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US-Antisemitismus-Gesandter: Kein Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus

„Der neue Antisemitismus nimmt zu … Der Antisemitismus der europäischen Straße, des Universitätsgeländes und derjenigen, welche die Auffassung vertreten, dass das jüdische Volk kein Recht auf sein Heimatland hat“, sagte der neue US-Abgesandte zur Bekämpfung des Antisemitismus.

Elan Carr. Foto: US-Außenministerium

Elan Carr, der neue Gesandte der Vereinigten Staaten zur Bekämpfung des Antisemitismus, sagte den jüdischen Führern der USA, dass er sich bemühen werde die „versuchte Unterscheidung“ zwischen Antisemitismus und Antizionismus zu beenden und lobte die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump im Kampf die Geißel des Antisemitismus.“

„Ich werde daran arbeiten, die versuchte Unterscheidung zwischen Antizionismus und Antisemitismus zu beseitigen. Es gibt keinen Unterschied“, sagte Carr im Rahmen der jährlichen Konferenz der Präsidenten der wichtigsten amerikanischen jüdischen Organisationen, die sich im Inbal Hotel in Jerusalem versammelt hatten.

„Der neue Antisemitismus, der sich als Antizionismus verkleidet, nimmt zu. Der Antisemitismus der europäischen Straße, des Universitätsgeländes und derjenigen, die der Ansicht sind, dass das jüdische Volk kein Recht auf sein Heimatland hat“, sagte Carr.

„Der Zionismus wurde nicht 1948 oder mit [Theodor] Herzl oder dem Ersten Zionistischen Kongress geboren. Der Zionismus begann mit Parshat Lech-Lecha, mit Moses und am Ufer des Flusses Babylon“, sagte Carr. „Jeder, der versucht, der dem jüdischen Volk seine grundlegenden Glaubensgrundsätze und ihre Rechte an einem Heimatland zu verweigern, wird zum Antisemiten. Und ich werde dagegen kämpfen“, erklärte er.

Nach einer fast zweijährigen Vakanz ernannte Trump Anfang dieses Monats Carr zum Sonderbeauftragten des US-Außenministeriums zur Überwachung und Bekämpfung des Antisemitismus.

Carr, 50, und selbst Jude, ist ein Veteran des Irak-Krieges und Enkel von Holocaust-Überlebenden. In einem Interview am 4. Februar sagte er zu JNS: „Ich hoffe, ich mache einen Unterschied. Am Ende des Tages ist alles, was zählt, Ergebnisse und Auswirkungen. Und dafür bete ich – dass ich dieses schreckliche Problem [Antisemitismus] erfolgreich bekämpfen kann.“

In seiner Rede an die jüdischen Führer sagte Carr, Präsident Trump könne „nicht leidenschaftlicher“ sein, wenn es darum gehe, den Antisemitismus zu bekämpfen. „Der Präsident der Vereinigten Staaten hat viel Zeit in der Rede zur Lage der Nation verbracht, um sich mit dem Antisemitismus zu befassen“, sagte Carr.

Carrs Kommentare kommen vor dem Hintergrund eines wachsenden Bewusstseins gegen Antisemitismus im Westen. Am Dienstag gingen Tausende von Menschen in Frankreich auf die Straße, um gegen den zunehmenden Antisemitismus zu protestieren. Der französische Präsident Emmanuel Macron versprach, die Definition des Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance zu übernehmen.

„Es gibt auch viele gute Nachrichten. Wir haben echte Verbündete in Europa und in einigen Fällen in der muslimischen Welt. Sie kümmern sich um die Zukunft des jüdischen Volkes“, sagte Carr.

Quelle: JNS

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Von am 25/02/2019. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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