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Umfrage: Netanyahu trotz Migranten ‚Zick-Zack‘ erfolgreich

Eine neue Umfrage zeigt, dass Benjamin Netanyahu wenn heute gewählt würde, seinen Wahlsieg beibehalten hat, obwohl einige Medien den „Zick-Zack“ des Premierministers über ein Abkommen zur Umsiedlung illegaler afrikanischer Migranten kritisiert haben. Laut der Umfrage der Organisation Fuchs im Auftrag von Channel 10, würde der Likud 32 Sitze in einer neuen Knesset bekommen, wenn jetzt Wahlen abgehalten würden.

Die Umfrage erfolgte, nachdem Netanyahu am Montag eine Vereinbarung die er mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen ausgearbeitet hatte, vorgeschlagen und dann Stunden später widerrufen hatte. Laut der Vereinbarung hätte Israel Aufenthaltsgenehmigungen für 16.000 afrikanische Migranten erteilt, während weitere in westliche Länder umgesiedelt werden sollten. Nach heftiger Kritik von Regierungsmitgliedern hob Netanyahu den Deal auf. Oppositionsgruppen beharrten darauf, dass es mit den europäischen Ländern keinerlei Abkommen zur Aufnahme von Migranten gegeben habe.

Mehrere Minister, darunter Finanzminister Moshe Kahlon und Bildungsminister Naftali Bennett kritisierten den Deal als er angekündigt wurde. Die Umfrage hat Bennetts Jüdischem Heim zehn Knesset-Sitze und Kahlons Kulanu sieben Sitze beschert, etwas mehr als beide derzeit in der Knesset haben. Aber andere Umfragen zeigen, dass die beiden Parteien sich leicht verstärkt haben.

Unter den Oppositionsparteien führt Yesh Atid weiter und würde nach der Umfrage 21 Sitze in einer neuen Knesset bekommen. Die drittgrößte Partei würde die Vereinigte Arabische Liste sein, die 12 Sitze bekommen würde. Das zionistische Lager schwächt sich weiter ab und laut der Umfrage wird die Partei nur 12 Sitze bekommen.

Am bemerkenswertesten in der Umfrage ist eine starke Schwächung des Vereinigten Tora Judaismus, die nur fünf Sitze bekommen würde – weniger als sie jetzt in der Knesset hat. In der neuen Wahlumfrage gelingt es Shas, mit vier Sitzen in die Knesset zu kommen. Andere aktuelle Umfragen haben gezeigt, dass andere Parteien die Wahlschwelle nicht erreicht haben.

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Von am 04/04/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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