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4 Terroristen des Islamischen Jihad bei „Arbeitsunfall“ getötet

Die Terrorgruppe Islamischer Jihad sagte, vier ihrer Mitglieder seien am Samstag bei einem „Arbeitsunfall“ im südlichen Gazastreifen an der Grenze zu Israel getötet worden.

Schauplatz einer Explosion die sich am Samstag im südlichen Gazastreifen ereignete. Foto: Agentur

Die Explosion ereignete sich auf einem dreirädrigen Fahrzeug in der Nähe eines der fünf Protestcamps, die Palästinenser in den letzten Wochen an der instabilen Grenze zwischen Gaza und Israel errichtet haben.

Der Islamische Dschihad sagte, alle vier Kämpfer seien während der Vorbereitungen getötet worden und deutete an, dass sie einen Angriff auf Israel vorbereiteten. Das israelische Militär sagte, es seien keine Aktivitäten im Bereich der Explosion bekannt.

Die Nachricht kommt einen Tag nach einer weiteren Massenversammlung entlang des Grenzgebietes, in der Tausende von Palästinensern, einige mit brennenden israelischen Flaggen und brennenden Reifen, gegen die zehn Jahre alte Blockade des Gazastreifen protestierten. Israel hat Hamas und andere terroristische Gruppen beschuldigt, die Proteste als Deckung für Angriffe zu nutzen und sagt, seine Scharfschützen hätten nur „Hauptanstifter“ ins Visier genommen.

Ein Demonstrant wurde am Freitag getötet, wobei die Zahl der Todesopfer in den letzten zwei Wochen auf 28 anstieg. Seit dem 30. März wurden mehr als 1.500 Menschen durch israelisches Feuer verletzt.

Die Demonstrationen wurden von den Terroristen der Hamas in Gaza organisiert, aber die großen Beteiligungen an zwei vorhergehenden Freitagen wurden auch durch die schrecklichen Lebensbedingungen in Gaza und die Verzweiflung der 2 Millionen Einwohner des Territoriums vorangetrieben, die seit 2007 unter einer lähmenden Grenzschließung von Israel und Ägypten leiden.

Hamas-Führer haben gemischte Signale gesendet, ob sie einen eventuellen Massenbruch des Grenzzauns planen. Die Proteste sollen am 15. Mai, dem 70. Jahrestag der Gründung Israels, in einer großen Kundgebung gipfeln. Palästinenser betrauern das Ereignis als ihre „Nakba“ oder Katastrophe, als Hunderttausende im Krieg von 1948 gegen Israels Staatsgründung das Land freiwillig verließen oder verlassen mußten.

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Von am 15/04/2018. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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