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Französischer Islamist wegen Morde im jüdischem Museum in Brüssel verurteilt

Mehdi Nemmouche wurde wegen des Terroranschlages im jüdischen Museum, bei den vier Menschen ermordet wurden, von einem belgischen Gericht für „vier terroristische Morde“ verurteilt.

Mehdi Nemmouche während des  Terrornschlag im jüdischen Museum in Brüssel. Foto: Archiv

Ein belgisches Gericht befand einen Franzosen der im Verdacht steht, für die Gruppe Islamischer Staat gekämpft zu haben schuldig, im Jahr 2014 im jüdischen Museum in Brüssel vier Menschen ermordet zu haben. Damit ist er der erste ausländische IS-Kämpfer, der in Europa wegen Terrorismus verurteilt wurde.

Der vorsitzende Richter am Brüsseler Strafgericht, Laurence Massart, las das am Donnerstagabend erlassene Urteil vor, in dem es heißt: „Mehdi Nemmouche hat vier terroristische Morde begangen.“ Ein israelisches Ehepaar und zwei Mitarbeiter des Museums in Brüssel, wurden am 24. Mai 2014 bei einem bewaffneten Terrorangriff getötet.

Der 33-jährige Franzose blieb teilnahmslos, während das Urteil verlesen wurde. Nemmouche könnte bis zu 30 Jahre im Gefängnis verbringen, es wird erwartet, dass das Gericht die Strafe am Freitag verhängt.

Ein mutmaßlicher Komplize, Nacer Bendrer, wurde für schuldig befunden, den Revolver und das Sturmgewehr geliefert zu haben, das bei den Morden verwendet wurde.

Die 12-köpfige Jury entschied am Donnerstag, dass Nemmouche in vier Fällen des „terroristischen Mordes“ schuldig sei.

Nemmouche kämpfte mit der Terrorgruppe Islamischer Staat (ISIS) in Syrien und sein Angriff auf das jüdische Museum in Belgien schürt die Ängste, europäische Islamisten würden ihre Kampferfahrung aus Ländern wie Syrien nutzen, um in Europa Terroranschläge zu begehen.

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Von am 08/03/2019. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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