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Liberman: Humanitäre Hilfe für Gaza wird den Terrorismus nicht stoppen

Die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Gaza wird dem palästinensischen Terrorismus kein Ende bereiten, sagte Israels Verteidigungsminister und forderte ein Ende der „Wahnvorstellungen“.

„Dieser Konflikt wird Zeit brauchen“, sagte Minister Avigdor Liberman am Sonntag gegenüber IDF Radio. „Genug mit allen möglichen Illusionen, dass die Verbesserung der Wirtschaft den Terror beenden wird.“

Liberman sprach vor einer für später am Tag geplanten Kabinettssitzung, um über die Aufstockung der israelischen Hilfe für Gaza zu diskutieren, von der einige glauben, dass sie die palästinensischen Angriffe auf Israel verringern könnte.

Liberman merkte an, dass das Haupthindernis für Israels Bereitstellung weiterer Hilfe für Gaza die Weigerung der Hamas ist, israelische Gefangene und die Körper der IDF-Soldaten zurückzugeben, die von der Terrorgruppe festgehalten werden.

„Die Hamas kann ein großzügiges Geldpaket gewinnen, wenn sie Gefangene und Vermisste zurückbringt“, sagte er.

Es wird angenommen, dass die Hamas die sterblichen Überreste von zwei Soldaten der IDF, Hadar Goldin und Oron Shaul, die während des Krieges von 2014 getötet wurden, in Händen hält.

Außerdem hält die Terrorgruppe zwei israelische Zivilisten fest, die einen Grenzzaun erklommen haben und in den Gazastreifen eingedrungen sind. Der äthiopisch-israelische Avera Mengistu und der Beduine Hisham al-Sayed, die beide unter psychischen Problemen leiden, wechselten 2014 und 2015 bereitwillig nach Gaza und wurden von der Hamas gefangen genommen.

Liberman wies ferner darauf hin, dass Mahmoud Abbas, der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, im Rahmen der anhaltenden Fehde zwischen den beiden palästinensischen Fraktionen die Bereitstellung internationaler Hilfe für Gaza blockiere.

In Bezug auf den Feuerdrachen-Terrorismus aus Gaza sagte der Verteidigungsminister: „Es gibt Drachen, es gibt Feuer – es ist unangenehm, aber am Ende des Tages machen die Menschen mit ihrer Routine weiter.“

In Bezug auf die iranischen Atombestrebungen sagte Liberman, er hoffe, dass der von US-Präsident Donald Trump gesetzte Rahmen für die Denuklearisierung Nordkoreas, auch auf das iranische Atomprogramm angewandt wird. Während er betonte, dass der Iran sein Nuklearprogramm derzeit aufstockt.

Über die Bedrohung an der Nordgrenze Israels sagte er, „Israel sei entschlossen, eine iranische Präsenz in Syrien zu verhindern und wir werden alles tun, damit das nicht geschieht. Die Gefahr an der Nordgrenze ist ernst und real.“

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Von am 10/06/2018. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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