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Türkei: Gefangener IS-Terrorist plante Angriffe in Deutschland

Laut einem Bericht vom Freitag hat der türkische Innenminister einen der Hauptverdächtigen des islamischen Staates, der von den Streitkräften des Landes in Syrien gefangen genommen wurde, als den mutmaßlichen Drahtzieher für Angriffe in Deutschland und Russland identifiziert.

Die Türkei hatte letzte Woche angekündigt, eine „wichtige“ IS-Persönlichkeit festzunehmen, ohne ihn zu benennen. In einem in der Zeitung Hurriyet veröffentlichten Interview identifizierte Suleyman Soylu den Mann als Yusuf Huba und beschrieb ihn als hochrangiges IS-Mitglied.

Soylu sagte, der Mann habe 2018 einen Bombenanschlag in Russland geplant und angeordnet, sowie einen Angriff auf einen Supermarkt in Deutschland.

Die Türkei hat den Kampf gegen den IS hervorgehoben, angesichts der Anschuldigungen, dass die türkische Militäroffensive im vergangenen Monat, um syrisch-kurdische Kämpfer aus Nordost-Syrien zu vertreiben, ein Wiederaufleben der islamischen Terrorgruppe ermöglichen würde.

Der türkische Innenminister sagte, der Verdächtige sei auch als Abu Dschihad al-Din al-Nasir Ubeyde bekannt und werde in Syrien in einem von der Türkei kontrollierten Gebiet festgehalten und befragt.

„Wir haben ein sehr hochrangiges IS-Mitglied gefangen genommen, das als Planer von Bombenangriffen, Bombenhersteller und Vordenker von Selbstmordattentaten bekannt ist“, sagte er gegenüber der Zeitung Hurriyet.

Es war nicht klar, von welchem ​​Angriff in Russland 2018 der Minister sprach. Bei einem Anschlag in der norddeutschen Hafenstadt Hamburg im Jahr 2017, tötete ein 26-jähriger Palästinenser eine Person und verwundete sechs weitere Personen bei einem Amoklauf in einem Supermarkt.

Ankara sagte, es habe mehrere Mitglieder des „engen Kreises“ des ermordeten IS-Führers Abu Bakr al-Baghdadi gefangen genommen und festgenommen, darunter eine seiner Frauen, seine Schwester und eine Tochter.

Baghdadi hat sich bei einem Überfall der US-Spezialeinheiten auf sein stark befestigtes Sicherheitshaus in der syrischen Provinz Idlib, am 26. Oktober in die Luft gesprengt.

Seit dem militärischen Einmarsch in Syrien hat die Türkei auch ausländische IS-Mitglieder, die in türkischen Gefängnissen oder in Syrien inhaftiert sind, in ihre Heimatländer abgeschoben.

IS-Verdächtige aus den USA, Dänemark, Deutschland und den Niederlanden wurden in den letzten zwei Wochen zurückgeführt. Die Türkei plant auch, in Kürze eine irische Frau und ihr Kind sowie elf französische Staatsangehörige abzuschieben.

AP/IN-Redaktion

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Von am 22/11/2019. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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