Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Einigungs-Abkommen der zur Wahl antretenden Parteien aufgedeckt

Der gegenwärtige Wahlkampf ist durch die Vereinigung kleinerer Parteien gekennzeichnet, die sich zu größeren Blöcken zusammengeschlossen haben, in der Hoffnung, mehr Stimmen zu erhalten und den Listenmitgliedern größere Chancen zu geben, in die Knesset zu kommen.

Am Mittwoch wurden die Vereinbarungen, die zu diesen Gemeinschaften führten, auf Anordnung des Hauptwahlkomitees enthüllt. Bei den aktuellen Wahlen gibt es sieben solcher Parteien, darunter der Likud, die Vereinigte Rechteliste (einschließlich Jüdisches Haus, National Union und Otzma Yehudit), Blau und Weiß (Israel Resilience Party und Yesh Atid), Vereinigtes Torah-Judentum (Agudas Yisrael und Degel) HaTorah), die Zehut-Partei, Hadash-Ta’al und Ra’am-Balad.

Das größte Interesse erregte das Abkommen zur Bildung der Vereinigten Rechten Liste, die besagt, dass „aus unserer Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk, dem Land Israel und der Thora keine Stimmen verloren gehen, werden die nationalen Unionsparteien mit Otzma Yehudit zusammen geführt.“ Laut der Vereinbarung wird sich die Einheitspartei unmittelbar nach der Wahl auflösen, wobei Otzma Yehudit seinen eigenen Weg geht.

Wenn die Partei in eine Regierungskoalition eingebunden wird, heißt es in der Vereinbarung, dass die National Union unter der Führung von MK Bezalel Smotrich, an erster Stelle in einer Regierungsposition stehen wird und das Jüdische Heim unter der Leitung von Rafi Peretz, falls angeboten, die zweite Position einnehmen wird . Wenn nur ein Ministerium angeboten wird, übernehmen die beiden Parteien abwechselnd die Leitung.

Wenn Otzma Yehudit beschließt der Koalition nicht beizutreten, werden seine beiden Partner sicherstellen, dass einer der beiden Otzma MKs im Rechtskommittee der Knesset sitzt, in dem Richter für das Gerichtssystem als Mitglieder der Oppositionskommission besprochen werden. Otzma wird auch eine eigene Kampagne durchführen, die sich von der Kampagne der beiden anderen Parteien unterscheidet.

Der Likud unterzeichnete ein Gewerkschaftsabkommen mit der Achi-Partei, um den jüdischen Heim MK Eli Ben-Dahan in seine Liste aufzunehmen. Ben-Dahan trat aus dem Jüdischen Heim zurück, wo er MK gewesen war und wechselte zu Achi und jetzt steht er auf dem 28. Rang der Likud-Liste. Ben-Dahan der einzige Vertreter von Achi und hat angekündigt, sich nach der Wahl vom Likud „zu trennen“.

Bei der Vereinbarung von Blau and Weiß wird Gantzs Resilience-Partei, 45 Prozent aller Kampagnen- und Wahlkosten aufbringen. Yesh Atid wird 43 Prozent der Kosten übernehmen und der Rest wird von Moshe Ya’alons Telem-Partei übernommen, die zuvor mit Gantz verbunden war. Das UTJ-Abkommen wird Agudas Yisrael-Vertreter auf den ungeraden Plätzen auf der Liste enthalten, während die Degel-HaTorah-Kandidaten auf den Plätzen mit geraden Zahlen stehen.

Jede Partei wird ihre eigene Kampagne durchführen, wobei die Kampagnenkosten in Höhe von mindestens 5,2 Millionen NIS zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. Für arabische Parteien gibt es entsprechend ihren Vereinbarungen ähnliche Finanzvereinbarungen. Moshe Feiglins Zehut-Partei hat mit der Achiezer-Party von Chaim Amsalem einen Vertrag unterzeichnet, der den ehemaligen Shas MK nach Feiglins Platz zwei auf die Liste der Feiglin-Mitglieder setzt.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 27/02/2019. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.