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A wie Jüdisch – In 22 Buchstaben durch die Gegenwart

Ausstellung:
A wie Jüdisch – In 22 Buchstaben durch die Gegenwart

Junge Jüdinnen und Juden definieren ihr Verhältnis zu Deutschland neu: Sie lehnen es ab, sich ausschließlich zwischen den Begriffen Schoa, Antisemitismus und Israel verorten zu lassen. Die Ausstellung »A wie Jüdisch – In 22 Buchstaben durch die Gegenwart« blickt auf jüdische Identitäten und Lebensrealitäten in Deutschland heute. Auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche geben 22 Momentaufnahmen Einblicke in den Alltag religiöser, alteingesessener oder gerade in Deutschland angekommener Juden. Etwa 200.000 Jüdinnen und Juden leben in Deutschland. Die Hälfte von ihnen sind Mitglieder jüdischer Gemeinden, 90 Prozent davon sind Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion. In Herkunft, Sprache und religiöser Praxis unterscheiden sich die verschiedenen jüdischen Gruppierungen. In der Ausstellung zeigen Fotografien, Videoarbeiten, Gemälde und rituelle Gegenstände aus dem 21. Jahrhundert, wie sich Judentum in Deutschland heute definiert.

Zu den Künstlern der Ausstellung gehören Zoya Cherkassy, Leonard Freed, Hadassa Goldvicht, Victoria Hanna, Barbara Honigmann und Alona Rodeh. Ob Alef, Bet oder Dalet: Die lebensgroßen Buchstaben lenken den Blick auf gegenwärtige jüdische Positionen. Erstmals waren mehr als hundert Berliner Schüler an der Ausstellung beteiligt. Ihre Fragen, Ideen und Recherchen sind in die Ausstellung eingeflossen. Der Beteiligungsprozess wurde vom Künstlerkollektiv sideviews e.V. konzipiert und durchgeführt.

Gefördert von den Freunden des Jüdischen Museums Berlin.
Bis 5. Januar 2020
Ort: Eric F. Ross Galerie, Libeskind-Bau
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr
Eintritt: Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)

Mehr Informationen: https://www.jmberlin.de/a-wie-juedisch

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 20/09/2019. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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