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Kommentar: Der Rassismus anti-israelischer „Menschenrechtsorganisationen“

Die zahlreichen ausländisch finanzierten „Menschenrechtsorganisationen“, die in Israel operieren, kümmern sich nicht wirklich um die Menschenrechte. In der Tat haben die jüngsten Ereignisse gezeigt, dass sie sich auch nicht um Menschen als solche kümmern. Stattdessen sind sie das, wofür sie die meisten Israelis immer gehalten haben, nämlich politische Akteure, die sich geschickt mit gut klingenden Namen organisiert haben, um ihre ruchlosen Absichten, den Staat Israel durch „Gesetze“ zu zerstören, besser zu verfolgen.

Im vergangenen Sommer entschied das Bezirksgericht von Jerusalem, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zwischen 1995 und 2002 für die Entführung, Folter und Ermordung von Dutzenden verdächtigten arabischen „Kollaborateuren“ innerhalb Israels verantwortlich war, von denen einige die israelische Staatsbürgerschaft hatten. Das enthüllten zermürbende Zeugnisse von Arabern, die in den Kellern der Haftanstalten der Palästinensischen Autonomiebehörde grausam gefoltert worden waren.

Die Palästinensische Autonomiebehörde wies natürlich alle Vorwürfe zurück, aber der Vorsitzende Richter entschied, dass die Anhäufung von Beweismaterial klar machte, dass die PA schwere Folter sowie Mord begangen habe. Zu den Folterungen gehörte die sogenannte Shabah-Position, die in PA-Gefängnissen weit verbreitet ist und in der das Opfer mehrere Stunden lang von der Decke gehängt und am ganzen Körper geschlagen wird.

Dem Urteil zufolge beinhaltete die Folter auch Elektroschocks, das Gießen von kochendem Plastik auf den Körper, das Herausreißen von Nägeln und das Zerbrechen von Zähnen, Sterilisation, Schlafentzug, Nahrungs- und Getränkeentzug, sexuelle Übergriffe und die Vergewaltigung von Familienmitgliedern. Die PA bat auch die Ärzte, die Bedingungen der Gefangenen zu verschlechtern, indem sie beispielsweise Urin in die Blutadern der Gefangenen injizierten.

Das Urteil kam zu dem Schluss, dass die Palästinensische Autonomiebehörde für die Folter verantwortlich ist und daher für die Opfer, deren Leben sie ruiniert hat, schadensersatzpflichtig ist. Um die Entschädigung zu realisieren, müssen die Opfer jedoch medizinische Gutachten über ihre Haftbedingungen erstellen, was ein sehr kostspieliges Verfahren ist.

15 Gruppen lehnen Hilfe für Folteropfer ab

Nach einem Bericht von Israel Hayom wandten sich die Anwälte Barak Kedem und Aryeh Arbus an 15 Menschenrechtsorganisationen, um ihre Hilfe bei der Bezahlung der kostspieligen Bewertungen zu erhalten. „Das sind an ihren Körpern und Seelen gebrochene Menschen, die es sich nicht leisten können, professionelle Meinungen zu bezahlen, die Tausende von Schekel kosten“, schrieben die Anwälte in ihrer Bitte an die 15 Organisationen.

Unter den 15 Organisationen waren Adalah, Amnesty International, B’Tselem, der New Israel Fund, Rabbiner für Menschenrechte, Yesh Din, Ärzte für Menschenrechte und das Komitee zur Verhütung von Folter. Nur die letzten beiden boten Hilfe an, während der Rest entweder die Bitte ignorierte oder negativ reagierte.

Adalah sagte, dass die Organisation „nur den Palästinensern hilft, die den Staat Israel verklagt haben“. Amnesty International sagte, dass „die Organisation nicht über die professionellen Werkzeuge verfügt, um die Bedürfnisse der Opfer zu befriedigen“, während Yesh Din erklärte, dass sie nicht helfen könnten, weil sie „Opfern nur dann helfen, wenn sie von israelischen Behörden oder israelischen Bürgern verletzt wurden.“

Diese Informationen richtig deuten: „Menschenrechtsorganisationen“, die von der Europäischen Union (EU), westeuropäische Regierungen und andere ausländische Körperschaften großzügig finanziert werden, weil sie angeblich für die Menschenrechte der Araber kämpfen, missachten die abscheulichen Verletzungen dieser Menschenrechte, wenn die Verstöße von der PA begangen werden.

Indem sie so offen zeigen, dass sie Menschen als wertlos für Hilfe ablehnen, wenn sie nicht die „Opfer“ der Juden sind, haben diese angeblichen Menschenrechtsorganisationen schließlich bewiesen, dass arabische Leben ihnen nichts bedeuten, es sei denn sie können sie ausnutzen, um die politischen Agenden voranzutreiben für die sie von ihren europäischen und anderen Sponsoren finanziert werden.

Menschen als Mittel zum Zweck benutzen

Solche zynische Instrumentalisierung von Menschenleben findet man selten, vor allem wenn sie von Organisationen kommen, deren Existenzzweck es ist, sich um diese Menschenleben zu kümmern. Die Behandlung von Menschen als Mittel zum Zweck, ist eine besonders üble Art von Rassismus.

Bemerkenswerterweise gab es keine Empörung seitens der Geldgeber dieser Organisationen, genauso wenig wie über die grausame Folter. Es gab keine Drohungen seitens der europäischen und anderer Regierungen, angesichts der „schockierenden“ Enthüllungen, dass sie jegliche Hilfe für die Palästinensische Autonomiebehörde einzustellen, weil sie in fast unvorstellbarem Ausmaß Folter praktizieren. Die EU und ihre Mitgliedstaaten, könnten sich offensichtlich nicht darum kümmern.

Es ist genau derselbe Mechanismus, der in der absichtlichen Weigerung der internationalen Medien zum Tragen kommt, über Menschenrechtsverletzungen im Allgemeinen zu berichten. Berichte über die Folter von Häftlingen in PA-Gefängnissen ziehen nicht das Interesse der überwältigenden Anzahl von Journalisten auf sich, weil sie nicht den israelisch-arabischen Konflikt abdecken und daher schreiben die Mainstream-Medien niemals darüber.

Ausländische Regierungen interessieren sich nicht für die Menschenrechtsverletzungen in der PA, weil es ihnen noch nie um arabische Leben ging, die jeden Tag in der ganzen arabischen Welt zerstört werden, was die Weltgemeinschaft kaum interessiert. Es ging immer um eines: Den jüdischen Staat zu zerstören.

Von Judith Bergman

Judith Bergman ist Kolumnist und politischer Analyst.

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Von am 02/03/2018. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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