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Neue IDF-Fotos zeigen iranische Einrichtungen in Syrien

Die IDF veröffentlichte am Freitag neue Luftaufnahmen, die einige der iranischen Geheimdienstoperationen und -installationen in Syrien enthüllten, die während der Angriffe der IDF am Donnerstag angegriffen wurden. Der Angriff war eine Reaktion auf Raketen, die in Richtung Nordisrael abgefeuert wurden und zwar in dem bisher umfangreichsten militärischen Austausch zwischen den beiden Gegnern.

Die Bilder zeigen vier iranische Installationen in Syrien: Tel Gharba, Tel Kleb, Nabi Yusha und Tel Maqdad. Die Fotos zeigen unter anderem ein Quds-Force-Militärgelände in Al-Kiswa und eine iranische Logistikanlage in der Nähe von Damaskus.

Iranischer Logistik-Standort nahe Damaskus, Syrien. Foto: IDF

Nach Angaben der IDF waren die Angriffe am Mittwochabend auf iranische Geheimdienstzentren, Waffenlager und Logistikzentren in Syrien sowie auf den Raketenwerfer gerichtet, der den Raketenangriff auf Israel durchgeführt hatte.

Iranische Geheimdienst-Anlagen in Syrien. Foto: IDF

In der als „Operation House of Cards“ bezeichneten Operation, bombardierten die Kampfflugzeuge der IAF über 50 iranische Ziele in ganz Syrien. Iranische Geheimdienstanlagen, ein Logistik-Hauptquartier, einen Militärkomplex und ein Logistikkomplex in Kiswah, ein iranisches Militärlager nördlich von Damaskus, Waffenlager, Geheimdienstposten und Militärposten wurden bombardiert. Außerdem zerstörten die IDF den iranischen Raketenträger, aus dem die Raketen auf Israel abgefeuert wurden.

Ein leitender IAF-Offizier sagte am Donnerstag, dass die IDF-Attacke die größte Operation in Syrien seit 1974 sei. Laut dem Offizier war die Operation erfolgreich und endete innerhalb von anderthalb Stunden. „Wir haben im Voraus angekündigt und der Mechanismus funktioniert und wir haben die Handlungsfreiheit gerettet.“

Der Offizier sagte, die Planung der Operation sei rigoros und erklärte, dass die Bedingungen nicht einfach waren: „Wir operierten mit einer Vielzahl von Flugzeugen und Dutzenden von Bomben, die Wetterbedingungen waren restriktiv, es war Nacht und der Himmel war überfüllt und die Piloten musste vorsichtig sein mit ihrer Planung und Synchronisation mit den Steuergeräten.“

Premierminister Binyamin Netanyahu sprach am Donnerstag über den israelischen Angriff auf Syrien und sagte, dass „der Iran eine rote Linie überschritten hat und unsere Antwort entsprechend war“. Laut Netanyahu habe er dem Assad-Regime eine Botschaft übermittelt, dass die Operation gegen iranische Ziele gerichtet sei. Er stellte außerdem fest, dass der iranische Raketenangriff gescheitert sei und keine Rakete auf israelischem Territorium gelandet ist.

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Von am 11/05/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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