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Deutschland: Polizeistatistiken und die Lüge vom Antisemitismus „nur“ von Rechts

Laut Polizeiberichten und Statistiken, sind an antisemitischen Vorfällen und Straftaten in Deutschland vor allem Rechtsextreme verantwortlich. Doch das halten immer mehr in Deutschland lebende Juden für falsch – den Grund hierfür sehen sie unter anderem in irreführenden Polizeiberichten und Statistiken.

Selbst nichtjüdischen Deutschen die sich noch ihren klaren Menschenverstand bewahrt haben fällt langsam auf, dass an dieser Behauptung von Politikern, Polizei und Medien etwas nicht stimmen kann. Denn es tauchen immer öfter Berichte (insbesondere in ausländischen Medien) über antisemitische Straftaten in Deutschland auf, an denen muslimische Migranten beteiligt sind oder die von diesen begangen wurden.

In Deutschland gibt es durch Kanzlerin Merkels fehlgeleitete und gescheiterte Asyl-Politik eine immer größer werdende muslimische Minderheit, die sich radikalisiert. Es strömen immer mehr Menschen aus muslimischen Ländern nach Deutschland, die ihren im Heimatland erworbenen Juden- und Christenhass mitbringen und immer öfter ausleben. Ihnen fehlt jeglicher Respekt vor den Gesetzen und Gepflogenheiten des „Gastlandes“ und es gibt keine spürbaren Anzeichen dafür, dass Ihnen von Seiten der Politik oder Legislative dieser Respekt beigebracht werden soll.

Der muslimische Hass gegenüber ihren jüdischen oder christlichen Landsleuten wird von den angeblich „Schutzsuchenden“ aus Arabien und Afrika nun mal nicht an der Grenze abgelegt. Deshalb ist es schon soweit gekommen, dass jüdische Gemeinden und Organisationen in mehreren deutschen Großstädten ihren Mitgliedern raten, sich in der Öffentlichkeit nicht als Juden zu erkennen zu geben und keine Kippa oder andere jüdische Symbole öffentlich zu tragen. Welch ein Armutszeugnis!

Aber wie kommt es, dass gerade in Deutschland immer wieder von Politikern, Polizisten und Medien behauptet wird Rechte seien hauptsächlich für Antisemitismus und Judenhass verantwortlich?

Das Göttinger Tageblatt schreibt hierzu: „Im vergangenen Jahr legte der Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus einen Bericht dazu vor. Fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten, heißt es darin, würden grundsätzlich immer dann dem Tatbereich „Politisch motivierte Kriminalität Rechts“ zugeordnet, „wenn keine weiteren Spezifika erkennbar“ und „keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind“.

Mit anderen Worten: Wenn die Tat nicht aufgeklärt werden kann, sind automatisch Rechte die Täter, auch wenn es dafür keine Belege und Hinweise oder sogar andersgerichtete Indizien gibt. Außerdem landeten viele solcher Vorfälle unter dem Stichwort „Israel-Palästina-Konflikt“ in einer anderen Statistik, derjenigen für politisch motivierte Kriminalität. „Damit“, betonen die Autoren des Berichts, „entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis.“

Der renommierte deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn, sagte kürzlich der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), „Wenn ich mich in meinem jüdischen Bekanntenkreis umhöre dann sagen alle das Gleiche: Gewalt gegen Juden geht ausschließlich von Muslimen aus. Der Grund: Wir haben eine immer größer werdende muslimische Minderheit, die sich radikalisiert.“

Wolffsohn weiter: „Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen.“ Araber brächten vielfach „eine militant antizionistische Ideologie mit“.

Und wie Jacqueline Jürgenliemk, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Göttingen, sieht Wolffsohn eine Mitschuld auch auf deutscher Seite. Allerdings weniger von rechter als eher von linker Seite: „Teile der Mehrheitsgesellschaft haben sich mit antijüdischen und antizionistischen Extremisten aus Arabien identifiziert, vor allem Linke.“

 „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“, sagte Peter Scholl-Latour einmal.

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Von am 09/07/2018. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Ein Kommentar zu: Deutschland: Polizeistatistiken und die Lüge vom Antisemitismus „nur“ von Rechts

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