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Bericht: Netanyahu bietet Kahlon vier MK-Sitze im Likud an

In diesem Jahr nehmen besonders viele Parteien am israelischen Wahlkampf teil und es wurden eine Reihe neuer Parteien angekündigt, die an den Wahlen teilnehmen wollen.

Ein Bericht von Channel 20 am Donnerstag besagte, dass es im Likud eine Bewegung gibt, die mindestens eine Partei aus dem Weg haben will. Das wäre die Kulanu-Partei von Moshe Kahlon, die im Likud aufgehen sollte.

Dem Bericht zufolge, wurde im Likud eine Petition in Umlauf gesetzt um Kahlon ein Angebot zu unterbreiten, in dem Premierminister Binyamin Netanyahu vier Sitze unter den Top 20 der Likud-Liste für Kahlon reserviert. Mit diesem Schritt soll versucht werden, Stimmen aus dem Zentrum zu holen die an Kahlon gehen könnten, aber auch an Benny Gantz oder Moshe Yaalon verloren gehen könnten.

Kahlon war eigentlich ein ehemaliger Likud MK und sein Stellvertreter, Wirtschaftsminister Eli Cohen, ist auch ein „treuer Likudnik von Natur aus“, besagte der Bericht auf Channel 20. Neue Umfragen zeigen, dass Kulanu bei den nächsten Wahlen beträchtlich an Stärke verliert. In einigen Fällen zeigte sich, dass die Partei um die Wahlschwelle schwebte.

In dem Bericht heißt es weiter, dass die Idee im Likud nicht allgemein beliebt ist, „da vier Top-Sitze in einem bereits überfüllten Feld nicht für aufstrebende MKs zur Verfügung stehen. Aber wenn die Umfragen zeigen, dass der Schritt den Likud stärkt und Netanyahu verspricht das dies bei der nächsten Regierungsbildung der Fall sein wird, dann wird es die Anstrengung wert sein“, sagte ein Analyst von Channel 20.

Der Bericht von Channel 20 besagte auch, Kulanu habe die Berichte über ein Likud-Angebot bestritten, „es sei jedoch daran erinnert, dass es in den letzten Wochen zahlreiche Überraschungen gegeben hat“ – darunter die Flucht von Naftali Bennett und Ayelet Shaked aus dem Jüdischen Heim und die überraschende „Trennung“ von Tzipi Livni von der Labor-Partei.

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Von am 03/01/2019. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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