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Netanyahu sagt in München: Israel werde wenn nötig gegen den Iran handeln

Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am Sonntag auf der Münchner Sicherheitskonferenz, dass Israel falls nötig gegen den Iran handeln werde und nicht nur gegen seine Verbündeten im Nahen Osten. Er wiederholte, dass Teheran die größte Bedrohung für die Welt sei.

Premierminister Binyamin Netanyahu hält bei seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Sonntag, einen Teil einer iranischen Drohne hoch, die letzte Woche in Israel landete. Foto: screenshot

Netanyahu sagte, dass Irans „Unverschämtheit neue Höhen erreicht hat“, dabei hielt er ein Fragment einer iranische Drohne in die Höhe, die letzte Woche im israelischen Luftraum abgeschossen wurde und forderte damit den iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif heraus, der später sprechen sollte.

der Premierminister sagte: „Mr. Zarif, erkennen Sie das? Sie sollten es erkennen, denn es gehört Ihnen. Sie können eine Nachricht an die Tyrannen in Teheran mitnehmen – testet Israels Entschlossenheit nicht!“

Teheran behauptet, dass die Drohne nicht aus dem Iran stammt.

Als er zum ersten Mal auf der Veranstaltung in München sprach, forderte Netanyahu die versammelten US-amerikanischen und europäischen Beamten und Diplomaten auf, dem Iran sofort zu begegnen. Dabei zeigte er auf eine Karte, die die wachsende Präsenz des Iran im Nahen Osten aufzeigte.

Netanyahu sagte, dass der Iran seine Macht steigerte, da er sich die von der USA geführten Koalition gegen den Islamischen Staat im Irak und Syrien befreiten Territorien einverleibe.

„Die unglückliche Sache ist, dass während die von den ISIS-Terroristen besetzten Gebiete befreit werden, der Iran dort einmarschiert und versucht, kontinuierlich ein Imperium im Nahen Osten aufzubauen. Er versucht aber auch, eine Landbrücke vom Iran aus in den Irak, Syrien, Libanon und Gaza zu schaffen“, sagte Netanyahu und fügte hinzu: „Dies ist eine sehr gefährliche Entwicklung für unsere Region.“

„Wir werden nicht verzeihen.“ sagte Israels Staatschef Benjamin Netanyahu soeben am Rednerpult der 54. Münchner Sicherheitskonferenz, womit der Holocaust gemeint war, aber auch jüngste militärische Aggressionen in Nahost. Dazu meinte er wörtlich: „Wir haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen. Die isrealische Souveränitat ist bedroht. Wir werden nicht zulassen, dass der Iran eine neue Militärbasis gegen uns aufbaut.“ Netanyahu zeigte ein Stück der iranischen Drohne, die jüngst gegen Israel eingesetzt worden ist. Bei der anschließenden Diskussion mit möglichen Fragen an Netanyahu aus dem Publikum brachte Israels Staatschef folgendes auf einen Nenner: „Man muss das Böse im Keim ersticken. Das ist die Quintessenz unserer Verteidigungspolitik.“

Danach beteuerte Großbritanniens Premierministerin Theresa May am Interview-Mikrophon der Münchner Tagespresse, dass man Europa verteidigungspolitisch nicht im Stich lassen werde, was in den neuen Verträgen mit der EU berücksichtigt werden soll, auch wenn der BREXIT nach wie vor fest beschlossene Sache sei.

Die Spannungen zwischen Israel und dem Iran stiegen am 10. Februar, als nach einem Bombenangriff auf vom Iran unterstützte Positionen in Syrien, ein israelisches Kampfflugzeug durch Flugabwehrfeuer abgeschossen wurde.

Das war die ernsteste Konfrontation zwischen Israel und iranischen Truppen, die jenseits der Grenze stationiert waren.

IN Redaktion und Dr. Anita Homolka-Enstroem

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Von am 18/02/2018. Abgelegt unter Featured,Video. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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