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Künstlergespräch: DAGESH-Kunstpreis: „Open, Closed, Open“

DAGESH-Kunstpreis: „Open, Closed, Open“
Künstlergespräch

Yair Kira, Liat Grayver, und Amir Shpilman; Foto: Jule Roehr

Mit „Open, Closed, Open“ gewannen die Künstler Liat Grayver, Yair Kira und Amir Shpilman im November 2018 den ersten DAGESH-Kunstpreis für jüdische Nachwuchskünstler, vergeben durch das Jüdische Museum Berlin und das ELES Studienwerk. Am Donnerstag, dem 8. August sprechen die drei Künstler mit Cilly Kugelmann, Jurymitglied des DAGESH-Preises und ehemalige Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, über ihre Installation, die spezifische Rolle von Buchstaben und Sand im Judentum sowie gegenwärtige Erfahrungen des Jüdisch-Seins.

„Open, Closed, Open“

Noch bis zum 11. August präsentieren die drei Künstler ihre multimediale Installation erstmals öffentlich im Jüdischen Museum Berlin. In ihrer Arbeit verbinden sie Medienkunst, Robotik, Raum, Licht und Klang mit der Interaktion der Besucher. Teil der Installation ist ein Roboter, der eigenständig hebräische Buchstaben in eine große Sandfläche schreibt. Die Besucher können in der Installation selbst aktiv werden und mit einem Pinsel in die Sandfläche schreiben oder das Geschriebene ausradieren. Ihre Bewegungen im Raum werden in abstrakter Form auf einer Leinwand sichtbar gemacht und so ebenfalls zum Gegenstand der Betrachtung. Im Raum verteilte Lautsprecher reagieren auf die Bewegung der Besucher und füllen ihn mit menschlichen Stimmen, die die Buchstaben des hebräischen Alphabets auch akustisch erlebbar machen. Das Gedicht „Open, Closed, Open – פתוח, סגור, פתוח“ des israelischen Lyrikers Yehuda Amichai diente dem künstlerischen Konzept als Inspiration.

Der „DAGESH-Kunstpreis“

Erstmalig wurde der Preis für jüdische Nachwuchskünstler am 7. November 2018, gemeinsam von Jüdischem Museum Berlin und Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, vergeben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. In der Begründung für die Vergabe des Preises heißt es: „’Open, Closed, Open‘ ist eine poetische, subtile und komplexe multimediale Installation, die als vielschichtige Metapher für jüdische Identität fungiert und philosophische Fragen aufwirft“, so das Kuratoriumsmitglied Arnold Dreyblatt, seinerseits Medienkünstler und Komponist.

Ort: Auditorium, Altbau EG
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: Deutsch und Englisch

Weitere Informationen: https://www.jmberlin.de/veranstaltung-kuenstlergespraech-open-closed-open

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 05/08/2019. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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