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Die IDF befürchtet das Massen von PA-Arabern versuchen nach Israel einzudringen

Die Terrorgruppen von Gaza arbeiten in vollem Gang an den letzten Vorbereitungen für den ersten Versuch des „Großen Rückkehrmarsches“, der für Freitag, Erev Pessach, geplant ist. Hunderte von Bussen werden eingesetzt, um Randalierer an den Gaza-Grenzzaun zu bringen, wo ein großer Mob versuchen soll, den Zaun zu durchbrechen und nach Israel einzudringen.

Die Terrorgruppen – darunter die Hamas, der Islamische Jihad und andere mit der Fatah verbundene Terrorgruppen – haben mehrere hundert Meter von der Grenze entfernt eine Zeltstadt errichtet und geben den Teilnehmern kostenloses Essen und Trinken. Die Hamas gibt mindestens 10 Millionen Dollar die eigentlich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in Gaza gedacht waren, für diese Bemühungen aus.

Die IDF hat sich inzwischen sorgfältig auf das Ereignis vorbereitet. Drei Sicherheitsringe werden an der Gaza-Grenze stationiert werden, wobei die Soldaten im innersten Ring, der dem Gazastreifen am nächsten liegt, bereit sind, diejenigen Terroristen abzuwehren, die die Grenze überschreiten. In einem Bericht in Maariv heißt es, eine der größten Sorgen der Armee bestehe darin, ihre Verteidigungsbemühungen auszugleichen – mit genügend Einsatzkräften, um die Araber vom Gazastreifen davon abzuhalten, den Zaun zu durchbrechen. Die Armee ist aber besorgt, dass zu viel Aufruhr unter den Arabern der palästinensischen Autonomiebehörde ausbrechen wird.

Im Allgemeinen erlaubt es die IDF den Gaza-Arabern, sich innerhalb von 100 Metern vor dem Grenzzaun zu bewegen, aber angesichts der Spannung die bis zu dem Ereignis am Freitag entstanden sind, hat die Armee dieses Verbot auf ungefähr 300 Meter ausgedehnt. IDF-Flugzeuge haben Zehntausende Flugblätter über Gaza verteilt, um die Bewohner warnen sich von den Grenzzaununruhen fernzuhalten. In den Flugblättern wird auch erklärt, dass jeder der der Grenze zu nahe kommt, mit Gummigeschossen oder scharfer Munition rechnen muss.

Eine weitere Sorge ist, dass Terroristen Bereiche des Grenzzauns mit Bomben unterminieren und die Bomben zur Explosion bringen, wenn IDF-Patrouillen vorbeigehen. Eine Taktik der Terroristen war es in den letzten Tagen, Bomben an den Grenzzaun zu legen und PA-Flaggen darauf zu hängen. Während sie das tun, liegen Komplizen auf der Lauer um die Bomben zu zünden, wenn israelische Soldaten in der Gegend sind. Am Dienstagabend identifizierten Soldaten mehrere Terroristen die versuchten, am Grenzzaun Fahnen aufzuhängen. Die IDF-Soldaten eröffneten das Feuer auf sie und die Terroristen rannten zurück nach Gaza.

Am Dienstag wurden drei Gaza-Terroristen in der Nähe des Kibbutz Tze’elim im Süden Israels festgenommen, nachdem sie den Grenzzaun durchbrochen hatten. Man fand heraus, dass sie Messer und Handgranaten mit sich trugen und auf dem Weg waren, sich mit anderen Terroristen zu treffen, um sich auf einen Angriff vorzubereiten, der diese Woche, wenige Tage vor Pessach, durchgeführt werden sollte.

Die IDF hat eine Untersuchung darüber eingeleitet, wie die Terroristen über 20 Kilometer vom Grenzzaun entfernt, in den Kibbuz gelangen konnten. Sicherheitsaufnahmen die nach der Erfassung der drei aufgetaucht waren, zeigten, dass sie lässig um den Eingang des Kibbuz herumgingen und sie Passanten nicht auffielen, obwohl einer von ihnen trotz der warmen Temperaturen am Dienstag einen Wintermantel trug.

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Von am 28/03/2018. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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