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Ex-Bürgermeister von London: „Es ist nicht antisemitisch, die Juden Israels zu hassen“

Der ehemalige Bürgermeister von London, Ken Livingstone sagte, die Vorwürfe des Antisemitismus in der britischen Labour Partei seien „Lügen und Verleumdungen“ gewesen, die von Anhängern des ehemaligen Premierministers Tony Blair inszeniert wurden, berichtete die Daily Mail.

„Die Labour-Maschine, die von all den schrecklichen alten Blairanhängern kontrolliert wird ist überzeugt, Jeremy [Corbyn] würde uns ins Abseits führen und deshalb tun sie alles um ihn loszuwerden und das hat all diese Lügen über den Antisemitismus angeheizt“, sagte Livingstone laut Daily Mail.

„Zu diesem Zeitpunkt glaubten 80 Prozent der Labour-Abgeordneten, dass wir bei der nächsten Wahl ausgelöscht würden. Sie glaubten nicht, dass Jeremy und seine Politik mit den Menschen in Verbindung stehen würden. Das war das erste Mal, dass ich in der Labour Partei Vorwürfe über Antisemitismus hörte“, fügte Livingstone hinzu.

Der amtierende Labour-Führer Jeremy Corbyn wird allgemein als Antisemit betrachtet und eine große Mehrheit der britischen Juden (85,9 Prozent), stimmen dem laut einer Umfrage von The Jewish Chronicle zu. Der Antisemitismus soll unter der Führung von Corbyn in der Labour Partei zügellos sein, heißt es.

Londons Ex-Bürgermeister Livingstone machte auch die seltsame Aussage: „Es ist nicht antisemitisch, die Juden Israels zu hassen.“

Livingstone selbst wurde 2016 von der Labour Partei suspendiert nachdem er sagte, Adolph Hitler unterstütze den Zionismus. Dann trat er 2018 aus der Partei aus. Er sagte, Corbyn lehnte die Suspendierung ab und bezeichnete die Kampagne gegen ihn als „Hexenjagd“.

„Jeremy Corbyns Büro wollte nicht, dass es passiert. Es ging um Ablenkung … Dies ist endemisch, wenn sie einen echten sozialistischen Führer haben, der die Dinge für normale Menschen verändern und die kapitalistischen Unternehmen dazu bringen will, ihren gerechten Anteil an Steuern zu zahlen – sie werden alles Notwendige tun, um ihn aufzuhalten“, sagte Livingstone.

„Und das bedeutet im ganzen Westen Lügen und Abstriche zu machen. In anderen Teilen der Welt kann dies sogar Mord bedeuten“, fügte er hinzu.

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Von am 01/04/2019. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Ein Kommentar zu: Ex-Bürgermeister von London: „Es ist nicht antisemitisch, die Juden Israels zu hassen“

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