Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Nachtrag zum 5. Deutscher Israelkongress in Frankfurt

5. Deutscher Israelkongress in Frankfurt, 25. November 2018
Leuchtturm der Solidarität

„Leuchtturm der Solidarität“ – so beschreibt Uwe Becker, Bürgermeister der Stadt Frankfurt, den 5. Deutscher Israelkongress, der am Sonntag im Congress Center Frankfurt stattfand.

Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI – I like Israel e.V. und Veranstalter zieht angesichts der größten Pro Israel-Konferenz in Europa ein positives Resümee: „Die Stimmung war friedlich und herzlich, ja fast familiär. Knapp 3.000 Besucher, neben Deutschland unter anderem aus Israel, Frankreich, Belgien, England, Irland und USA, kamen im Laufe des Tages zum Kongress. Insgesamt 55 Aussteller und über 30 Outbreak-Sessions zu den Themen Land und Leute, Kultur, Wirtschaft, Politik und humanitäre Hilfe waren ein Erlebnis für uns alle.“

So startete der Kongress am Morgen auch gleich mit einem Highlight: Gildan Erdan, Israels Minister für strategische Angelegenheiten, erhielt immer wieder Szenenapplaus und am Ende Standing Ovations für seine flammende Eröffnungsrede vor voll besetztem Auditorium.

In seiner Rede richtete er sich vor allem gegen den Iran und die jüngsten Äußerungen von dessen Präsident Rouhani, der Israel mit einem ‚metastasierenden Krebs‘ verglich. Erdan wörtlich: „Forcing a change in Iran’s behavior is necessary for the saftey of the people of Israel, of the people of Iran, and of the people of Europe.“

An Deutschland appellierte der Minister eindringlich, gemeinsam an der Seite Israels gegen Antisemitismus und Diskriminierung zu kämpfen.In mehr als 30 Panels fanden parallel zu den Ausstellungen und dem großen Programm im Auditorium intensive Podiumsdiskussionen statt. Unter anderem saßen auf den Podien Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland, Martin Patzelt, MdB, Gal Lusky von Israel Flying Aid, Nachman Shai, stellvertretender Präsident der Knesset und Vorsitzender der Israelisch-Deutschen Parlamentarier, Orly Gal von NATAL, Hillel Neuer von UN Watch, Regine Sixt, Volker Beck von den Grünen, Alexander Graf Lambsdorff, MdB und Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag sowie über weitere 60 Personen des öffentlichen Lebens aus aller Welt.

Die in den USA lebende Sarah Idan – Miss Iraq 2017 – sieht sich vom irakischen Regime wegen ihrer pro-israelischen Einstellung bedroht und darf seitdem nicht mehr in ihre Heimat einreisen. Auch ihre Rede wurde stark beklatscht – ihr Engagement für den Frieden und für die Aussöhnung mit Israel mit Zuspruch belohnt.

„Einmal mehr durften wir hautnah erleben, dass eine immer größer werdende Gemeinschaft geschlossen hinter Israel steht“, so Stawski. Das Bekenntnis zu einer geschlossenen Front gegen jeglichen Antisemitismus und die Notwendigkeit zum Handeln brachte auch Peter Fischer, Präsident der Eintracht Frankfurt, in seiner Dankesrede anlässlich seiner Ehrung mit dem Arno Lustiger Preis deutlich zum Ausdruck. So endete Fischer mit den Worten: „Arno, ich habe keine Zeit zu warten“.

Mit Dank an Frau Andrea Thümmel, face2face.de

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie die Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr.


Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2018.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 28/11/2018. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.