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US-Botschafter fordert deutsche Banken auf BDS-Konten zu löschen

Zum ersten Mal hat ein US-amerikanischer Beamter deutsche Banken aufgefordert, die Konten von Organisationen zu schließen, die anti-israelische Boykotts fördern.

Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, Richard Grenell, hat diese Woche deutsche Banken aufgerufen, keine Dienstleistungen mehr für Organisationen anzubieten, welche die Boykott-, Veräußerungs- und Sanktionsbewegung (BDS) unterstützen, die den Staat Israel zu delegitimieren versucht.

Grenell zufolge sollten deutsche Banken „auf der Grundlage einer parlamentarischen Entschließung, die Aktionen der BDS-Bewegung verurteilt und die deutsche Bundesregierung auffordert, gegen Israel-Boykotte zu kämpfen“, die Verbindung mit der BDS-Bewegung beenden, berichtete die Jerusalem Post.

„Organisationen und Menschen, die Israels Sicherheit untergraben, sollten verurteilt werden“, sagte Grenell der Zeitung.

Grenell sprach mit der israelischen Zeitung, nachdem sie über ein Konto des BDS-Unterstützer „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“ bei der Bank für Sozialwirtschaft in Deutschland berichtet hatte. Die BDS-Unterstützer-Gruppe, die vom Zentralrat der Juden in Deutschland als antisemitisch eingestuft wird, unterhält dort ein Unterstützer-Konto.

Während einige deutsche Banken die Konten der BDS-Organisationen bereits geschlossen hatten, widersprach die Bank für Sozialwirtschaft den Bitten der israelischen Regierung, deutscher Organisationen und amerikanischer jüdischer Gruppen, dies zu tun.

Andere deutsche Banken, die die Aufforderung zur Trennung von BDS-Gruppen beachtet haben, sind Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, German PayPal und DAB Bank.

Um den Druck auf die Deutsche Bank für Sozialwirtschaft zu erhöhen, wurde einer der Aktionäre der Bank, eine Organisation mit dem Namen „Zentrales Wohlergehen der Juden in Deutschland (ZWST)“ aufgefordert, sich von der Bank zu trennen.

Zu den Organisationen, welche die Bank aufforderten nicht mehr mit BDS-Gruppen zusammenzuarbeiten, zählen die Deutsch-Israelische Freundschaftsgesellschaft und das Simon Wiesenthal Center.

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Von am 07/03/2019. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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