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Jüdisches Museum Berlin: Veranstaltungen im Mai 2018

3. Mai – 17. Juni 2018
Neue Ausstellung
Dani Levy: »Geschichten aus Jerusalem: Glaube•Liebe•Hoffnung•Angst« | 360°/VR-Kurzfilme
Für die Ausstellung »Welcome to Jerusalem« im Jüdischen Museum Berlin drehte der Regisseur Dani Levy mit einer eigens entwickelten Kamerakonstruktion vier fiktionale Kurzfilme in der heiligen Stadt. Die dabei verwendete 360 Grad/VR-Technik versetzt die Zuschauer mitten in das Geschehen mit einem Stand-up Comedian am Zionsplatz, einem Soldaten am Checkpoint oder an die Seite eines Scharfschützen über den Dächern der Altstadt. Mal sind sie Beobachter, mal werden sie direkt angesprochen und einbezogen. Auf diese Weise erfahren sie die Stadt in all ihrer Ambivalenz und Intensität – unmittelbar und immersiv.
Die jeweils 5-8-minütigen Episoden »Glaube«, »Liebe«, »Hoffnung« und »Angst« erzählen vom Leben an einem Brennpunkt des Nahostkonflikts, sowohl aus israelischer als auch aus palästinensischer Perspektive, und thematisieren die alltäglichen Spannungen in der Stadt. Gleichzeitig weisen sie jenen trockenen, jüdischen Humor auf, den die Zuschauer aus seinen Filmen wie »Alles auf Zucker« kennen.
Produziert von der Medea Film Factory in Koproduktion mit dem Jüdischen Museum Berlin sowie ZDF und ARTE. Gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.
Ort: Glashof
Öffnungszeiten: täglich 12 bis 18 Uhr
Eintritt: frei
Mehr Informationen: http://www.jmberlin.de/ausstellung-geschichten-aus-jerusalem-glaube-liebe-hoffnung-angst

8. Mai
Buchpräsentation – Begleitprogramm Jerusalem
Menachem Klein: Jerusalem geteilt, vereint
Im Gespräch mit Cilly Kugelmann präsentiert Menachem Klein seine Kulturgeschichte Jerusalems, die in diesen Tagen auf Deutsch erscheint. Darin spürt er dem gemeinsamen Leben von Juden und Arabern in Jerusalem nach, vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Er beschreibt eine Gesellschaft, in der einstmals ein intensiver geschäftlicher wie privater Austausch zwischen den Bevölkerungsgruppen herrschte. Die zunehmende Entfremdung, die 1948 in der Gründung des jüdischen Staates kulminierte, wirkt bis heute nach. Menachem Klein lehrt an der Bar-Ilan-Universität Tel Aviv und ist gefragter Berater bei israelisch-palästinensischen Verhandlungen.
In Kooperation mit dem Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag
In englischer Sprache
Ort: Großer Saal, Altbau
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/buchvorstellung-jerusalem-geteilt-vereint-araber-und-juden-einer-stadt

9. Mai
Filmvorführung und Gespräch – Akademieprogramm
At Titi’s Balcony
Dokumentarfilm, Regie: Yasmina Benari, Frankreich 2016, 52 Min, Französisch mit englischen Untertiteln
Im Spiegel der politischen Ereignisse auf dem Kairoer Tahrir-Platz zeichnet der Dokumentarfilm ein intimes Porträt eines der letzten Vertreter der ägyptisch-jüdischen Minderheit. Vom Balkon seiner Kairoer Wohnung beobachtet Albert Arié, genannt Titi, seit 1935 den berühmten Tahrir-Platz – und die ereignisreiche Geschichte seines Landes. Im Anschluss an den Film spricht der Leiter des Archivs, Aubrey Pomerance, mit Albert Arié, der 1953 unter der Regierung Gamal Abdel Nassers als politischer Aktivist zu einer 11-jährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Einführend hält Najat Abdulhaq (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) einen Vortrag über die Geschichte der Juden im Ägypten des 20. Jahrhunderts.
Originalversion (französisch) mit englischen Untertiteln. Gespräch und Einführung auf Englisch
Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/film-at-titis-balcony

17. Mai
Modenschau
Urban Nature im Garten der Diaspora
Für die Modekollektion »Urban Nature« haben sich zukünftige Berliner Modemacher aus dem benachbarten Oberstufenzentrum Bekleidung und Mode von der kulturellen Vielfalt unserer Kreuzberger Nachbarschaft inspirieren lassen. Sie kombinieren ethnische und textile Elemente, Stoffe und Schnitte und setzen dabei auf Upcyclingideen und ressourcen- und umweltschonende Produktionstechniken. Für einen Tag wird der Garten der Diaspora zum Laufsteg für die Kollektion der jungen Designer.
In Kooperation mit dem Oberstufenzentrum Bekleidung und Mode
Ort: Garten der Diaspora, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 17 Uhr + 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/modenschau-urban-nature

17. Mai
Buchpräsentation – Begleitprogramm Jerusalem
Tom Segev: David Ben Gurion
Zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israels legt der renommierte Historiker und Journalist Tom Segev die große Biografie des Staatsgründers David Ben Gurion vor. 1886 als David Grün im Russischen Reich geboren, wanderte Ben Gurion 1906 nach Palästina aus und engagierte sich früh für die Unabhängigkeit eines jüdischen Staates. Als er 1948 schließlich den neuen Staat ausrief, setzte er die Interessen Israels um jeden Preis durch. Im Gespräch mit Rachel Salamander stellt Tom Segev die im April auf Deutsch erscheinende Biografie vor, die zugleich eine Weltgeschichte Israels im 20. Jahrhundert erzählt.
In Kooperation mit der Literaturhandlung, dem Siedler Verlag und dem Förderkreis Literatur zum Judentum
Ort: Großer Saal, Altbau
Eintritt: 10 €,  erm. 7 € Karten unter Tel. 030 – 88 24 250
Zeit: 19:30 Uhr
Kartenvorbestellung über die Literaturhandlung: Tel. 030-88 24 250, mehr unter https://www.jmberlin.de/buchvorstellung-tom-segev-david-ben-gurion

24. / 25. / 26. / 27. Mai
Theater | Audiovisuelle Performance in der Installation res•o•nant
#5 Irrlicht
Die Lichtinstallation »res•o•nant« von Mischa Kuball inspirierte das junge Ensemble der Kreuzberger ACADEMY zu Choreografien, Texten, Melodien und Klängen. In einem vier Monate umfassenden Arbeitsprozess entdeckten die Jugendlichen aus verschiedenen Kulturen den ungewöhnlichen Raum im Libeskind-Bau des Jüdischen Museums Berlin. Das Publikum ist eingeladen, sie durch Licht, Zeit, Klang und Raum zu begleiten und sich auf einen Perspektivwechsel an der Schnittstelle zwischen Theater und Museum einzulassen.
#5 Irrlicht ist bereits die zweite Zusammenarbeit des Jüdischen Museums Berlin mit dem ACADEMY Produktionshaus.
Mit Unterstützung der Friends of the Jewish Museum Berlin, der Heinz und Heide Dürr Stiftung und der Stiftung am Grunewald
Ort: Installation »res•o•nant«, Rafael Roth Galerie, Libeskind-Bau UG
Eintritt: 10 €, erm. 6 €
Termine: 24. / 25. / 26. Mai: 19 Uhr, 26. / 27. Mai: 16 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/audio-visuelle-theaterperformance-irrlicht

28. + 29. Mai
Zeitzeugen im Gespräch | Erfahrungen und Schicksale deutscher Juden im Nationalsozialismus
Anita Lasker Wallfisch: Mich hat Auschwitz nie verlassen
Anita Lasker Wallfisch, geboren 1925 in Breslau, wuchs mit ihrer Schwester Renate in einer bildungsbürgerlichen jüdischen Familie auf und studierte ab 1938 Cello in Berlin. 1942 wurden ihre Eltern deportiert und ermordet, 1943 kamen Renate und Anita nach Auschwitz. Als Cellistin im Frauenorchester von Auschwitz gelang es Anita, ihr eigenes Leben und das ihrer Schwester zu retten.
In der neuen Gesprächsreihe teilen Zeitzeugen, die dem Jüdischen Museum Berlin seit Jahren eng verbunden sind, ihre Erfahrungen und Erinnerungen. Mit ihren ganz individuellen Biografien repräsentieren sie universelle Erfahrungen des Überlebens.
Mit Unterstützung der Berliner Sparkasse
Ort: Großer Saal, Altbau
Eintritt: frei
Zeit: 28. + 29. Mai, jeweils 19 Uhr (aufgrund des großen Interesses an diesem Zeitzeugengespräch werden zwei Termine angeboten)
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 06/05/2018. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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