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„Erben des Holocaust – Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“

„Erben des Holocaust – Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“
mit Frau Andrea von Teuenfeld und Herrn Abraham Lehrer
am kommenden Sonntag, 27.1.2019, um 19:00 Uhr laden wir Sie zu unserer Veranstaltung im Gemeindesaal, Roonstraße 50, 50674 Köln ein.

„Erben des Holocaust – Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“

Einladung: Lesung und Gespräch mit Andrea von Treuenfeld und Abraham Lehrer
Um ihrer Vernichtung zu entkommen, mussten sie ständig neue Verstecke finden, in den Untergrund gehen, sich Partisanen anschließen oder in Länder fliehen, deren Kultur ihnen fremd war. Sie verloren Heimat und Familie und durchlitten Ghettos, Arbeitslager und Auschwitz. Sie überlebten, aber sie waren geprägt durch das Erleben. Die Schatten der Vergangenheit begleiteten sie und prägten auch die Kindheit der Zweiten Generation. Wie sind diese Nachgeborenen mit den Traumata der Eltern umgegangen? Und wie war es für sie, in einem Land aufzuwachsen, das noch wenige Jahre zuvor ihre jüdische Familie auslöschen wollte?

Die Publizistin Andrea von Treuenfeld hat mit prominenten Söhnen und Töchtern lebensgeschichtliche Interviews geführt. Darunter Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen. Unter den Interviewten war auch mit Abraham Lehrer auch ein Mitglied der Synagogen-Gemeinde Köln vertreten – Vorstandsmitglied, Vizepräsident des Zentralsrats der Juden in Deutschland und Vorsitzender der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Obwohl die Interviewten keine unmittelbaren Zeitzeugen des Holocaust aus eigenem Erleben waren, blieb er ein wesentliches Element in ihrer Biografie. In diesem Buch erzählt Andrea von Treuenfeld davon – offen und sehr berührend. Der Historiker Dr. Johannes Platz, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln führt im Anschluss das Gespräch mit Abraham Lehrer.

»Diese Geschichten sind alle unaussprechlich. Wenn man sie aber doch ausspricht, verändert sich dadurch nichts, es wird nicht besser.« (Marcel Reif)
»Das ist so bei den Nachkommen der Überlebenden, dass sie alles für ihre Eltern tun. Um sie zu schützen und sie nicht noch einmal zu verletzen. Mein halbes Leben hab ich irgendetwas ihretwegen gemacht. Und ich würde es immer wieder tun.« (Sharon Brauner)

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Synagogen-Gemeinde Köln.

Anmeldung wird bis zum 24. Januar 2019 erbeten unter koeln@digev.de und event@sgk.de.

Quelle: Synagogen-Gemeinde Köln

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Von am 25/01/2019. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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