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Ausstellungs- und Veranstaltungsvorschau des Jüdischen Museums Berlin April 2018

12. April 2018 – 30. September 2019
Neue Ausstellung
James Turrell: Ganzfeld »Aural« | Installation
Das Jüdische Museum Berlin zeigt ab dem 12. April 2018 die Installation »Aural« des Künstlers James Turrell in einem temporären Bau im Museumsgarten. Die begehbare Installation auf einer Fläche von mehr als 200m² gehört zu Turrells Reihe der »Ganzfeld Pieces. Mit »Aural« wird erstmalig ein Ganzfeld des weltweit bedeutendsten »Bildhauers des Lichts« in Berlin präsentiert. Die Quelle des Lichtes wird in dieser Installation nicht preisgegeben. In der raumgreifenden Arbeit tauchen die Besucher so in die Atmosphäre eines entgrenzten und entmaterialisierten Raumes ein. Dieser kann als eine künstlerische Interpretation des göttlichen Schöpfungsaktes angesehen werden.
Ort: Museumsgarten
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr
Eintritt: nur mit Zeitfensterticket ab dem 11. April buchbar: 8 Euro, erm. 3 Euro (dieses Ticket gilt für das gesamte Museum)
Mehr Informationen: www.jmberlin.de/ausstellung-james-turrell-aural

11. Dezember 2017 – 30. April 2019
Ausstellung
»Welcome to Jerusalem«
Kirchen, Moscheen und Synagogen prägen unser Bild von Jerusalem. Für Juden, Christen und Muslime aus aller Welt ist die »heilige Stadt« ein wichtiges Zentrum ihres Glaubens. Gleichzeitig ist Jerusalem von außerordentlicher politischer Brisanz, da sowohl Israelis als auch Palästinenser es als ihre Hauptstadt beanspruchen.
Von der Zeit des zweiten Tempels und seiner Eroberung durch Rom über die osmanische Herrschaft und die britische Mandatszeit bis zum 21. Jahrhundert – die Ausstellung »Welcome to Jerusalem« thematisiert eine Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind. Zu sehen sind wertvolle historische Objekte und Modelle, die erstmals in Berlin gezeigt werden; ebenso mediale Installationen, die eigens für die Schau entwickelt wurden.
Arbeiten von Yael Bartana, Mona Hatoum, Gustav Metzger, Fazal Sheikh und weiteren internationalen Künstlern kommentieren historische Ereignisse und politische Positionen. Eine Filmspur mit Interviews aus der Echtzeit-Dokumentation »24h Jerusalem« macht die Besucher mit einer in jeder Hinsicht bemerkenswerten und aufregenden Stadt bekannt. – Welcome to Jerusalem!
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Mit freundlicher Unterstützung der LOTTO-Stiftung Berlin
Das Begleitprogramm der Ausstellung wird realisiert mit Unterstützung der Siemens AG
Ort: Altbau 1. OG
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr
Eintritt: Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Mehr Informationen: www.jmberlin.de/jerusalem

17. November 2017 – 2019
Ausstellung
Mischa Kuball: »res•o•nant« | Licht- und Klanginstallation
Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit »res·o·nant« seit dem 17. November eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball.
Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt »res·o·nant« zwei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Diese symbolträchtigen Leerräume, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für sein Werk. Damit sind diese beiden charakteristischen Voids des Gebäudes seit Eröffnung des Museums 2001 neu zu erleben. In den 24 Meter hohen Räumen werfen rotierende Projektoren Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken. Mittels drehender Spiegelelemente und Stroboskop-Blitzen entsteht eine »Resonanz zwischen Architektur und Haut«, so der Künstler. Als drittes Element der Installation werden über mehrere im Raum verteilte Lautsprecher jeweils 60-sekündige Soundclips zu hören sein. Diese sogenannten »Skits« wurden in einem Open Call zusammengetragen. Dem Open Call folgten seit Oktober 2017 mehr als 120 internationale Musiker. Außerhalb des Museums sind bis zum Sommer 2019 verschiedene Interventionen an belebten Plätzen in Berlin geplant. Neben Performances und Konzerten werden auch hier die Grundrisse der Voids im öffentlichen Raum projiziert und damit die physischen Grenzen des Museums überwunden.
Ort: Rafael Roth Galerie
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr
Eintritt: Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Mehr Informationen: www.jmberlin.de/ausstellung-resonant

9. April
Zeitzeugen im Gespräch | Erfahrungen und Schicksale deutscher Juden im Nationalsozialismus
Margot Friedländer liest aus »Versuche, dein Leben zu machen«
Margot Friedländer wurde 1921 als Margot Bendheim in Berlin geboren. Nach Beendigung der Schulzeit war sie Lehrmädchen in einer Schneiderei. Die Bemühungen ihrer Familie, in die USA auszuwandern, schlugen fehl. Ab 1940 musste Margot Zwangsarbeit leisten. Nachdem die Eltern sich trennten, lebte sie mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder Ralph zusammen. 1943 planten sie zu fliehen, Ralph wurde jedoch von der Gestapo verhaftet. Die Mutter stellte sich daraufhin der Gestapo und wurde mit ihrem Sohn nach Auschwitz deportiert und ermordet. Der Tochter hinterlässt sie eine Botschaft, die Margot mit in die Illegalität nahm: »Versuche, dein Leben zu machen«. Die 21-Jährige tauchte unter, wurde 1944 von Greifern festgehalten und nach Theresienstadt deportiert. Als einziges Familienmitglied überlebte sie das Lager. Mit ihrem Mann Adolph Friedländer, den sie aus Berlin kannte und in Theresienstadt wieder begegnete, ging sie 1946 in die USA. Seit 2010 lebte sie wieder in Berlin.
Mit Unterstützung der Berliner Sparkasse
Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder www.jmberlin.de/kalender

Jüdische und islamische Perspektiven auf Menschenrechte
Dialogische Ringvorlesung im Rahmen des Jüdisch-Islamischen Forums
Die Ringvorlesung greift menschenrechtlich brisante Fragen aus unterschiedlichen Lebensbereichen auf und beleuchtet sie aus jüdischer und islamischer Perspektive. Zu jeder Vorlesung sind zwei Wissenschaftler eingeladen, die die jeweiligen Positionen vorstellen und miteinander in einen Dialog treten.
Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt.

12. April
Wie viel Kritik vertragen Judentum und Islam?
Offener Meinungsaustausch ist das Fundament politischer und geistiger Freiheit und schließt die Kritik an religiösen Inhalten und Institutionen mit ein. Im Zuge der zahlreichen Konflikte um Karikaturen des Propheten Mohammed wurden das Verhältnis von Religion und Satire sowie die Grenzen zwischen legitimer Kritik und Hassrede in westeuropäischen Ländern kontrovers diskutiert. Historisch betrachtet blicken Judentum und Islam auf eine Debattenkultur zurück, in der Meinungsvielfalt gefördert wurde. Wie viel interne und externe Religionskritik tolerieren Judentum und Islam heute? Es diskutieren Suzanne Last Stone, Professorin für Rechtswissenschaft und Direktorin des Center für Jewish Law and Contemporary Civilization an der Benjamin N. Cardozo School of Law, Yeshiva University und Anshuman Mondal, Professor für Neuere Literatur mit Schwerpunkt Postkoloniale Studien an der University of East Anglia.
Englisch mit deutscher Simultanübersetzung
Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder www.jmberlin.de/kalender

16. April
Montagskino | Begleitprogramm zur Ausstellung »Welcome to Jerusalem« | Kurzführung vorab
Berlin-Jerusalem
Regie: Amos Gitai, Choreografie: Pina Bausch, Israel/Niederlande/Frankreich/Italien/UK 1989, 89 Min.
In diesem poetischen Film von Amos Gitai aus dem Jahr 1989 treffen zwei Frauen aufeinander: Die deutsche Dichterin Else Lasker-Schüler und die russische Zionistin Tania Shohat begegnen sich erst im Berlin der 1920er Jahre und dann 1945 in Jerusalem. Die Stadt Jerusalem in all ihren Facetten bestimmt die Erzählung – als mythischer Ort, Ziel der poetischen und ideologischen Träume, und als gewaltbereite Gegenwart, Stadt der zerstörten Utopien.
Originalversion (hebräisch) mit deutschen Untertiteln
Mit Unterstützung der Siemens AG
Ort: Auditorium, Altbau
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder www.jmberlin.de/kalender

Vor dem Film Kurzführung durch die Ausstellung »Welcome to Jerusalem«
Einblicke in die Ausstellung und ihre Thematik für die Besucher des Montagskinos
Treffpunkt: Meeting-Point
Eintritt: Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Zeit: 18 Uhr

21. bis 26. April
Kammermusikfestival intonations.
Das Jerusalem International Chamber Music Festival im Jüdischen Museum Berlin
Bereits zum siebten Mal ist »intonations« mit hochkarätigen Musikern aus aller Welt unter der Leitung von Elena Bashkirova im Jüdischen Museum Berlin zu Gast. Im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals steht die Musik der Wiener Klassik. Neben Kompositionen der drei bedeutendsten Vertreter dieser Epoche, Altmeister Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven werden, Werke von Franz Schubert, Johannes Brahms, Gustav Mahler, Arnold Schönberg und Max Bruch zu hören sein. Begleitend zur aktuellen Ausstellung »Welcome to Jerusalem« sind über die Konzerttage immer wieder Stücke zu hören, die die Heiligkeit Jerusalems und biblische Themen in den Fokus rücken.
Mit Unterstützung von Evonik Industries.
Das ausführliche Programm finden Sie unter: www.jmberlin.de/intonations.
Ort: Glashof
Besucherkarten: je Konzert: 29 €/25 €/16 €, erm. 25 €/21 €/12 €
Vorverkauf: Online unter www.jmberlin.de/intonations, Tel. 030 – 25993 488 (täglich 10–16 Uhr) oder an der Kasse des Jüdischen Museums Berlin
Pressekarten: Bitte bis spätestens Dienstag, dem 17. April bei der Pressestelle unter presse@jmberlin.de anmelden

Jüdische und islamische Perspektiven auf Menschenrechte
Dialogische Ringvorlesung im Rahmen des Jüdisch-Islamischen Forums
Die Ringvorlesung greift menschenrechtlich brisante Fragen aus unterschiedlichen Lebensbereichen auf und beleuchtet sie aus jüdischer und islamischer Perspektive. Zu jeder Vorlesung sind zwei Wissenschaftler eingeladen, die die jeweiligen Positionen vorstellen und miteinander in einen Dialog treten.
Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt.
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 25/03/2018. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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