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Umfrage: Israelis unterstützen Netanyahus Politik im Iran und Syrien

Die Mehrheit der Israelis unterstützt die Politik, die Premierminister Binyamin Netanyahu gegenüber dem Iran umgesetzt hat, wie eine Umfrage von Maariv zeigt.

Laut der Umfrage äußerten 65 Prozent der Israelis, die bei einer repräsentativen Stichprobe aller Israelis befragt wurden, ihre Genugtuung über die Enthüllungen Netanyahus über das iranische Atomarchiv und die jüngsten Angriffe auf iranische Anlagen, die Israel zugeschrieben wurden. Unterdessen erklärten 69 Prozent, sie stimmten Netanyahus Politik im Iran und in Syrien zu.

Die Umfrage ergab, dass 54 Prozent der Israelis glauben, dass ein Showdown zwischen Israel und dem Iran eher früher als später stattfinden wird – und wenn das der Fall ist, wäre es besser, den Kampf jetzt zu führen, anstatt ihn zu verschieben. Von diesen sind 36 Prozent der Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dieser Kampf bald stattfinden wird, während 18 Prozent „überzeugt“ sind, dass es bald dazu kommen wird. Damit gaben 54 Prozent an, dass sie sich Sorgen um die Sicherheit von Gemeinden machen, die durch iranische oder syrische Angriffe gefährdet sein könnten.

Eine große Mehrheit – 59 Prozent – unterstützte auch den Rückzug der Vereinigten Staaten vom iranischen Atomprogramm, während 18 Prozent sagten, dies würde der israelischen Sicherheit schaden, indem er dem Iran eine Ausrede gibt, seine Bemühungen zur Entwicklung von Atomwaffen offen wieder aufzunehmen.

Die Umfrage zeigte ferner, dass Netanyahu politisch von den Auswirkungen seiner Politik profitiert hat. Wenn heute Wahlen abgehalten würden, würde der von Netanyahu geführte Likud 36 Sitze in der Knesset bekommen. Weit dahinter wäre Yesh Atid auf dem zweiten Platz, der nur 17 Sitze bekommen würde. Das zionistische Lager würde nur 10 Sitze bekommen, das jüdische Heim 9 und sowohl Kulanu als auch United Torah Judentum würde 7 bekommen. Yisrael Beytenu würde 6 Sitze bekommen, während Meretz 5 erhalten würde. Eine Partei, die von Ex-Yisrael Beytenu-Mitglied Orly Levi-Abukasis geführt wird, würde 6 bekommen. während Shas mit 4 Sitzen in der Knesset bleiben würde.

Am frühen Freitagmorgen veröffentlichte die IDF Fotos und andere Daten über die Seiten, die sie am Mittwochabend bei Angriffen auf iranische Einrichtungen in Syrien getroffen hatte. Die Armee gab bekannt, dass der Angriff seit 1974 der größte auf syrischem Territorium war und über 50 iranische Ziele traf, darunter Truppenteile, Waffenlager, Logistik- und Kommandozentren, Raketenwerfer und mehr. Die Operation, so die IDF, sei intern „Operation Checkmate“ genannt worden.

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Von am 11/05/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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