanerin:

Zunächst allgemein: Die Amerikanerin ist, im ganzen gesehen, ein Stück Unglück. Während die Europäerin eine Ergänzung zum Manne bildet, will die Amerikanerin auf eine Ebenbürtigkeit oder gar Überlegenheit hinaus, die beide unnatürlich und zwecklos sind. Sie spielt mit ihrem Eheleben, läßt sich im Durchschnitt zwei- bis siebenmal scheiden, „fliegt also von Blume zu Blume und landet auf Unkraut“, wie der New Yorker sagt. Zwanzig Jahre lang läuft die Walze verkehrt, mit 40 sind ihre Nerven verbraucht, und das Ende ist der Bridge-Club oder der religiöse Verein. Der Schein ihrer Selbständigkeit, der Schein ihrer Ebenbürtigkeit mit dem Mann oder die scheinbare Überlegenheit über diesen, trügt sie in jedem Fall. Sie versucht, die Natur zu betrügen, betrügt aber dabei in erster Linie sich selbst, und dann erst den Mann.

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Nach Erscheinen dieses Machwerkes und einer kurzen Wartezeit erinnerte Hitler an eine Rede, die er im August 1941 in kleinem Kreis gehalten hatte:

„Wir dürfen von Europa keine Germanen mehr nach Amerika gehen lassen. Die Norweger, Schweden, Dänen, Niederländer müssen wir alle in die Ostgebiete hereinleiten; das werden Glieder des Deutschen Reiches. Wir stehen vor der großen Zukunftsaufgabe, planmäßig Rassenpolitik zu treiben. Wir müssen das schon deshalb tun, um Inzucht zu begegnen, die bei uns Platz greift. Die Schweizer werden wir allerdings nur als Gastwirte verwenden können!“

Von Rolf von Ameln

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Von am 02/02/2018. Abgelegt unter Spiegel der Zeit. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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