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Gazastreifen und Palästinensische Autonomiebehörde (20.– 26. März 2019)

Der Gazastreifen

Die humanitäre Lage im Gazastreifen
Die Website von der Hamas al-Resala.net veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel “In Zahlen – Die wirtschaftliche und humanitäre Lage im Gazastreifen”. Dem Bericht zufolge sei die Armutsrate und Arbeitslosigkeit im Gazastreifen im Jahr 2018 angestiegen. In diesem Jahr betrug die Zahl der Arbeitslosen 300.000. Die meisten von ihnen waren zwischen 20 und 29 Jahre alt und schlossen ihr Studium vor kurzem ab. 68% der Familien litten an Nahrungsmittelmangel. Über eine Million Zivilisten erhielten Unterstützung von dem UNRWA-Hilfswerk und den anderen im Gazastreifen tätigen karitativen Einrichtungen (alresala.net, 24. März 2019).

Die Palästinensische Autonomiebehörde

Die Verewigung von palästinensischen Terroristen
Eine Straße in Burqin wurde nach dem Terroristen benannt, der den Angriff in Ariel verübt hatte.

Die Stadt Burqin (westlich von Salfit) entschied sich dafür, die Hauptstraße, an der Omar Abu Layla vorbeikam, um den Angriff an der Kreuzung von Ariel zu verüben, als Zeichen des Respekts vor seinem “Heldentum” auf seinen Namen umzubenennen. Als Reaktion darauf veröffentlichten viele Surfer ihre Zufriedenheit, Lob und Wertschätzung auf der Facebook-Seite der Stadt. Sie schrieben “Glückwünsche und Wertschätzung”, “Ein ehrenvoller Schritt, Glückwünsche”, “Ehre und Wertschätzung für alle Einwohner von Burqin” (Facebook-Seite von Burqin, 23. März 2019). Auch die Fatah-Bewegung veröffentlichte die Entscheidung von Burqin auf ihrer offiziellen Facebook-Seite (offizielle Fatah-Facebook-Seite, 23. März 2019).

Am 26. März 2019 benannten auch die Bewohner des Dorfes Abuyan (Region von Ramallah) eine Straße nach Omar Abu Layla (Twitter-Account von QudsN, 26. März 2019). Am 20. März 2019 fanden die israelischen Sicherheitskräfte Omar Abu Layla in diesem Dorf versteckt.

Wiederaufbau des Hauses des Terroristen, der den bewaffneten Angriff in der Industriezone von Barkan verübt hatte
Auf der offiziellen Facebook-Seite der Fatah–Bewegung wurden Fotos des Wiederaufbaus des Hauses von Aschraf al-Na’alwa (der den bewaffneten Angriff im Industriegebiet von Barkan verübt und dabei zwei Personen getötet hatte) in Tulkarm gepostet (offizielle Fatah-Facebook-Seite, 23. März 2019). Es handelt sich dabei um ein neues Haus in der Nähe des ehemaligen Hauses, das vor einigen Monaten von den IDF-Truppen abgerissen wurde.

Palästinensische Meinungsumfrage
Aus einer Umfrage, die das palästinensische Institut für politische Forschungen und Meinungsumfragen in Ramallah unter der Leitung von Dr. Khalil Schikaki zwischen dem 13. und 16. März 2019 im Gazastreifen und in Judäa und Samaria mit 1.270 Teilnehmern durchführte, geht Folgendes hervor (Website von PSR, 20. März 2019):

Auf die Frage, wen sie als Vorsitzenden der PA wählen würden, gaben 51% Mahmud Abbas und 41% Ismail Haniyya an (im Gegensatz zur letzten Umfrage von vor einigen Monaten, die besagte, dass Ismail Haniyya gewinnen würde).

Wenn Wahlen für den Palästinensischen Legislativrat abgehalten würden, würden 39% für die Fatah stimmen und 32% für Hamas.
34% der Befragten sind mit der Leistung von Mahmud Abbas zufrieden und 62% sind unzufrieden.

60% sind der Meinung, Mahmud Abbas müsse zurücktreten, und 35% wollen, dass er im Amt bleibt.

69% der Befragten sind besorgt, dass die PA nicht in der Lage sein wird, die Gehälter an den öffentlichen Sektor zu zahlen, nachdem Israel einen Teil der Steuereinnahmen, die sie an die PA überträgt, abgezogen hat.

54% der Befragten sind besorgt, dass die Unfähigkeit der PA, dem öffentlichen Sektor Gehälter zu zahlen, zum Zusammenbruch der PA führen wird, während 40% nicht besorgt sind.

37% der Befragten glauben, dass Verhandlungen das effektivste Mittel zur Errichtung eines palästinensischen Staates seien, während 36% den bewaffneten Kampf für das effektivste Mittel halten und 22% der Meinung sind, dass ein gewaltfreier Widerstand das effektivste Mittel sei.

Vollständiges Dokument im PDF-Format…

Quelle: Meir Amit Informationszentrum über Geheimdienste und Terrorismus

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Von am 31/03/2019. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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