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Terror-Radiosender von Hamas und Hisbollah richtet sich an israelische Araber

Dem Begriff „Terrornetzwerk“ verleiht die Hisbollah nun eine neue Bedeutung, indem sie aus dem Libanon heraus die Aufhetzung der Hamas über einen Radiosender verbreitet.

Eine Hamas Radiostation in Judäa und Samaria, die zur Rekrutierung von „Märtyrern“ eingesetzt wurde, um Angriffe auf Israelis durchzuführen, wurde vor einigen Monaten von der israelischen Sicherheitsagentur Shin Bet entdeckt. Die Station ist seitdem geschlossen.

Hisbollah-Hamas Radiostation an Israels Grenze. screenshot

Bald darauf, wurde eine Radiostation auf einer libanesischen Armeebasis eröffnet und die Hisbollah begann damit, die Aufstachelung zur Gewalt der Hamas zu senden.

Die Hisbollah ist eine terroristische Organisation und ist auch ein Mitglied der libanesischen Regierung.

Die Aufrufe zu Terroranschlägen werden 24 Stunden am Tag gesendet und richten sich an israelische Araber. Die Hamas-Station heißt „Al-Aqsa“. Dies ist der Name einer Moschee, die auf dem Tempelberg in Jerusalem errichtet wurde und der Name des Hamas-Militärflügels.

Das israelische Militär sagt, die Inhalte der Programme von Al-Aqsa beziehen sich auf „Predigten, politische Reden und Kindershows, die Jugendliche dazu anregen Selbstmordattentäter zu werden.“

Die Nachrichten der Hamas, die jetzt über die Hisbollah-Station ausgestrahlt werden, sind auf 101.6 FM zu hören, direkt neben dem israelischen Sender „Radio North“ auf 101.5 FM, der viele israelische arabische Zuhörer hat.

„Steh auf und bereite dich vor und folge den Spuren der glücklichen Märtyrer“, heißt es in dem gemeinsamen Programm des Hamas-Hisbollah Radiosender.

In einem Interview mit Channel 12 sagt ein ehemaliges Mitglied des Shin Bet, dass sich die von der Hisbollah aufgebaute Radiostation in der Nähe der libanesischen Grenze zu Israel befindet. Der Sender wäre so stark, dass die Sendungen hunderte Kilometer entfernt im Großraum Tel Aviv zu hören seien.

Die Sendungen sind auch in Gefängnissen im Norden und im Zentrum Israels zu hören.

Laut Channel 12 wurde das Verteidigungsministerium gebeten, zu erklären, warum Israel mit seinen Cyber-Fähigkeiten die Al-Aqsa-Sendungen nicht schließen kann, die aus dem Libanon gesendet werden.

Das Verteidigungsministerium sagte in einer Antwort, dass es die Beschwerde an das israelische Kommunikationsministerium weitergeleitet hat und dass eine offizielle Beschwerde bei der International Telecommunication Union eingereicht wurde, die weitergeleitet wurde an die libanesischen Behörden.

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Von am 18/04/2019. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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