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LIVE: Feierliche Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem

Die Vereinigten Staaten haben am Montag in Yerushalayim offiziell ihre Botschaft in Israel eröffnet.

„Heute eröffnen wir die Botschaft der Vereinigten Staaten in Jerusalem, Israel“, sagte der amerikanische Botschafter in Israel, David Friedman, zu Beginn der Eröffnungszeremonie, an der eine US-Delegation aus Washington und israelische Staatsmänner teilnahmen.

Friedman: Die Vereinigten Staaten führen den Weg
Friedman bemerkte zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel, dass Amerika – das unter Präsident Harry Truman das erste Land war, das den Staat Israel anerkannte – nun „einen Schritt gemacht habe, auf den man gewartet, über den man abgestimmt und gestritten und gebetet habe über viele Jahre.“

„Nochmals die Vereinigten Staaten sind Vorreiter“ beim Umzug der Botschaft, sagte er.

Der Schritt ist das Ergebnis der „Vision, des Mutes und der moralischen Klarheit“ von Präsident Donald J. Trump, dem wir eine „enorme und ewige Dankbarkeit schulden“, sagte Friedman.

Religionsführer geben ihren Segen und danken Trump
Nach Botschafter Friedman gab Pastor Robert Jeffress seinen Segen. Er dankte Trump für seine „enorme Führung“ und für die Unterstützung „unseres zuverlässigsten Verbündeten im Nahen Osten“.

Ihm folgte Rabbi Zalman Wolowick, Chabad Rabbi der Fünf Städte, der ebenfalls seinen Segen gab und seine Hoffnung auf Frieden ausdrückte.

„Die Verbundenheit des jüdischen Volkes mit dieser Stadt hat nie nachgelassen oder aufgehört zu existieren“, sagte Rabbi Wolowick und bezog sich auf Jeruschalayim.

„Wir applaudieren und danken den Vereinigten Staaten von Amerika und Präsident Donald Trump dafür, dass sie für diese Wahrheit eingetreten sind und Israel auf der Weltbühne unterstützt haben“, sagte er.

Trump: Umzug der Botschaft „hat eine lange Zeit gedauert“
In einer auf der Veranstaltung aufgezeichneten Nachricht sagte Präsident Trump, dass der Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem „lange auf sich warten lässt“.

„Israel ist eine souveräne Nation, die wie jede andere souveräne Nation das Recht hat, ihre Hauptstadt zu bestimmen“, sagte der Präsident.

Er betonte, dass Washington immer noch versucht, einen Friedensvertrag zwischen Israel und den Palästinensern zu schließen.

„Unsere größte Hoffnung ist Frieden“, sagte Trump.

„Die Vereinigten Staaten sind weiterhin entschlossen, ein dauerhaftes Friedensabkommen zu ermöglichen“, sagte Trump. „Die Vereinigten Staaten werden immer ein großer Freund Israels und ein Partner für Freiheit und Frieden sein.“

„Diese Stadt und ganze die ganze Nation [Israel] ist ein Zeugnis für den unzerstörbaren Geist des jüdischen Volkes“, sagte Trump.

„Möge es Frieden geben. Möge G-tt diese Botschaft segnen. Möge G-tt alle segnen, die dort dienen. Und möge G-tt Amerika segnen.“

US-Finanzminister Mnuchin und Ivanka Trump Enthüllung des Siegel der Botschaft
Als nächstes enthüllten Finanzminister Mnuchin und Ivanka Trump, die Tochter des Präsidenten, das Siegel der US-Botschaft in Yerushalayim.

Mnuchin zog den blauen Vorhang weg und enthüllte das große Siegel mit der Aufschrift: Botschaft der Vereinigten Staaten, Jerusalem, ISRAEL.

Präsident Reuven Rivlin: Endlich, ein politischer Führer der versprochen hat – und sein Versprechen gehalten hat
„Präsident Trump, das israelische Volk dankt Ihnen dafür, dass Sie Ihr Wort gehalten haben, für Ihren Mut, für Ihre Entschlossenheit und für Ihre feste, standhafte Seite neben dem Staat Israel. Wir hoffen und erwarten, dass andere Nationen Ihrem Weg und Ihrer Führung folgen werden“, sagte der Präsident.

„Wir werden Jerusalem weiterhin als eine Stadt des Friedens und als Heimat für alle Gläubigen bewahren“, sagte er.

Rivlin merkte an, dass viele US-Präsidentschaftskandidaten den Botschaftszug zugesagt, aber nie durchgeführt hätten.

„Endlich haben wir einen Weltführer, der das versprochen hat und auch sein Versprechen gehalten hat“, sagte er unter breitem Applaus.

Kushner: Der Botschafts-Umzug zeigt, dass die Welt den USA vertrauen kann
Jared Kushner, Präsident Donald Trumps Schwiegersohn und sein ranghoher Berater für den Nahen Osten, war der nächste Redner. Er sagte, dass die Vereinigten Staaten durch die Eröffnung ihrer israelischen Botschaft in Jerusalem der Welt gezeigt haben, dass man auf Amerika vertrauen könne.

„Wenn Präsident Trump ein Versprechen ablegt, dann hält er es auch“, sagte Kushner. „Heute zeigt sich auch die amerikanische Führung. Indem wir unsere Botschaft nach Jerusalem verlegt haben, haben wir der Welt einmal mehr gezeigt, dass man den Vereinigten Staaten vertrauen kann“, sagte er.

„Wir stehen an der Seite mit unseren Freunden und unseren Verbündeten und vor allem haben wir gezeigt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika tun werden, was richtig ist“, sagte er.

„Wie wir aus den Protesten des letzten Monats gesehen haben und auch heute noch, sind diese provozierenden Gewalttaten Teil des Problems und nicht Teil der Lösung“, sagte er.

Kushner sagte, dass die „Reise zum Frieden mit einem starken Amerika begann, das die Wahrheit anerkennt“.

„Wir glauben, dass es beiden Seiten möglich ist, mehr zu gewinnen als sie geben – damit alle Menschen in Frieden leben können – vor Gefahr sicher, frei von Angst und in der Lage, ihre Träume zu verfolgen“, sagte Kushner.

„Jerusalem muss eine Stadt bleiben, die Menschen aller Glaubensrichtungen zusammenbringt“, fügte er hinzu.

Er wandte sich auch an die Herausforderung aus dem Iran, eine Woche nachdem Trump die Vereinigten Staaten sich von dem 2015 geschlossenen Atom-Abkommen mit dem Iran zurückgezogen hatten, trotz des Drucks europäischer Bündnispartner, sich an das Abkommen zu halten.

„Irans Aggression bedroht die vielen friedliebenden Bürger in der ganzen Region und der Welt. Von Israel über Jordanien und Ägypten bis nach Saudi-Arabien und darüber hinaus kämpfen viele Politiker dafür, ihre Länder zu modernisieren und ein besseres Leben für ihre Bevölkerung zu schaffen“, sagte Kushner.

„Angesichts der gemeinsamen Bedrohungen und der Verfolgung gemeinsamer Interessen tauchen bisher unvorstellbare Chancen und Allianzen auf“, sagte er.

Netanyahu: Eröffnung der US-Botschaft ist ein „großer Tag“
Der nächste Redner, Premierminister Binyamin Netanyahu sagte, dass die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem in Israel über Generationen in Erinnerung bleiben wird.

„Dies ist ein großartiger Tag. Ein großer Tag für Jerusalem. Ein großer Tag für den Staat Israel. Ein Tag, der Generationen lang in unser nationales Gedächtnis eingraviert sein wird“, sagte Netanyahu, „aber ich glaube, es ist auch ein großartiger Tag für den Frieden.“

Der Premierminister dankte Präsident Trump dafür, dass er „den Mut hatte“, sein Versprechen zu halten, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

Netanyahu beendete seine Rede mit der Bezeichnung Jerusalem als „ewige ungeteilte Hauptstadt Israels“.

„Sie können Frieden nur auf Wahrheit aufbauen. Und die Wahrheit ist, dass Jerusalem die Hauptstadt des jüdischen Volkes, die Hauptstadt des jüdischen Staates, war und immer sein wird.“

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Von am 14/05/2018. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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