Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Twitter sperrt Konten die mit Hamas und Hisbollah verbunden sind

Der erste geschlossene Account gehörte Al-Manar, einer libanesischen Nachrichtenagentur, die eng mit der Hisbollah verbunden ist.

Laut arabischen Medien, hat Twitter mehrere mit der Hamas und der Hisbollah verbundene Konten gesperrt. „Auf Twitter ist kein Platz für illegale Terrororganisationen und gewalttätige extremistische Gruppen“, sagte ein Sprecher von Twitter.

IDF-Sprecher Jonathan Conricus lobte die Entscheidung von Twitter.

„Ein dickes Lob an Twitter für die Sperrung der Konten der Terrorgruppen Hisbollah und Hamas. International anerkannte Terrorgruppen sollten niemals eine Plattform für ihren gewaltsamen Extremismus haben“, sagte er.

Den Berichten zufolge gehörte das erste Konto, das geschlossen wurde, Al-Manar, einer libanesischen Nachrichtenagentur, die eng mit der Hisbollah verbunden ist. Die libanesische Nachrichtenagentur hat sich nicht gescheut, die Interessen der Hisbollah zu vertreten.

„Die Hisbollah spielt neben ihrem Widerstand eine große Rolle im politischen Leben des Libanon. Sie ist auch in der Regierung und im Parlament vertreten, da sie von Libanesen mit unterschiedlichem Hintergrund in der Bevölkerung unterstützt wird“, sagte Al-Manar in einer Erklärung.

Laut mehreren Medienberichten hat Twitter-CEO Jack Dorsey diesen entscheidenden Schritt getan, nachdem er den „Druck“ der US-Kongressmitglieder zu spüren bekommen hatte, die fordern, dass der Social-Media-Riese alle mit der Hisbollah und der Hamas verbundenen Konten sperrt.

Der Kongressabgeordnete Max Rose erklärte, warum er gezwungen sei, Twitter daran zu hindern, Terror-Accounts zu hosten.

„Das sollte nicht schwer sein. Gruppen, die als ausländische terroristische Organisationen ausgewiesen sind, sollten nicht in den sozialen Medien präsent sein“, sagte er.

„Die FTO-Bezeichnung ist ein klarer Standard für das Entfernen von Inhalten und es gibt keinen Grund, warum Ausnahmen für Gruppen wie die Hamas, die Hisbollah und ihre Mitgliedsorganisationen gemacht werden sollten, da sie weiterhin gewalttätigen radikalen Extremismus fördern“, fügte Rose hinzu.

Israel entgegnet weiter den Versuchen der Hisbollah, ein Präzisionsraketenarsenal zu schaffen.

Am Mittwoch berichtete Axios, dass Israel die Vereinigten Staaten gebeten hat, ihre Hilfe an die libanesische Regierung zu verwenden, um Maßnahmen gegen das präzisionsgelenkte Raketenprogramm der Hisbollah zu ergreifen.

Dem Bericht zufolge hat die US-Militärhilfe für den Libanon jährlich 100 Millionen US-Dollar erreicht und viele Beamte des Weißen Hauses stimmen der israelischen Position zu, dass diese Hilfe zurückgehalten werden sollte, um Druck auf die Hisbollah auszuüben.

Das US-Außenministerium und das Pentagon, sind jedoch Berichten zufolge gegen einen solchen Schritt.

IN-Redaktion

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2019.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 04/11/2019. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

acht + fünfzehn =

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.