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„Masada wird kein zweites Mal fallen“

so die Eidesformel für Rekruten der IDF auf der Bergfestung von Herodes. Die Geschichte der Heldenfestung Masada, die 2000 Jahre währende Judenverfolgung und der Holocaust haben sich tief in das kollektive Gedächtnis der Juden weltweit und des Staates Israel eingebrannt und wurden zum Rückgrat des Widerstandes der Juden gegen Sklaverei, gegen Wehrlosigkeit und für den Selbstschutz. Mit der Gründung des Staates Israel ging es nicht mehr um einen individuellen Schutz, sondern um den kollektiven Schutz der neuen, alten Heimat des Volkes König Davids.

Masada, Israel

Masada ist auch heute der moralische Schild gegen anfliegende iranische Drohnen und syrische Raketen gegen israelische Jets, die das Selbstverteidigungsrecht des Landes durchsetzen und die Raketenbasen und Rüstungsbetriebe in Syrien und Jordanien ins Visier nehmen. Die heutige Sicherheits-Situation Israels ist ob der massiven Aufrüstung der Hizbullah durch den Iran und dem russischen Raketenschutzschirm für Syrien in höchstem Maße gefährdet. Dennoch sucht man vergebens eine wenigstens moralische Unterstützung Israels durch die EU, durch Deutschland oder einen anderen europäischen Staat, selbst der Sicherheitsrat der VN hält sich unverständlicherweise zurück, statt den Iran zu verurteilen.

PM Netanjahu hat bei seinem jüngsten Besuch in einer Grenzstation auf den Golanhöhen sehr deutlich gemacht, dass sich Israel keine Provokationen oder direkte Bedrohungen seines Staatsgebietes und der Bürger des Landes bieten lassen wird und sollte es tatsächlich in der jetzigen Eskalationsstufe zu einer größeren Militäraktion gegen die Hizbullah, gegen Hamas und gegen iranische Raketenfabriken in Jordanien und Syrien kommen, dann sollten die sonst so eifrigen Moralhüter aus Brüssel, Berlin, Paris und dem UN-Headquarter in New York die Ursachen auch klar benennen. Gleichermaßen sollte sich auch Russland positionieren und ihren Partner in Damaskus zur Mäßigung zwingen.

Zitat: Eisenkot versicherte…„die Verringerung der iranischen Einflussnahme in den grenznahen Regionen Israels ist nicht weniger wichtig, als der Sieg über den IS – für Israel vielleicht sogar noch wichtiger.“

Anfang der Woche gab Verteidigungsminister Avidgor Liberman wegen des Baus von Raketenfertigungsanlagen im Libanon eine öffentliche Warnung an die Hisbollah und deren iranische Gönner heraus. „Wir sind uns [der Raketenfabriken] sehr bewusst“, sagte Libermann bei einem Briefing in Tel Aviv gegenüber militärischen Berichterstattern. „Wir wissen, was zu tun ist … Wir werden den Bau von iranischen Waffenfabriken im Libanon nicht ignorieren.“

Letzten Monat sagte IDF-Geheimdienstchef Generalmajor Herzl Halevi anlässlich der Herzliya-Konferenz: „Der Iran arbeitet seit einem Jahr daran, sowohl im Libanon als auch im Jemen vor Ort die Infrastruktur zur Herstellung von Präzisionsmunition aufzubauen. Dies können und werden wir nicht ignorieren.“

Masada wird sich nicht nie wiederholen. Wünschen wir der Regierung Israels Mut und zugleich Besonnenheit, militärische-, diplomatische- und politische Durchsetzungskraft.

Nicht umsonst heißt es bei:
Buch Mose 31, 6:
Seid mutig und stark!
Habt keine Angst, und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern!
Der Herr, euer Gott, geht mit euch.
Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich!

Von Gerhard Werner Schlicke

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Von am 11/02/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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