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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt (06.– 12. März 2019)

Hauptpunkte des Dokuments

Sowohl während der “Prozession der großen Rückkehr” am vergangenen Freitag als auch an den folgenden Tagen waren die Ereignisse von einem hohen Maß an Gewalt gekennzeichnet. Diese manifestierte sich dadurch, dass Palästinenser improvisierte Sprengladungen und Handgranaten warfen und fast jeden Tag Versuche unternahmen, den Grenzzaun zu überqueren. Seit dem Freitagsmarsch haben Palästinenser fast täglich gewalttätige Aktivitäten entlang des Zauns durchgeführt. Zudem hat die nächtliche Belästigungseinheit ihre Aktivitäten intensiviert. Als Reaktion darauf griffen Flugkörper der israelischen Luftwaffe Ziele der Hamas an.

Gleichzeitig setzte Ägypten seine Bemühungen fort, die Situation zu beruhigen und eine für Israel und die Hamas akzeptable Vereinbarung zu formulieren. Palästinensische Quellen (einschließlich eines hochrangigen Mitgliedes der Hamas) gaben bekannt, dass das Verständnis die Aufhebung der “Belagerung”, die Ausweitung der Fischereizone, eine Lösung für die Stromkrise und Projekte für den Wiederaufbau der Infrastruktur des Gazastreifens umfassen müsse. Das Organ der Hamas berichtete, dass Israel die Palästinenser aufgefordert habe, sich von der Grenze fernzuhalten, das Steigenlassen von Brandballons einzustellen und den Protestflottillen ein Ende zu setzen.

Parallel dazu planen die Hamas und die anderen Organisationen verschiedene Aktivitäten für Samstag, den 30. März 2019 (den ersten Jahrestag der “Prozessionen der großen Rückkehr”). Bisher wurde nicht bekanntgegeben, was die Aktivitäten beinhalten werden. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass es zu einem hohen Maß an Gewalt kommen kann. (Hinweis: Die “Prozession” wird einige Tage vor den israelischen Parlamentswahlen am 9. April 2019 stattfinden).

Der Volksterrorismus in Judäa und Samaria hält an. In der vergangenen Woche wurde ein Messerangriff verhindert. Zudem gab es einen bewaffneten Angriff und es wurden Steine, Molotow-Cocktails und eine Rohrbombe auf israelische Fahrzeuge auf den Straßen von Judäa und Samaria geworfen.

Die palästinensischen Medien berichteten, dass Mahmud Abbas Dr. Muhammad Aschtija, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah, zum neuen palästinensischen Premierminister ernannt hat. Dr. Aschtija ist Politiker und Ökonom. Er stammt aus der Region Nablus, lehrte in der Universität Birzeit und war Minister für Wohnungswesen und öffentliche Arbeiten in der Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde. In der Vergangenheit leitete er die palästinensische Wirtschaftsdelegation bei den Gesprächen mit Israel. Seine wirtschaftswissenschaftliche Qualifikation könnte ihm helfen, mit den finanziellen Schwierigkeiten der PA umzugehen, die sich nach der Weigerung der PA, monatliche Steuereinnahmen aus Israel anzunehmen, verschärft haben.

Der Süden Israels

Die Ereignisse der “Prozession der großen Rückkehr” am 7. März 2019

Am 7. März 2019 fand die 50. “Prozession der großen Rückkehr” unter dem Motto “Die palästinensische Frau” statt. Etwa 8.500 Palästinenser nahmen daran teil. Sie versammelten sich an den fünf bekannten Orten entlang der Grenze zum Gazastreifen. Das Maß an Gewalt während der Ereignisse war wieder hoch, ähnlich wie in den vergangenen Wochen. Die Demonstranten warfen improvisierte Sprengkörper und Handgranaten auf die IDF-Truppen, verbrannten Autoreifen und ließen Ballons mit improvisierten Sprengladungen steigen. Einige Randalierer schafften es zudem, den Sicherheitszaun zu überqueren, kehrten jedoch sofort in den Gazastreifen zurück. Palästinensische Medien berichteten, dass mehrere Demonstranten den Sicherheitszaun östlich des Flüchtlingslagers al-Buredsch durchbrochen hatten (Paldf, 8. März 2019).

Das palästinensische Gesundheitsministerium im Gazastreifen berichtete über den Tod eines Demonstranten und die Verletzung von 48 Personen (Twitter-Account von Dr. Aschraf al-Kidra, 8. März 2019). Berichten zufolge nahm Ahmed Bahar, stellvertretender Vorsitzender der Hamas des Legislativrats, an allen Veranstaltungen der “Prozession” teil und wurde verletzt, als er im Osten von Khan Junis Tränengas inhalierte (Paltoday, 8. März 2019).

Das “Oberste nationale Koordinationskomitee der Prozession der großen Rückkehr und der Durchbrechung der Belagerung” forderte die palästinensischen Öffentlichkeit auf, sich auf den Tag der Erde (am 30. März 2019) vorzubereiten und sich auf die 51. “Prozession der großen Rückkehr” unter dem Motto “die Prozessionen [sind] unsere Wahl” teilzunehmen (Paldf, 8. März 2019). Ismail Radwan, hochrangiges Mitglied der Hamas, sagte, dass am Freitag, dem 29. März 2019, keine “Prozession der großen Rückkehr” stattfinden werde und dass die “Prozession” am folgenden Tag, dem 30. März 2019, stattfinden werde (al-Aqsa TV, 10. März 2019). Diese wird den ersten Jahrestag der “Prozessionen der großen Rückkehr” markieren und findet kurz vor den Wahlen in Israel (am 9. April 2019) statt.

Die Herstellung und das Steigenlassen von brennenden Luftballons

In der vergangenen Woche ließen Palästinenser weiterhin Luftballons mit improvisierten Sprengladungen auf israelisches Territorium steigen. Dies ist ein weiteres Zeichen für die zunehmende Gewalt. Auf einige der Ereignisse reagierte Israel mit Artilleriefeuer und Angriffen mit Flugkörpern der israelischen Luftwaffe auf militärische Ziele der Hamas. Am 6. März 2019 kündigte die nächtliche Belästigungseinheit “Söhne von al-Zawahiri” die Wiederaufnahme des Steigenlassens von Brand- und Sprengladungsballons in Richtung der israelischen Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens östlich von Rafah an (Facebook-Seite der “Söhne von al-Zawahiri”, 6. März 2019). Laut Maher Mazhar, hochrangiges Mitglied der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) und Mitglied des “obersten nationalen Koordinationskomitees der Prozession der großen Rückkehr und der Durchbrechung der Belagerung”, wird das Steigenlassen von Brandballons fortgesetzt und sogar zunehmen. Zudem berichtete er über viele andere [sogenannte] populäre Mittel, die sie gegen die israelischen Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens einsetzen können (Dunia al-Watan, 6. März 2019).

Im Folgenden einige herausragende Ereignisse:
Am 9. März 2019 wurden die israelischen Sicherheitskräfte wegen eines Berichts, wonach ein verdächtiger Luftballon in einem Waldgebiet im Regionalrat Sdot HaNegev im westlichen Negev gelandet sei, alarmiert. Kampfmittelbeseitiger untersuchten den Luftballon und stellten fest, dass er an einem Gefechtskopf einer RPG- Panzerabwehrrakete befestigt war, der in der Folge neutralisiert wurde. Es wurden keine Opfer gemeldet. Am Vortag wurde eine ähnliche Ansammlung von Luftballons steigen gelassen, die offenbar nicht auf israelischem Territorium gefallen war.

Am 8. März 2019 fanden die Sicherheitskräfte im Regionalrat Eschkol im westlichen Negev drei Luftballonbündel. An einem von ihnen wurde eine Vogelscheuche angebracht, die Ziyad al-Nakhalah, den Generalsekretär der Organisation Islamischer Dschihad in Palästina (PIJ), imitierte.

Am 7. März 2019 wurden mehrere Brand- und Sprengladungsballons in Richtung der israelischen Gemeinden steigen gelassen. Als Reaktion darauf schoss die israelische Artillerie auf einen Posten, der zu den “Verteidigern der Grenze” der Hamas östlich von Gaza-Stadt gehört. Palästinensische Medien berichteten, dass mehrere Palästinenser östlich des Flüchtlingslagers al-Buredsch und in der Region von Khan Junis durch Schüsse verletzt wurden (Palinfo, 7. März 2018).

Am 6. März 2019 wurden drei Luftballonbündel mit Sprengladungen in Richtung israelisches Territorium steigen gelassen. Eine der Sprengladungen explodierte in der Nähe einer israelischen Gemeinschaft im Regionalrat Scha’ar HaNegev im westlichen Negev. Es wurden keine Opfer oder Schäden gemeldet. Als Reaktion darauf griff die israelische Luftwaffe mehrere terroristische Ziele im Gazastreifen an. Unter ihnen befand sich ein Militärgelände der Hamas im nördlichen Gazastreifen. Palästinensische Medien berichteten, dass IDF-Truppen ein Ziel in der Region des neuen Hafens westlich von Khan Junis angegriffen hätten (Palinfo, 6. März 2019).

Am 11. März 2019 wurde ein verdächtiges Objekt in einem offenen Gebiet im westlichen Negev gefunden, das an einen Luftballonbündel befestigt war. Es ist nicht bekannt, wann die Ballons steigen gelassen wurden (Sprecher des Regionalrats Eschkol im westlichen Negev, 11. März 2019).

Gewalttätigkeit in den Tagen zwischen den Freitagsprozessionen

Neben der “Prozession der großen Rückkehr” und in den Tagen zwischen den “Prozessionen” wurden die gewalttätigen Aktivitäten in der Nähe des Sicherheitszauns an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen fortgesetzt. Berichten zufolge wurde am 9. März 2019 die Aktivität der nächtlichen Belästigungseinheiten in Rafah schlagartig eingestellt (Facebook-Seite der “Söhne von al-Zawahiri”, 9. März 2019). Es wurde berichtet, dass das “oberste nationale Koordinationskomitee der Prozession der großen Rückkehr und der Durchbrechung der Belagerung” ihre Aktivitäten vorübergehend eingestellt habe, nachdem die Ägypter die Möglichkeit ersucht hatten, Druck auf Israel auszuüben, um die Vereinbarungen umzusetzen (al-Arabi al-Dschadid, 10. März 2019).

Im Folgenden einige herausragende Ereignisse:
Am 9. März 2019 schlug ein offenbar aus dem Gazastreifen abgefeuertes Geschoss in ein Haus in der israelischen Gemeinschaft Nativ HaAsara nahe der Grenze zum nördlichen Gazastreifen ein. Es bohrte ein Loch in eine der Wände und wurde auf dem Boden gefunden. Es wurden keine Opfer gemeldet (Sprecher des Regionalrats Küste von Aschkelon, 9. März 2019).

Am 8. März 2019, wenige Stunden vor der “Prozession der großen Rückkehr”, nahmen IDF-Soldaten zwei verdächtige Palästinenser fest, die den Sicherheitszaun im nördlichen Gazastreifen überquert und israelisches Territorium erreicht hatten. Es gelang ihnen, bis zu den Feldern einer der Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens zu gelangen. Bei der Durchsuchung ihres Besitzes wurden eine Handgranate und ein Messer gefunden. Sie wurden zum Verhör geführt. Zuvor hatten zwei andere Palästinenser den Zaun überquert, in ihrem Besitz wurden drei Messer gefunden (IDF-Sprecher, 8. März 2019).

Am 6. März 2019 wurde während der Aktivitäten der nächtlichen Belästigungseinheit ein Sprengkörper in der Nähe des Sicherheitszauns im nördlichen Gazastreifen verlegt. Dieser explodierte innerhalb des Gazastreifens und führte zur Aktivierung des Alarms der “roten Farbe” (IDF-Sprecher, 6. März 2019).

Vorbereitungen für die “Prozession” vom 30. März 2019

Ismail Radwan, hochrangiges Mitglied der Hamas und Sprecher des “obersten nationalen Koordinationskomitees der Prozession der großen Rückkehr und der Durchbrechung der Belagerung”, sagte, die Hamas werde nächste Woche eine Pressekonferenz einberufen, um die geplanten Aktivitäten für den 30. März bekannt zu geben. Er forderte das palästinensische Volk auf, Pläne zur Teilnahme an den Aktivitäten vorzubereiten. Seinen Angaben zufolge soll auch Sorge dafür getragen werden, dass die Aktivitäten auch im Westjordanland und in den “Territorien von 1948” (sprich Israel), den Flüchtlingslagern, in der palästinensischen Diaspora sowie in den europäischen und arabischen Ländern durchgeführt werden. Er rief besonders die die Fatah-Bewegung dazu auf, sich während der ganzen Woche und besonders am “Tag der Erde” an den Aktivitäten des “Widerstands” zu beteiligen (al-Aqsa TV, 10. März 2019).

Talal Abu Tsarifa, Mitglied des Politbüros der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (PFLP) und Mitglied des “obersten nationalen Koordinationskomitees der Prozession der großen Rückkehr und der Durchbrechung der Belagerung”, sagte, die “Prozessionen” würden so lange anhalten, bis ihre Ziele erreicht worden seien. Seinen Angaben zufolge werde der “Widerstand” (sprich die Terrororganisationen) seine Kampfmethoden gegen Israel nicht einschränken. Er fügte hinzu, dass die Palästinenser jedes Mal reagieren müssen, wenn Israel auf die Demonstranten schießt. Seinen Angaben zufolge empfinden sie ein stärkeres Bedürfnis, an den “Prozessionen” teilzunehmen, je mehr Israel seine “Verbrechen” gegen die Palästinenser fortsetzt. In Bezug auf den 30. März 2019 sagte Abu Tsarifa, dass Scharen von Personen an der kommenden “Prozession” teilnehmen werden, die “friedlich” verlaufen soll. Er warnte Israel, nicht gegen die Demonstranten vorzugehen, andernfalls würde es einen unerwarteten Preis zahlen (al-Aqsa TV, 9. März 2019).

Raketenfeuer auf Israel

In der vergangenen Woche wurden mehrere Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert, von denen drei auf israelischem Territorium abstürzten. Es wurden keine Opfer oder Schäden gemeldet. Die IDF reagierte mit Angriffen auf Ziele der Hamas im Gazastreifen:

In den Abendstunden des 9. März 2019 wurde eine Rakete aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert (IDF-Sprecher, 9. März 2019). Die Rakete landete in einem offenen Gebiet im westlichen Negev. Es wurden keine Opfer oder Schäden gemeldet. Als Reaktion auf das Raketenfeuer griffen Flugkörper der israelischen Luftwaffe eine Reihe terroristischer Ziele in einem Militärkomplex im Norden des Gazastreifens und zwei Boote der Hamas an (IDF-Sprecher, 10. März 2019). Die palästinensischen Medien berichteten über einen Angriff auf einen “Widerstandsposten” westlich von Bet Lahiya im nördlichen Gazastreifen (Twitter-Account von Shehab, 10. März 2019). Es wurde zudem von einem Angriff auf einen Marineposten westlich von Deir al-Balah berichtet (Twitter-Account von Schabakat Quds, 10. März 2019). Es wurden keine Opfer gemeldet (Shehab, 10. März 2019).

In den Abendstunden des 8. März 2019 wurden aus dem Gazastreifen zwei Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Eine Rakete explodierte in einem offenen Gebiet zwischen zwei israelischen Kibbuzim im westlichen Negev. Die andere Rakete stürzte offenbar noch im Gazastreifen ab. Als Reaktion darauf griffen Flugkörper der israelischen Luftwaffe mehrere Ziele auf einem Militärgelände der Hamas im südlichen Gazastreifen sowie eine unterirdische Infrastruktur im nördlichen Gazastreifen an (IDF-Sprecher, 8. März 2019).

Am 6. März 2019 wurden zwei Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert. Eine Rakete explodierte auf israelischem Gebiet während die andere Rakete noch im Gazastreifen abstürzte. Flugkörper der israelischen Luftwaffe griffen mehrere Ziele der Marine der Hamas in der Region von Khan Junis an. Die palästinensischen Medien berichteten von einem Angriff in der Region des neuen Hafens nordwestlich von Khan Junis (Shehab, 7. März 2019).

Judäa und Samaria

Ausgeführte und vereitelte Angriffe

Am 12. März 2019 rannte ein mit einem Messer bewaffneter Palästinenser auf IDF-Soldaten zu, die sich zwischen Kirjat Arba und der Höhle der Patriarchen in Hebron befanden. Sie wehrten ihn ab, was ihn dazu veranlasste, zu einer nahegelegenen Zivilstruktur zu flüchten. Die Kämpfer eröffneten das Feuer und töteten ihn (IDF-Sprecher, 12. März 2019). Die palästinensischen Medien berichteten, dass es sich bei dem Terroristen um Jasser Fawzi al-Schweki (27) aus Hebron handelt, der als Angestellter im dortigen Scharia-Gericht arbeitete (Ma’an Nachrichtenagentur, Wafa, 12. März 2019).

In den Abendstunden des 11. März 2019 wurde bei einem bewaffneten Angriff ein israelisches Fahrzeug in der Nähe des Dorfes Iskaka (östlich von Ariel) angegriffen. Es wurden keine Opfer gemeldet. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Die israelischen Sicherheitskräfte führten im Dorf Iskaka Durchsuchungen durch, wo sie eine Pistole und zwei weitere Waffen beschlagnahmten (IDF-Sprecher, 12. März 2019).

Weitere Veranstaltungen vor Ort

In Judäa und Samaria warfen die Palästinenser weiterhin mit Steinen und Molotow-Cocktails auf israelische Sicherheitskräfte und zivile Ziele. Die israelischen Sicherheitskräfte führten Anti-Terror-Maßnahmen durch und nahmen Palästinenser fest, die der Terroraktivität verdächtigt werden. Zudem wurden Waffen und Geld, das zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten verwendet wurde, beschlagnahmt.

Im Folgenden einige herausragende Ereignisse:
Am 12. März 2019 wurden in der Nähe von Tekoa (südlich von Bethlehem) Steine auf einen israelischen Bus geworfen. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Im Bus befanden sich keine Fahrgäste. Die Windschutzscheibe des Busses wurde beschädigt (Rettung ohne Grenzen in Judäa und Samaria, 11. März 2019).

12 Am 12. März 2019 wurden Steine auf ein israelisches Fahrzeug geworfen, das in der Nähe von Bet Ummar auf der Straße Gusch Etzion – Hebron fuhr. Es wurden keine Opfer gemeldet. Das Fahrzeug wurde beschädigt (Rettung ohne Grenzen in Judäa und Samaria, 11. März 2019).

Am 11. März 2019 wurden Steine auf ein Fahrzeug geworfen, das nördlich von Hebron fuhr. Ein Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt (Rettung ohne Grenzen in Judäa und Samaria, 11. März 2019).

Am 10. März 2019 führten die israelischen Sicherheitskräfte im Dorf Jatta (südlich von Hebron) Durchsuchungen durch und fanden illegale Waffen. Dazu gehörten zwei Pistolen, mehrere Messer und Munitionen. Zudem wurden Tausende Schekel zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten gefunden und beschlagnahmt (IDF-Sprecher, 10. März 2019).

Am 9. März 2019 wurde eine Rohrbombe in Richtung eines Fahrzeugs geworfen, das auf der Straße Jerusalem – Gusch Etzion zwischen dem Checkpoint der Tunnel und der Kreuzung al-Khader fuhr (Rettung ohne Grenzen in Judäa und Samaria, 9. März 2019).

Am 8. März 2019 kam es in der Region Bet Sira (westlich von Ramallah) zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und den israelischen Sicherheitskräften. Die Randalierer sabotierten den Sicherheitszaun (Twitter-Account von Palinfo, 8. März 2019). Ein Molotow-Cocktail, der auf eine IDF-Einheit geworfen wurde, fing auf dem Jeep der Sicherheitskräfte Feuer (Facebook-Seite von QudsN, 9. März 2019).

Am 7. März 2019 zerstörten die israelischen Sicherheitskräfte im Dorf Khobar (nordwestlich von Ramallah) das Haus des palästinensischen Terroristen Issam Barghuti (IDF-Sprecher, 8. März 2019). Issam al-Barghuti leitete die Terroristengruppe, die die bewaffneten Angriffe an der Kreuzung von Ofra (am 9. Dezember 2018) und in Giwat Assaf (am 13. Dezember 2018) durchgeführt hatte. Die Hamas verurteilte die Zerstörung des Hauses und behauptete, dass die Politik der kollektiven Bestrafung den Willen des palästinensischen Volkes, Israel zu “widerstehen”, nicht schwächen würde (Dunia al-Watan, 7. März 2019).

Am 6. März 2019 führten die israelischen Sicherheitskräfte in Nablus und der Umgebung Durchsuchungen durch und beschlagnahmten Waffen und Munitionen, darunter ein Sturmgewehr Colt M4, eine Maschinenpistole vom Typ “Carlo”, eine Pistole und Munition aus eigener Herstellung (IDF-Sprecher, 6. März 2019).

Die Entscheidung des Gerichts in Bezug auf das Tor der Barmherzigkeit

Ein israelisches Amtsgericht lehnte die Forderung des Staates ab, das Gebäude am Tor der Barmherzigkeit zu schließen, das der Waqf (islamische Stiftung) ohne Genehmigung auf dem Tempelberg in Ost-Jerusalem wieder eröffnet hatte. Gemäß der Entscheidung des Gerichts wird die Anordnung, die der Staat aus Sicherheitsgründen zu schließen beantragte, nächste Woche daher nicht in Kraft treten. Das Areal wird offen bleiben, um den Abschluss der Verhandlungen mit Jordanien über die Angelegenheit zu ermöglichen (Israel Today, 12. März 2019).

Am letzten Freitag, noch vor die Entscheidung des Gerichts, forderte die Hamas-Bewegung die palästinensische Öffentlichkeit in Jerusalem und im Westjordanland auf, scharenweise zur al-Aqsa-Moschee zu gelangen, um Israels Aktivitäten vor Ort zu verhindern. Die Hamas forderte zudem muslimische Gläubige auf, die Versammlung in der Moschee zu vergrößern und am Freitag in Massen aufzutreten (Website der Hamas, 6. März 2019). Viele Palästinenser reagierten auf den Aufruf und kamen zum Freitagsgebet. Vor Ort fanden jedoch keine besonderen Ereignisse statt.

Am 12. März 2019 wurde ein Molotow-Cocktail auf eine israelische Polizeistation am Löwentor in Ost-Jerusalem geworfen. Als Reaktion darauf drangen Polizeikräfte in das Gebiet um den Tempelberg ein und schlossen die Eingangs- und Ausgangstore. Drei Verdächtige wurden festgenommen. Infolgedessen kam es zu Zusammenstößen und zur Evakuierung der Anbeter (Polizeisprecher von Jerusalem, 12. März 2019).

Ein Palästinenser, der in Efrat einen Messerangriff verübt hatte, wurde festgenommen

Im Februar 2019 nahmen die israelischen Sicherheitskräfte den Palästinenser fest, der den Messerangriff am 23. Dezember 2016 in der Siedlung Efrat verübt hatte ,bei dem ein israelischer Zivilist leicht verletzt wurde. Laut einer Untersuchung des Schin Bet erwarb der mit der Hamas assoziierte Terrorist Ayman Muhammad Ali Fawadschra das Messer, mit dem er den Angriff verübt hatte, und ging zur Siedlung Efrat, um dort Israelis zu ermorden. Er stach auf die erste Person ein, die er dort traf (Medieneinheit des Schin Bet, 11. März 2019).

Vollständiges Dokument im PDF-Format…

Quelle: Meir Amit Informationszentrum über Geheimdienste und Terrorismus

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Von am 17/03/2019. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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