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Arabische Führer verstehen den Iran bekämpfen ist der Schlüssel zum Frieden

Premierminister Binyamin Netanyahu erklärte, dass die arabische Welt einen bedeutenden Wandel in ihrer Sicht des Nahen Ostens durchmacht und dass ihre Führer schließlich eingeräumt haben, dass der Kampf gegen die Aggression des Iran der Schlüssel zum Frieden in der Region ist.

In einer Rede vor der Konferenz der Präsidenten der führenden amerikanischen jüdischen Organisationen in Israel am Montagabend in Jerusalem, teilte Netanyahu seine Erfahrungen bei der Warschauer Konferenz in der vergangenen Woche mit, bei der etwa 60 Staatschefs, darunter mehrere aus dem Nahen Osten zusammen kamen, um die Bekämpfung des Iran in der Region zu diskutieren.

„Sie sprachen über die Suche nach Lösungen für Probleme im Nahen Osten. Sie sagten, ja, wir wollen das israelisch-palästinensische Problem lösen, aber es kann nicht gelöst werden, wenn wir nicht die Aggression des Iran aufhalten. Das ist eine wichtige Veränderung“, sagte Netanyahu.

„Bei den arabischen Ländern wie auch bei vielen anderen muslimischen Ländern stellt sich die Frage, wie der militante Islam bekämpft werden kann. Und kürzlich haben Sie in Warschau etwas spektakuläres gesehen. Es gab 60 Außenminister, Vertreter von 60 Ländern in einem Saal von der Größe dieses Saals, mit Vertretern aus einem halben Dutzend arabischer Länder, die auf die Bühne kamen und über den Iran sprachen. Sie sagten, der Iran sei die größte Gefahr, der wir in der Region gegenüberstehen.“

Ein Staatsoberhaupt wurde zu den militärischen Maßnahmen Israels gegen die Bemühungen des Iran sich in Syrien zu verankern, gefragt. Die Antwort lautete: „Jedes Land hat ein Recht auf Verteidigung“, fügte Netanyahu hinzu.

Die militärische Aufrüstung des Iran in Syrien bleibt für Israel eine rote Linie. Die israelische Luftwaffe hat Tausende Angriffe durchgeführt, um die iranische Verschanzung in dem vom Krieg zerrütteten Land zu verhindern.

Der Iran nutzt seine Positionen in Syrien, um Waffen und Infrastruktur zu seinem Terror-Stellvertreter im Libanon, der Hisbollah, zu transferieren. Während er zudem versucht, aus den syrischen Golanhöhen eine weitere Militärfront gegen Israel zu errichten.

Von Aryeh Savir

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Von am 19/02/2019. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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