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Vorschau Jüdisches Museum Berlin im August 2018

5. August
Kultursommer | Jazz in the Garden
Elias Duo
Mit seiner Band »Bustan Abraham« zählte Taiseer Elias in den 90er Jahren zu den Pionieren der Weltmusik-Szene. Heute ist er weltweit einer der bedeutendsten Oud-Spieler und leitet das Eastern Music Department der Jerusalem Music Academy. Seine präzisen Kompositionen und Improvisationen beleben die Standards arabischer Musik neu und nehmen Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte alter Kulturen. Bei »Jazz in the Garden« tritt Taiseer in einen musikalischen Dialog mit seiner Tochter Sireen Elias, einer vielfach ausgezeichneten Pianistin. Als »Elias Duo« konzentrieren sie sich auf arabisch-türkische Kunstmusik des 19. und 20. Jahrhunderts, auf Musikgenres wie Longa, Samaie, Tahmila und Taksim und auf Originalkompositionen von Taiseer Elias. Ein musikalisches Fest für Freunde orientalischer Weltmusik!
In Kooperation mit dem Yiddish Summer Weimar 2018
Ort: Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Eintritt: frei
Zeit: 11 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/konzert-elias-duo

11. August
Kultursommer
Ticket to God: Ein Comic-Konzert mit Itay Dvori
Comic-Strips aus und über Israel vertont der Komponist und Pianist Itay Dvori mit eigenen Kompositionen und Live-Improvisationen. Mit im Programm sind Graphic Novels der noch jungen, aber sehr lebendigen Comic-Szene Israels. Mal humoristisch, mal ernst porträtieren Assaf Hanuka, Rutu Modan, Merav Salomon und weitere Zeichner ihre Gegenwart. Ihre Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und erhielten internationale Anerkennung. Auch deutsche Comic-Künstler hat die Geschichte und Gegenwart Israels inspiriert. Jens Harder findet in »Ticket to God« seine ganz eigenen Bilder für den Alltag und die Heiligkeit Jerusalems.
Die Idee für die Vertonung von Comics und Graphic Novels hatte der israelische Pianist, Komponist und Dirigent Itay Dvori 2016 in Berlin. Heute wird das Comic-Konzert bereits als »neues Genre« bezeichnet (Deutschlandradio Kultur).
In Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel
Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 18 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/comic-konzert-ticket-to-god

19. August
Kultursommer | Jazz in the Garden
Doron Segal Trio
Doron Segal ist ein Ausnahmepianist, der von »The Israel Union of Performing Artists« ausgezeichnet und gefördert wurde und als Solist und Teil verschiedener Musikprojekte bereits auf zahlreichen europäischen Bühnen stand. Seit 2014 bereichert er die Berliner Jazz-Szene – mit sehr persönlichen Melodien voller Rhythmus und Gefühl. Sein Trio überzeugt seit 2016 mit einem Genremix aus Jazz, israelischer Folklore, Klassik und Rock. Die reifen Eigenkompositionen und facettenreichen Arrangements von Doron Segal, Tom Berkmann und Philip Dornbusch werden noch in diesem Jahr erstmals auf einer gemeinsamen CD veröffentlicht.
Ort: Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Eintritt: frei
Zeit: 11 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/konzert-doron-segal-trio

20. August
Zum 30. Todestag des Pädagogen Ernst Akiba Simon
Religiöse Erziehung heute
Welches Potential hat religiöse Erziehung heute? Und mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen ist sie gegenwärtig konfrontiert? Zum Auftakt einer internationalen Konferenz über Leben, Werk und Wirkung des Religionspädagogen Ernst Akiba Simon diskutieren Pädagogen unterschiedlichen Glaubens religiöse Erziehungsansätze.
Der in Berlin geborene israelische Pädagoge Ernst Akiba Simon (1899-1988) setzte sich in einer Zeit größter gesellschaftlicher und menschlicher Tragödien für einen Weg des religiösen Humanismus ein und forderte Freunde und Gegner zum gemeinsamen Gespräch auf.
Es diskutieren Prof. Dr. Doron Kiesel (Zentralrat der Juden in Deutschland, Frankfurt), Dr. Ingrid Wiegenroth-Gabler (TU Braunschweig), Prof. Dr. Jan Woppowa (Universität Paderborn), Prof. Dr. Rauf Ceylan (Universität Osnabrück, angefragt). Die Veranstaltung wird von Dr. Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum Berlin) moderiert.
In Kooperation mit dem Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien und dem Leo Baeck Institut Jerusalem
Mehr Informationen zur Konferenz: http://www.leobaeck.org/2017/12/12/ernst-akiba-simon-1899-1988-life-work-and-controversies-between-germany-and-israel/?lang=en
Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/diskussion-religioese-erziehung-heute

25. August
Lange Nacht der Museen | Kultursommer
Habibi Jerusalem!
Für die Lange Nacht der Museen hat sich das Jüdische Museum Berlin vom Treiben auf dem Mahane Yehuda Markt und dem Leben auf den Straßen und Plätzen Jerusalems inspirieren lassen. Es gibt Street Food, Cocktails und orientalische DJ-Beats. Es werden Kult-Serien aus und über Jerusalem gezeigt: »Arab Labor« thematisiert die kulturelle Kluft zwischen arabischer und jüdischer Welt, die Sit-Com »Srugim« verfolgt die Liebes- und Lebenswege von Freunden aus dem Milieu der »Modern Orthodox«. Das berlinweite Treppen-Thema der Langen Nacht wird mit Führungen, Spielen und Performances aufgegriffen. Treppauf, treppab durch das Museum geht es, wenn die Performancekünstlerinnen Adi Liraz und Hori Izhaki in »Up.Side.Down« über ihre persönliche Reise von Jerusalem nach Berlin erzählen. Ob Treppen, Märkte, Stadtteile: Kurz vor dem offiziellen Launch im September gibt es zur Langen Nacht der Museen auch eine Sneak-Preview des neuen Online-Portals »Jewish Places«, das jüdische Lokalgeschichte mit einer interaktiven Karte verbindet.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Museen und der Kulturprojekte Berlin GmbH
Ort: Museumsgarten und Glashof
Eintritt: Lange-Nacht-Ticket, erhältlich an der Museumskasse
Zeit: 18-2 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/lange-nacht-der-museen-2018

30. August
Vortrag und Diskussion | Akademieprogramm
Importierter Antisemitismus? Ursachen und Erscheinungsformen von Antisemitismus unter Muslimen in Deutschland
Nimmt mit der Zahl von Geflüchteten aus arabischen Ländern der Antisemitismus zu, wie derzeit in medialen und politischen Debatten befürchtet wird? Gemeinsam mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutieren wir, welche Erscheinungsformen von Antisemitismus unter arabischstämmigen Migranten bzw. Muslimen in Deutschland existieren, welche Ursachen sie haben, welche Gegenstrategien in der Praxis bereits erprobt werden und welcher neuen Strategien es darüber hinaus möglicherweise bedarf.
Podiumsgäste sind u.a. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland, Mathias Berek, Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, Dervis Hizarci, Lehrer und Vorstandsvorsitzender der KIgA – Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus und der Islamwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza.
Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 18 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder https://www.jmberlin.de/diskussion-importierter-antisemitismus

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 07/08/2018. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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