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Bennett kritisiert WJC-Chef Lauder wegen Artikel in der New York Times

Der Wirtschaftsführer, Philanthrop und Leiter des World Jewish Congress (WJC), Ronald Lauder, schrieb ein Statement für die New York Times. Er argumentierte, Assimilation und Gleichgültigkeit gegenüber Israel in der Diaspora seien das Produkt der Positionen des jüdischen Staates in Judäa und Samarien und religiösen Angelegenheiten.

In dem am Sonntag veröffentlichten Artikel deutete Lauder mit einem Finger auf „blinde israelische Politik“ und behauptete: „Wenn der gegenwärtige Trend anhält, wird Israel eine harte Entscheidung treffen müssen: Den Palästinensern volle Rechte gewähren und aufhören, ein jüdischer Staat und eine Demokratie zu sein.“ Kurz gesagt, Lauder äußerte sich sowohl über „das mögliche Ende der Zwei-Staaten-Lösung“ als auch über die „Kapitulation der in Israel herrschenden religiösen Extremisten und die wachsende Unzufriedenheit in der jüdischen Diaspora.“

Der Minister für Bildung und Diaspora Naftali Bennett, nutzte auf dem vom Außenministerium gesponserten Globalen Forum zur Bekämpfung des Antisemitismus in Jerusalem die Gelegenheit, um Lauder von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Als er Lauder direkt vom Podium aus ansprach, begann Bennett mit den Worten: „Ron, ich habe deinen Artikel in der New York Times gelesen – es ist kein großartiger Artikel.“

„Assimilation in Amerika ist kein Ergebnis der israelischen Politik, Assimilation ist das Ergebnis von Wohlstand in Amerika und sie ist älter als der Sechstagekrieg. Sie ist älter als die Intifada und sie ist ein andauernder Trend, den wir bekämpfen müssen“, erklärte Bennett.

‚Was tust du da?‘

Bennett wandte sich auch gegen den WJC-Führer, weil der argumentiert hatte, dass die palästinensische Terroranstiftung und der israelische Bau in Judäa und Samaria irgendwie zwei Seiten derselben Medaille seien. Bennett sagte: „Moralische Äquivalenz zwischen dem Siedlungsbau, was ich den Bau in unseren Gemeinschaften in unserem Heimatland nenne und die palästinensische Anstiftung zur Gewalt, sind nicht dasselbe.“

In einem Wortaustausch, der von Maarivs diplomatischem Korrespondenten Yanir Cozin auf Video aufgenommen wurde, sieht man Bennett, wie er Lauder herausfordert: „Was machst du, Mann? Was machst du nur?“

Lauder antwortet: „Ich habe dir gesagt, du bist meine Inspiration“ und Bennett, der Leiter der Jüdischen Heim-Partei schoss zurück: „Ich bin deine Inspiration? Das sagst Du so und ich werde deshalb fünf Sitze in der Knesset verlieren.“

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Von am 21/03/2018. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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