Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Neustes Israel-Bashing der UNESCO

Einige Analytiker bezeichneten die Beschlüsse als Fortsetzung einer langjährigen anti-israelischen Politik bei der UNESCO, zu der auch Resolutionen gehörten, die die Verbindung Israels zu Jerusalem und dem Tempelberg ablehnten.

Die Kommission der Exekutivkommission der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) stimmte am Mittwoch für die Verabschiedung zweier „Beschlüsse“ mit dem Titel „Besetztes Palästina“, welche die alte Höhle der Patriarchen und Matriarchinnen in Hebron und Rachels Grab in Bethlehem, als integrale Bestandteile des „besetzten palästinensischen Territoriums“ benennen und Israel wegen „anderer Maßnahmen“ wie den Bau eines Sicherheitszauns verurteilen.

Der Beschluss 28 und der Beschluss 29 die von Jordanien, Libanon, Ägypten, Marokko, Katar, Oman und Sudan gesponsert wurden, brauchten nur wenige Minuten, um Israel als „Besatzer“ zu bezeichnen. Sie beschuldigten Israel „Militärverletzungen an palästinensischen Universitäten und Schulen“ und der „Missbilligung der israelischen archäologischen Arbeit im östlichen Teil der israelischen Hauptstadt Jerusalem“.

„Der Dschihad nutzt die UNESCO als legitimes Gesicht in seiner Mission, die Rechte des jüdischen Volkes an das Land Israel zu delegitimieren, damit sie ihren Krieg gegen uns fortsetzen können“, sagte der Sprecher der jüdischen Gemeinde Hebron, Yishai Fleisher. „Das ist nichts als ein Identitätsdiebstahl.“

Einige Beamte fanden jedoch einen Silberstreifen in den Entscheidungen und erklärten, dass sie tatsächlich einen Kompromiss zwischen Israel, den Palästinensern und Jordanien darstellten, da sie eigentlich als Resolutionen angenommen werden sollten, aber stattdessen als unverbindlicher Konsens angenommen wurden.

Trotz der Abschwächung wird Israel im Dezember zusammen mit den Vereinigten Staaten aus dem Gremium austreten, bis „die UNESCO ihre Voreingenommenheit gegenüber Israel beendet und aufhört, die Geschichte zu verleugnen und sich für die Wahrheit einsetzt“, so der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu.

Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, antwortete mit den Worten: „Dies ist ein weiterer Beweis – für jeden, der nicht verstanden hat, warum die Vereinigten Staaten und Israel aus der UNESCO austreten -, was wiederum beweist, dass die UNESCO ein Gremium ist, das auf Lügen und Vorurteilen beruht und absichtlich gegen uns handelt. Der Staat Israel wird kein Mitglied einer Organisation sein, die versucht, die Geschichte neu zu schreiben und bereit sein, von unseren Feinden manipuliert zu werden. “

Die Vereinigten Staaten haben sich letztes Jahr von der UNESCO zurückgezogen.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie die Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr.


Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2018.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 11/10/2018. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Ein Kommentar zu: Neustes Israel-Bashing der UNESCO

  1. Jürgen Rupp

    11/10/2018 at 19:53

    Die jüngsten Ereignisse bei der Unesco bestätigen die Richtigkeit der Entscheidung von Präsident Trump, dieser unseligen Institution die kalte Schulter zu zeigen.
    Unter dem Titel „Warum Trumps Entscheidung richtig ist“ stellte Alex Feuerherdt bereits am 17. Oktober 2017 auf Cicero treffend fest:
    „Der Rückzug der USA aus der Unesco ist ein begrüßenswerter Schritt. Denn die Weltkulturorganisation hat sich im Laufe der Zeit immer stärker zum Propagandainstrument gegen Israel entwickelt.“
    An dieser negativen Entwicklung hat sich bis heute nichts geändert.

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.