Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Netanyahu setzt Trump rote Linien für Friedensplan

Premierminister Binyamin Netanyahu würde sich gegen den US-Präsidenten Donald Trump zur Wehr setzen, wenn der Friedensplan der US-Regierung den Positionen Israels in wichtigen Fragen zuwiderläuft, sagte ein hoher Beamter gegenüber der „Times of Israel“.

Netanyahu hat Trump bereits „mitgeteilt“, was diese Positionen sind: dass Jerusalem nicht geteilt wird, dass kein einziges israelisches Haus in Judäa und Samaria evakuiert werden würde und dass Israel keine palästinensischen Flüchtlinge und ihre Nachkommen akzeptieren könnte, die ein sogenanntes Recht auf Rückkehr zu Häusern, aus denen sie geflohen sind oder aus denen sie nach der Gründung Israels im Jahr 1948 ausgewiesen wurden, geltend machen.

Darüber hinaus sagte der Premierminister, dass Israel die „vollständige Kontrolle“ über alle Gebiete westlich des Jordan behalten müsse. Obwohl nicht klar sei, ob dies nur das Jordantal betreffe oder wie viel darüber hinaus.

Die Kommentare kamen nur wenige Tage nachdem Trump sagte, dass der lange verzögerte Friedensplan nach den israelischen Wahlen im September veröffentlicht werden könnte. Obwohl der US-Präsident hinzufügte, dass er „kleine Teile davon vorher veröffentlichen könnte“.

Die Kommentare folgten auch der Entscheidung des Netanyahu-Kabinetts, die beiden Pro-BDS-Kongressabgeordneten Tlaib und Omar von der Einreise in das Land auszuschließen, was laut israelischen Medienberichten auf Druck des Weißen Hauses beruhte.

Bevor Netanyahu von einem zweitägigen Besuch in Kiew nach Israel zurückkehrte, sprach er mit Reportern darüber, dass die Israelis bedenken sollten, wer sie in den Friedensgesprächen vertreten soll, wenn sie an den Wahlen teilnehmen.

„Israel muss entscheiden, wer die Verhandlungen über den Friedensvorschlag führen soll: Netanyahu oder Lapid und Gantz?“, sagte Netanyahu.

Netanyahu hat acht Jahre lang gegen den Druck von Ex-US-Präsident Barack Obama gekämpft und argumentiert, dass Lapid und Gantz nicht über die Erfahrung und Härte verfügen, um für Israel zu verhandeln.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2019.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 21/08/2019. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.