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Kochavi zum neuen IDF-Stabschef ernannt

Bei einer feierlichen Zeremonie am Dienstag im Verteidigungsministerium in Tel Aviv, wurde der neue Stabschef der IDF, Aviv Kochavi, in den Rang des Befehlshaber der israelischen Streitkräfte befördert.

Bei der Zeremonie sagte Kochavi, dass er sein Amt als „heilige Verantwortung und Privileg versteht. Es ist ein Privileg, für das ich vielen Dank schulde“.

Premierminister Binyamin Netanyahu mit dem neuen IDF-Stabschef Aviv Kochavi (R) und Gen. Gadi Eizenkot (L). Foto: GPO

Der neue Stabschef versprach, sein ganzes Sein zu widmen „um die Verteidigung Israels zu stärken und sicherzustellen, dass wir den Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, gerecht werden. Ich liebe die IDF und ihre Soldaten und beabsichtige, sie gemeinsam mit dem Rest des Generalstabs im Hinblick auf unsere nationale Verantwortung zu führen.“

Der scheidende IDF-Stabschef Gadi Eisenkott sagte, dass er Kochavi eine gut funktionierende Armee hinterlasse, die den Herausforderungen des Landes gewachsen sei. „Im Laufe der Jahre habe ich es als meine persönliche Aufgabe angesehen, viele Aufgaben zu erfüllen, mit dem übergeordneten Bedürfnis, die Soldaten sicher nach Hause zu bringen. Ich schaue zurück auf die Armee, die ich zurücklasse und ich sehe eine Armee, die an vielen Fronten operiert und das hat bewiesen, dass ihr Wunsch siegreich zu sein, ein überragender Wert ist. Das Wichtigste ist, sicherzustellen, dass die IDF etwas bleibt, auf das sich alle Israelis einigen können und die sie als Repräsentant [des Staates] sehen. Wir haben gezeigt, dass die IDF auf die Anliegen der Bevölkerung eingeht, wir haben jede Kritik akzeptiert, die nützlich war und haben darauf reagiert.“

Premierminister Binyamin Netanyahu begrüßte Kochavi bei der Zeremonie und nutzte die Gelegenheit, um einige der Herausforderungen darzulegen, denen sich Kochavi stellen muss. „In den letzten vier Jahren standen wir vor großen Herausforderungen“, sagte Netanyahu. „Die Herausforderungen, denen wir in Syrien, Gaza, im Libanon und an anderen Orten gegenüberstehen, ändern sich, aber wir stehen vor einer großen zentralen Herausforderung – dem Iran und seinen Terrorsatelliten. Ich würde dem Iran empfehlen, Syrien schnell zu verlassen, weil wir unsere strenge Politik in Bezug auf die dortige Situation ohne Zögern kontinuierlich umsetzen wollen.“

Am Sonntag bestätigte Netanyahu, dass israelische Flugzeuge am Wochenende iranische Waffenlager im Süden Syriens angegriffen hätten. Zu Beginn der Kabinettssitzung am Sonntag sagte Netanyahu während eines offiziellen Abschieds von Eisenkott, er und die CoS hätten „zusammengearbeitet, um die Gründung iranischer Streitkräfte in Syrien zu verhindern. Im Rahmen dieser Bemühungen hat die IDF dort hunderte Male Ziele getroffen. Unter Ihrer Führung haben wir viele Ziele erreicht. Erst in den letzten 36 Stunden traf die IDF iranische Ziele in Damaskus.“

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Von am 15/01/2019. Abgelegt unter Israel,Video. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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