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„on.tour goes Jewish Places“ in Berlin und Brandenburg

„on.tour goes Jewish Places“ in Berlin und Brandenburg
Das neue Outreach-Programm des Jüdischen Museums Berlin geht erstmals on.tour

Schüler der Berufsschule Technik und Gestaltung aus Oldenburg bei der Projektwoche „on.tour goes Jewish Places“ des Jüdischen Museums Berlin, Foto: Arnon Hampe

Ab Dienstag, dem 6. August ist „on.tour goes Jewish Places“, das neue Outreach-Programm des Jüdischen Museums Berlin, in Berlin und Brandenburg unterwegs: Bis zum 1. November werden fünf weiterführende Schulen ab Klassenstufe 8 in Berlin-Steglitz, Potsdam, Brandenburg an der Havel, Oranienburg und Berlin-Spandau besucht. In Zusammenarbeit mit den Lehrern und den Teamern des Museums erkunden die Schüler eine Woche lang gegenwärtige und historische Orte jüdischen Lebens in ihrer Umgebung. Ausgestattet mit mobilen Geräten erstellen sie fotografische Dokumentationen, recherchieren eigenständig in Archiven und Bibliotheken und sprechen mit jüdischen Persönlichkeiten sowie Mitgliedern aus den jeweiligen jüdischen Gemeinden. Ihre Erkenntnisse und die gewonnenen Informationen fassen sie anschließend in kurze Texte und stellen diese als User-Generated-Content auf die Webseite „Jewish Places“ online. Als Abschluss der Woche präsentieren die Schüler die Ergebnisse ihren Mitschülern, Lehrern sowie geladenen Gästen aus Stadt und Gemeinde.

„Mit unserem neuen Outreach-Format möchten wir die Jugendlichen über die eigenständige Recherchearbeit an ihre unmittelbare jüdische Lokalgeschichte und Gegenwart heranführen. Ziel ist dabei, dass sie die jüdische Geschichte kennenlernen und jüdisches Leben als integralen Teil ihres Wohnortes wahrnehmen, sagt Sarah Hiron, stellvertretende Leitung Outreach/Bildung im Jüdischen Museum Berlin, über das Konzept von „on.tour goes Jewish Places“.

Die interaktive Plattform „Jewish Places“

Als Kooperationsprojekt des Jüdischen Museums Berlin mit bundesweiten Partnern startete am 13. September 2018 die partizipative Online-Plattform „Jewish Places“. Mehr als 8.000 aktuelle und historische Daten visualisieren auf einer interaktiven Karte jüdisches Leben in Deutschland. Mit „Jewish Places“ ist erstmals eine Website entstanden, die einer breiten Öffentlichkeit umfangreiche Informationen zu jüdischem Leben in Deutschland anhand von Orten, säkularen und religiösen Einrichtungen sowie Personen zugänglich macht. Von Experten erarbeitete Biografien und Spaziergänge helfen Einsteigern, Bezüge zur jüdischen Lokalgeschichte zu finden. Nutzer aus unterschiedlichen Communities erweitern die Karte stetig mit eigenen Beiträgen weiter. Seit dem Launch haben sich mehr als 400 Nutzer angemeldet und über 850 Beiträge online gestellt.

Die Touren im Überblick:

  • 6. bis 9. August: Werner-von-Siemens-Gymnasium, Beskidenstr. 1, 14129 Berlin-Steglitz
  • 12. bis 16. August: Hannah-Arendt-Gymnasium, Haeckelstraße 72, 14471 Potsdam
  • 26. bis 30. August: Von Saldern – Gymnasium Europaschule, Franz-Ziegler-Straße 29, 14776 Brandenburg an der Havel
  • 16. bis 20. September: Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum, André-Pican-Straße 39, 16515 Oranienburg
  • 28. Oktober bis 1. November: B. Traven Gemeinschaftsschule, Recklinghauserweg 26, 13583 Berlin-Spandau

Gefördert durch die Deutsche Bank Stiftung

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.jmberlin.de/outreach-programme-2019

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 07/08/2019. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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