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Araber greifen auf dem Tempelberg die Polizei mit Molotowcocktails an

Inmitten der zunehmenden Spannungen auf dem heiligen Tempelberg sagt die Polizei, dass Verhaftungen durchgeführt wurden und der Berg geschlossen wurde.

Brennende Polizeistation auf dem Tempelberg in Jerusalem. Foto: screenshot

Am Dienstag teilte die israelischen Polizei in einer Erklärung mit, dass „drei Verdächtige, die einen Molotow-Cocktail auf einen Polizeiposten auf dem Tempelberg schleuderten, festgenommen wurden, dabei wurde der Polizeiposten beschädigt.“

Der Befehlshaber der Jerusalemer Polizei ordnete daraufhin an, den Berg zu schließen, um die Durchführung von Durchsuchungen zu ermöglichen. Es wurden keine Verletzungen gemeldet.

Die Spannungen an dem heiligen Ort sind besonders hoch, seit die islamische Autorität Waqf, welche die muslimischen heiligen Stätten betreibt, letzten Monat das Tor der Barmherzigkeit auf dem Berg durchbrach. Das Tor war 2003 von Israel geschlossen worden, weil es Beweise dafür gab, dass eine mit der Hamas verbundene Organisation die Kontrolle über das Gelände übernommen hatte und gegen die Interessen des jüdischen Staates handelte.

Jordanien, das im Rahmen seines Friedensvertrages mit Israel von 1994 als Schirmherr der muslimischen Stätten dient, hat kürzlich den Waqf mit palästinensischen Mitgliedern gestützt, die dem Königreich treu ergeben waren. Dies geschah aus Angst davor, dass der Friedensplan des US-Präsidenten Donald Trump, der nach den israelischen Wahlen im April veröffentlicht werden soll, die jordanische Rolle auf dem Berg marginalisieren würde.

Einem Bericht der israelischen Zeitung Hayom zufolge, möchten die USA eine umfassendere muslimische religiöse Körperschaft, offenbar mit Vertretern einer Reihe von Ländern, die den Tempelberg beaufsichtigen sollen, die als Teil der ultimativen amerikanischen Vision in Zusammenarbeit mit Israel für den Status von Jerusalem tätig sein. Laut dem Bericht über den amerikanischen Plan würde das Gebiet unter israelischer Souveränität bleiben.

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Von am 12/03/2019. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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