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Shape the future – ein neues Zentrum neben Be’er Sheva

Wer bisher in Israel an High-Tech dachte, dem fiel automatisch der Grossraum Tel Aviv ein. Besonders in Herzliya zwischen der Schnellstrasse und dem Meer, weitab von den noblen Villen des prominenten Städtchens haben sich neue israelische High-Tech Unternehmen und bereits arrivierte weltweit bekannten Unternehmen angesiedelt. Ein zweites Zentrum, auch als Silicon Wadi bekannt geworden ist der südliche Stadtrand von Haifa.

Be’er Sheva

Nun macht sich die Hauptstadt der Negev Wüste auf, ein neues, junges und modernes Zentrum zu bauen. Studenten finden hier schneller ihren Platz bei den zahlreichen Start-ups. Israel als in Tel Aviv. Das Leben ist preiswerter, geruhsamer, die Wege sind kürzer und die Hierarchien flacher. Der Fokus der Forschungen liegt derzeit auf dem Thema Cyber Security. Kein Wunder, dass sich internationale Konzerne schon neben den Start-ups angesiedelt haben. Be’er Sheva hat keinen Glamour Faktor wie Tel Aviv, keinen Strand, an dem abends Party angesagt ist.

Be’er Sheva profitiert davon, dass es noch überschaubar genug ist, um den Campus der Universität quasi mit dem beruflichen Alltagsleben zu verbinden. Studium, Arbeit, Freizeit, alles geht ineinander über. Die Szene ist jung und kreativ. Auch, wenn das Studium schon ein paar Semester zurück liegt, man feiert miteinander, grillt, diskutiert. Und schafft sich fast nebenbei ein Netzwerk, ohne das die IT-Szene heute nicht existieren könnte.

Der Staat hat das mögliche Potential erkannt. Endete vor einigen Jahren die Bahnstrecke noch neben dem Marktplatz, so gibt es seit einiger Zeit einen eigenen Bahnhof beim Campus der neuen Uni und nun auch einen hochmodernen Bahnhof beim neuen High-Tech Zentrum. Bezahlt vom Staat. Der grosszügige Subventionen budgetiert hat. Für den Park, in dem es neben grosszügigen Rasenflächen auch einen künstlichen Bach gibt. Ein bisschen Natur und Romantik darf doch sein, mitten in der Wüste.

Nicht weit weg entsteht derzeit eine neue Stadt auf dem Reissbrett. 120 junge Familien sollen dort alles finden, was sie für ihre Lebensqualität brauchen. Moderne, kindgerechte Wohnungen, Kitas, Schulen, Sportplätze, Einkaufsmöglichkeiten und natürlich auch viel Grün. Mit guten Verkehrsanbindungen nach Be’er Sheva.

Ben Gurions Traum von der blühenden Wüste wird wieder ein bisschen wahrer.Zum NEWSLETTER anmelden
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Von am 25/04/2018. Abgelegt unter „Während Israel nicht nur vom BDS boykottiert wird…“. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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