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Abbas sagt, Palästinenser seien Nachkommen der alten Kanaaniter

Der palästinensische Präsident sagt, dass die jüdischen Siedlungen, so Gott will, „alle verschwinden werden“.

Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas nannte die Juden „unerwartete Besucher“ und behauptete, die Palästinenser seien die rechtmäßigen Besitzer des Landes Israel. Sein Volk sei ein Nachkomme der alten Kanaaniter, nach denen das biblische Land Kanaan benannt wurde.

Abbas sagte anlässlich des Eid al-Adha-Feiertags im Flüchtlingslager Jalazone in der Nähe von Ramallah: „Wir werden bleiben und niemand wird in der Lage sein, uns aus unserer Heimat zu entfernen …. Der unerwartete Besucher in diesem Land [Israel] hat kein Recht in diesem Land zu sein. Deshalb sagen wir ihnen: „Jeder Ziegelstein, den Sie in unserem Land gelegt haben, und jedes Haus das Sie in unserem Land gebaut haben, werden verschwinden, so Gott will.“

Er verurteilte auch die anfängliche Genehmigung von 2.300 weiteren Häusern in Judäa und Samaria durch das israelische Verteidigungsministerium.

„Unabhängig davon, welche Häuser sie hier oder dort ankündigen, werden sie alle verschwinden, so Gott will“, sagte er. „Sie werden in den Mülleimern der Geschichte sein und sich daran erinnern, dass dieses Land für seine Menschen, seine Bewohner und die Kanaaniter bestimmt ist, die vor 5.000 Jahren hier waren. Wir sind die Kanaaniter.“

„Es gibt keine Verbindung zwischen den alten Philistern und den modernen Palästinensern, deren Vorfahren Tausende von Jahren später von der Arabischen Halbinsel ins Land Israel kamen“, twitterte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu letzten Monat.

Er fügte auch einen National Geographic-Artikel zu einer Studie bei, aus der hervorgeht, dass die Philister während der frühen Bronzezeit aus Südeuropa nach Kanaan gekommen waren, ihr Genpool jedoch innerhalb weniger Jahrhunderte in der lokalen Bevölkerung verschwunden war.

Um ihren Anspruch auf Israel zu untermauern, haben die Palästinenser verschiedentlich behauptet, dass sie von drei verschiedenen alten Völkern abstammen, die in biblischer Zeit diese Ecke des Nahen Ostens bevölkerten – den Kanaanitern, Hethitern und Philistern. Abbas hat die kanaanitische Theorie bereits erwähnt – so auch 2018 gegenüber dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Laut der in London ansässigen saudischen Zeitung Asharq Al-Awsat nutzte der palästinensische Präsident auch die Gelegenheit, um das noch nicht enthüllte Friedensabkommen von US-Präsident Donald Trump erneut abzulehnen.

Abbas lobte auch „die ehrenvolle Haltung und Geduld des palästinensischen Volkes“ in Bezug auf die Lohnkürzungen, die es infolge der palästinensischen Entscheidung erdulden musste, keine Steuertransfers von Israel zu akzeptieren. Nachdem Jerusalem beschlossen hatte, den Betrag abzuziehen, den Ramallah an inhaftierte Terroristen zahlt, und Familien von Terroristen die bei Angriffen getötet.

Von Batya Jerenberg,
für Welt Israel Nachrichten

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Von am 15/08/2019. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Ein Kommentar zu: Abbas sagt, Palästinenser seien Nachkommen der alten Kanaaniter

  1. Fredi Krummenacher

    19/08/2019 at 10:37

    Das Problem von Abbas dürfte sein, dass GOTT eben nicht will! Siehe dazu seine Nachsätze „so Gott will“.
    GOTT hat Israel Heil, Schutz, Wiederherstellung versprochen und jeder, der dieses Land und Jerusalem segnet, wird gesegnet sein!
    HALLELUJA!

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