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Dialogische Ringvorlesung: „Das Recht auf Leben“

Dialogische Ringvorlesung im Rahmen des Jüdisch-Islamischen Forums
»Das Recht auf Leben«

Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist die Grundlage jeder freien Gesellschaft. Darüber diskutieren am Donnerstag, dem 8. März 2018 David Novak von der University of Toronto und Jonathan Brown von der Georgetown University im Rahmen der dritten Ringvorlesung in der Reihe »Jüdische und islamische Perspektiven auf Menschenrechte« im Jüdischen Museum Berlin.

David Novak. Foto: Privat

Diese Rechte werden in vielen Staaten massiv eingeschränkt und missachtet: Unter Berufung auf die Scharia werden in einigen muslimischen Staaten Folter-, Prügel- und Todesstrafen gerechtfertigt. Im »Krieg gegen den Terror« werden Folter und gezielte Tötungen ohne Gerichtsverfahren legitimiert. Unter welchen Bedingungen darf im Judentum und Islam das Recht auf Leben eines Menschen eingeschränkt werden?

David Novak ist Rabbiner, Theologe und Professor für Religion und Philosophie an der University of Toronto. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören interreligiöser Dialog, Bioethik und Naturrecht. Er ist Autor u. a. von »The Sanctity of Human Life«.

Jonathan Brown ist Professor für Islamische Zivilisation an der Georgetown University und Direktor des Prince Alwaleed Bin Talal Center for Muslim-Christian Understanding. Er veröffentlichte u.a. »Stoning and Hand Cutting – Understanding the Hudud and the Sharia in Islam«.

Sechs Vorlesungen mit brisanten Fragen zu Menschenrechten
Seit der Deklaration der Menschenrechte von 1948 gelten diese Prinzipien als ein universelles Wertesystem. Da sie jedoch im christlich-europäischen Kontext formuliert wurden, gibt es auch Kritik an diesem universalen Anspruch.

Experten beider Religionen setzen sich mit der Frage auseinander, ob und auf welche Weise konkrete Menschenrechte wie das Recht auf Leben, auf Meinungsfreiheit, auf Geschlechtergerechtigkeit und auf Religionsfreiheit innerhalb ihrer Religionen theologisch begründet und in der Praxis umgesetzt werden können. Zu jeder Vorlesung sind zwei Wissenschaftler eingeladen, die die jeweiligen Positionen vorstellen und miteinander in einen Dialog treten.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt und wird simultan ins Deutsche übersetzt.

Ort: Saal W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Bitte nutzen Sie unseren Online-Shop https://www.jmberlin.de/das-recht-auf-leben oder Tel. 030-25993 488

Kommende Termine der Ringvorlesung:
12. April 2018: »Wie viel Kritik vertragen Judentum und Islam?«
3. Mai 2018: »Gleich vor Gott und den Menschen?«
14. Juni 2018: »Mein Gott, dein Gott, kein Gott«

Detaillierte Informationen und Aufzeichnungen der vorangegangenen Vorträge finden Sie unter www.jmberlin.de/ringvorlesung.

Die Ringvorlesung findet in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt.

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 27/02/2018. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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