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Netanyahu will die Wählerstimmen der russischen Einwanderer

Die Wählerstimmen der russischen Einwanderer sind nach wie vor ein wichtiger Faktor in der israelischen Politik, wie die Wahlen im April gezeigt haben.

In Vorbereitung auf die nächste Wahlrunde im September, plant der Likud besondere Bemühungen um die Stimmen dieser Gemeinschaft für den Likud zu sammeln. Dies erregt den Zorn von Libermans Partei Israel Beytenu, deren großes Potential die russischen Wähler sind. Die Reaktion dieser Partei auf den Schritt des Likud: „Netanyahu gerät in Panik“, sagte Yisrael Beytenu.

Premierminister Binyamin Netanyahu hat am Mittwoch den Anwalt Ariel Bulstein ernannt, um seine Kampagne unter den russischen Wählern voranzutreiben. Netanyahu sagte, dass die Ernennung von Bulstein, einem bekannten Kommentator in den russischsprachigen israelischen Medien, dem Likud helfen würde, die russischsprachigen Wähler effektiver zu erreichen.

„Die Einwanderung aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion hat in den letzten Jahrzehnten viel zu Israels Wohl beigetragen. Dabei gibt es Bereiche, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Gemeinsam werden wir die Probleme der Altersvorsorge, des öffentlichen Wohnungsbaus und anderer wichtiger Angelegenheiten lösen“, sagte Netanyahu.

Eines der größten Probleme bei Einwanderern aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion war die Tatsache, dass diejenigen, die im fortgeschrittenen Alter eingewandert sind, nicht die gleichen Renten erhalten wie Israelis, die während ihres gesamten Lebens in die Nationalversicherung eingezahlt haben. Avigdor Liberman machte die Angleichung dieser Altersrenten zur Bedingung dafür, dass Yisrael Beytenu in den letzten gescheiterten Koalitionsverhandlungen in die Regierung eintrat.

Als Antwort auf die Ernennung von Bulstein erklärte Liberman: „Gestern hat Netanyahu einen Sonderberater für Tierfragen ernannt. Nach Umfragen, die Israel Beytenu 10 Sitze geben, hat er heute einen Berater für Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion ernannt. Dies zeigt, dass der Premierminister in großer Panik ist. Morgen wird er einen Berater ernennen, um die Stimmen der Eisbären zu erhalten.“

Als Antwort sagte der Likud, es sei Liberman, der in Panik sei. „Der merkwürdige Vergleich von Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion und Tieren durch Liberman zeigt, wer wirklich in Panik gerät und was er wirklich von seinen Wählern hält. Leider kümmert sich Liberman nur um Liberman und er kümmert sich weder um die Renten, die Netanyahu arrangieren wird, noch um die Einwanderer, die diese Renten erhalten werden.“

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Von am 13/06/2019. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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