Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Virtual Reality Tour bringt das Jerusalem der biblischen Ära zum Leben

Der Virtual-Reality-Guide bietet den Besuchern Jerusalems die Möglichkeit, „die Gegenwart zu genießen und einen Blick zurück in die Vergangenheit zu werfen“, sagte Direktor Eilat Lieber vom Tower of David.

Ein Museum in Jerusalem belebt die antike Stadt mit einer neuen Virtual-Reality-Tour, bei der Besucher erleben können, wie Jerusalem vor 2000 Jahren aussah, wie Archäologen glauben.

Das Museum des Davidsturms, das in der alten Festung der Altstadt untergebracht ist, plant diesen Monat vor dem jüdischen Feiertag von Sukkot eine High-Tech-Führung.

Der „Virtual Reality Guide“ mit dem Titel „Schritt in die Geschichte“ bietet den Besuchern die Möglichkeit, „durch die Straßen von Jerusalem zu gehen und die Gegenwart zu genießen und dabei einen Blick zurück in die Vergangenheit zu werfen“, sagte Eilat Lieber, Direktorin des Davidsturms der Agentur AP.

In Zusammenarbeit mit Archäologen der Israelischen Antikenbehörde erstellte Lithodomos VR 360-Grad-Simulationen darüber, wie Jerusalems Zitadelle, Paläste, Straßen und der antike jüdische Tempel während seiner Blütezeit unter König Herodes im ersten Jahrhundert v. Chr. entstanden sein sollen.

Herodes, ein römischer Vasall der Judäa von 37 bis 4 v. Chr. Regierte, investierte in große Bauprojekte in seinem Reich, einschließlich einer großen Erweiterung des jüdischen Tempels in Jerusalem und der Festung und des Palastes, wo heute der Davidsturm steht. Seine Monumente, darunter die Bergfestung Masada und die Hafenstadt Caesarea, gehören zu den meistbesuchten Stätten Israels.

Dem alten Jerusalem gerecht werden

„Vor allem bei Jerusalem war die größte Herausforderung für uns, es richtig zu machen“, sagte Simon Young, Gründer von Lithodomos VR, einem australischen Startup. „Es gibt viele verschiedene Meinungen darüber, wie Jerusalem in der Antike aussah … Natürlich wollen wir Jerusalem gerecht werden und es so genau wie möglich zeigen.“

Lithodomos VR Team von Archäologen und Künstlern hat ähnliche Projekte in London, Rom, Athen und anderen Städten produziert.

Das Museum des Turms von David beherbergt auch ein Innovationslabor in einer Kammer an der Spitze eines herodianischen Bergfrieds, der einst als die Kammern des osmanischen Gouverneurs von Jerusalem diente. Das Labor, das im Oktober 2017 ins Leben gerufen wurde, beherbergt Start-ups wie Lithodomos VR, die Technologien zur Verbesserung der Besuchererfahrung mit besonderem Schwerpunkt auf virtueller und erweiterter Realität entwickeln. Die Seite beherbergt auch eine aufwendige Lichtshow, die bewegte Bilder in komplizierten Details auf die alten Mauern der Altstadt projiziert.

In Begleitung eines Führers können die Besucher neun verschiedene Aussichtspunkte in der Stadt erkunden, angefangen bei der Zitadelle – einer osmanischen Festung, die auf Überresten mehrerer früherer Bastionen gebaut wurde – und dann durch das jüdische Viertel der Altstadt hinunter zu den Überresten des Zweiten jüdischen Tempel. Um nicht ins moderne Jerusalem zu stürzen, tragen die Besucher die Schutzbrille zwischen den Orten und ziehen sie an, sobald sie still stehen.

An jedem Punkt erklärt ein Erzähler die historische Bedeutung der Strukturen, die sie in den Schutzbrillen sehen können: der Säulenmarkt des Cardo, das Herz der antiken Stadt; die hoch aufragenden Türme der Herodes Zitadelle; die opulenten Pools seines Lustschlosses; und der Tempel. Die VR-Tour durch die Altstadt dauert ungefähr zwei Stunden, sagte das Museum.

Tour ‚bringt Geschichte zum Leben‘

Young sagt, dass das Lithodomos VR-Team daran interessiert wäre, dem Virtual Reality Guide zusätzliche historische Ebenen hinzuzufügen, die es den Menschen ermöglichen würden, Jerusalem auch in anderen Perioden, wie den Kreuzzügen, zu erkunden.

Judy Magnusson, ein australischer Tourist, der die Tour am Montag vor dem Start vorstellte, sagte, dass die Erfahrung mit virtueller Realität „die Geschichte zum Leben erwecken“ und die Geschichten über die Stadt „realer“ machen.

 

Von am 05/09/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.